Examensarbeit, 2004
117 Seiten, Note: 1,3
1 NEUE MEDIEN IM UNTERRICHT
2 COMPUTEREINSATZ IN DER GRUNDSCHULE
2.1 DISKUSSIONEN UM DEN PC IN DER GRUNDSCHULE
2.2 BEGRÜNDUNGEN FÜR DEN COMPUTEREINSATZ
2.2.1 Anthropologische Begründungen
2.2.2 Pädagogisch-psychologische Begründungen
2.2.3 Soziologische Begründungen
2.3 BEGRÜNDUNGEN GEGEN DEN COMPUTEREINSATZ
2.4 FAZIT
3 EINSATZMÖGLICHKEITEN DES COMPUTERS IN DER GRUNDS CHULE
3.1 AUSSTATTUNG EINES COMPUTERS FÜR DEN GRUNDSCHULUNTERRICHT
3.2 DER COMPUTER
3.2.1 Der Computer als Informationsquelle
3.2.2 Der Computer als Werkzeug
3.2.3 Der Computer als Übungshilfe
3.3 DER COMPUTER UND DAS INTERNET
3.3.1 Informationsgewinnung durch das Internet
3.3.2 Kommunikation mit Hilfe des Internets
3.3.3 Selbstdarstellung mit Hilfe des Internets
3.3.4 Schutz vor jugendgefährdenden Inhalten im Internet
3.4 ZIELE DES COMPUTEREINSATZES IM UNTERRICHT
4 DIE LEHRERROLLE IM COMPUTERUNTERSTÜTZTEN UNTERRICHT
5 EINSATZBEISPIELE EINES PCS IN DER GRUNDSCHULE - DARGESTELLT ANHAND EINER VIERTEN KLASSE -
5.1 PROJEKTARBEIT
5.1.1 Projektunterricht als eine Lehrform des „Offenen Unterrichts“
5.1.2 Merkmale und Arten von Projekten
5.1.3 Ziele und Kompetenzen
5.2 ENGLISCHLERNEN MIT RITTER ROST – EIN KINDERMUSICAL –
5.2.1 Vorgeschichte
5.2.2 Nötige vorbereitende Arbeiten und Vorkenntnisse
5.2.3 Anschreiben an den Verlag
5.2.4 Textverarbeitung
5.2.5 Informationsbeschaffung
5.2.6 Gestaltung mit dem Computer
5.2.7 Kommunikation mit Hilfe des PC
5.2.8 Arbeiten ohne zur Hilfenahme des Computers
5.2.9 Ergebnisse
Die Arbeit untersucht die Einsatzmöglichkeiten von Computern im Unterricht der Grundschule, wobei die zentrale Forschungsfrage darauf abzielt, wie PC und Internet trotz technischer Vorbehalte und pädagogischer Bedenken sinnvoll und motivierend in den Schulalltag integriert werden können.
3.2.1 Der Computer als Informationsquelle
Neben den traditionellen Informationsquellen wie z.B. Büchern kann auch der PC als informative Quelle dienen. Mit Hilfe von Wörterbüchern, Lexika und Sachtexten und Lernprogrammen auf CD-Rom können die Schülerinnen und Schüler auch anderweitig ihre Recherchen tätigen. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Printmedien sind diese Informationen in einem klaren Vorteil: ihre Multimedialität. Durch die verschiedenen Möglichkeiten das Material erschließen zu können, eröffnet sich den Schülerinnen und Schülern eine neue Herangehensweise an Texte und Informationen.
Wie in verschiedenen Studien bewiesen, nimmt jeder Lernende die gelieferten Informationen über verschiedene Sinne unterschiedlich stark auf. Manche Menschen nehmen Informationen stärker auf, wenn sie diese über akustische Signale (z.B. Vorträge, Tonmaterial, etc.) wahrnehmen können. Andere Menschen hingegen haben Schwierigkeiten, einen Sachzusammenhang vollständig erfassen zu können, wenn ihnen das begleitende Anschauungsmaterial fehlt.
Erst durch die Kombination von Text, Bild und Ton kann ein Großteil der Sinne der Kinder angesprochen werden. Komplexe Zusammenhänge können nun auch für leseschwache Schülerinnen und Schüler vielschichtig dargestellt werden. Durch den multimedialen Charakter des PCs tritt der Sinn des Zusammenhangs stärker in den Vordergrund. Eine große Anzahl der für Schülerinnen und Schüler der Grundschule erstellten multimedialen Software bietet den Kindern eine Darstellung von Informationen anhand von schriftlichen Definitionen, farbigen Bildern und Animationen. Meist haben die Lernenden sogar die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Darstellungsweisen zu wählen oder sie in Kombination abzufragen.
NEUE MEDIEN IM UNTERRICHT: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Medium, Neue Medien und Medienkompetenz als theoretische Basis für die Arbeit.
COMPUTEREINSATZ IN DER GRUNDSCHULE: Hier werden anthropologische, pädagogische und soziologische Begründungen für den Computereinsatz dargelegt und kritische Gegenpositionen diskutiert.
EINSATZMÖGLICHKEITEN DES COMPUTERS IN DER GRUNDS CHULE: Dieses Kapitel behandelt die technische Ausstattung, den Computer als Werkzeug und Informationsquelle sowie die Chancen und Risiken des Internetzugangs.
DIE LEHRERROLLE IM COMPUTERUNTERSTÜTZTEN UNTERRICHT: Es wird die Transformation des Lehrers vom Informationsvermittler hin zum Berater und Lernbegleiter im mediengestützten Unterricht beleuchtet.
EINSATZBEISPIELE EINES PCS IN DER GRUNDSCHULE - DARGESTELLT ANHAND EINER VIERTEN KLASSE -: Dieser Teil beschreibt praxisnah die Erarbeitung eines Musicals als Projektarbeit unter Einbeziehung des Computers.
Computereinsatz, Grundschule, Neue Medien, Medienkompetenz, Projektunterricht, Offener Unterricht, Internet, Informationsbeschaffung, Lehrerrolle, Multimedialität, Lernsoftware, Projektarbeit, Grundschulunterricht, Medienpädagogik, Schülerorientierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Computern und dem Internet als sinnvolles Lernmittel im Grundschulunterricht.
Die Themenfelder umfassen theoretische Medienbegriffe, Begründungen für und gegen den Computereinsatz, technische Voraussetzungen, Gefahrenprävention im Internet sowie die Rolle der Lehrkraft.
Das primäre Ziel ist es, den Nutzen des Computers als Hilfsmittel im Unterricht aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie Kinder medienkompetent und sicher mit diesen Technologien arbeiten können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und wird durch ein konkretes Praxisbeispiel (Projektarbeit in einer vierten Klasse) ergänzt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine kritische Diskussion zum Computereinsatz, technische Umsetzungsmöglichkeiten in der Schule und eine detaillierte Fallstudie zur Durchführung eines Kindermusicals.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Medienkompetenz, Projektunterricht, Grundschule, Computereinsatz und medienpädagogische Konzepte charakterisiert.
Die Schüler verfassen ein offizielles Anschreiben an den Verlag, um Aufführungsrechte für das Musical einzuholen, und lernen dabei die rechtliche Bedeutung von geistigem Eigentum.
Die Arbeit schlägt eine Kombination aus technischem Jugendschutz (Filterprogramme) und pädagogischer Begleitung vor, um Kinder zu einem kritischen und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet zu befähigen.
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