Bachelorarbeit, 2014
77 Seiten, Note: 2,0
Diese Bachelorarbeit untersucht die Rolle sozialer Medien während der Gezi-Proteste in der Türkei. Sie analysiert, wie Protestierende soziale Medien nutzten, um ihre Anliegen zu verbreiten, sich zu organisieren und mit der Welt zu kommunizieren. Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung sozialer Medien im Kontext von politischem Protest und staatlicher Repression.
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas dar und führt in die Forschungsfrage ein. Sie erläutert die Bedeutung der Gezi-Proteste im Kontext der türkischen Politik und die Rolle sozialer Medien in diesem Zusammenhang. Das erste Kapitel gibt einen Überblick über die relevanten Teildisziplinen der Ethnologie, die für die Arbeit relevant sind: Politikethnologie, Medienethnologie und Cyberethnologie. Das zweite Kapitel definiert den Begriff "Cyberprotest" und diskutiert seine positiven und negativen Aspekte. Es beleuchtet die Entwicklung und Verbreitung sozialer Medien. Das dritte Kapitel widmet sich den Gezi-Protesten. Es beschreibt die Hintergründe der Proteste, gibt einen Überblick über die Ereignisse und beleuchtet die Menschenrechtsverletzungen während der Demonstrationen. Außerdem werden die Rollen traditioneller und sozialer Medien während der Proteste analysiert. Das vierte Kapitel beschreibt die eigene Feldforschung. Es werden die Forschungsorte und -teilnehmer vorgestellt, die Forschungsfrage präzisiert und die Methoden zur Datenerhebung erläutert. Die Forschungsergebnisse werden präsentiert und kritisch reflektiert.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Gezi-Proteste, soziale Medien, Cyberprotest, Politikethnologie, Medienethnologie, Türkei, politische Repression, Menschenrechte, Online-Aktivismus, digitale Kommunikation, Informationsverbreitung, Mobilisierung, Zensur, Online-Netzwerke, Feldforschung, qualitative Methoden, Online-Umfrage, informelle Gespräche, teilnehmende Beobachtung.
Da die traditionellen türkischen Medien unter staatlicher Zensur standen, nutzten die Protestierenden Facebook, Twitter und YouTube, um Informationen zu verbreiten und die fehlende Berichterstattung zu ersetzen.
Die Proteste begannen am 28. Mai 2013 als gewaltlose Demonstration von Umweltschützern gegen ein geplantes Bauprojekt im Istanbuler Gezi-Park.
Premierminister Erdoğan bezeichnete Twitter als „Gefahr“; es folgten Sperrungen sozialer Medien, Gerichtsverhandlungen gegen Aktivisten und ein neues, strengeres Internetgesetz.
Die Bachelorarbeit nutzt Ansätze der Politikethnologie, Medienethnologie sowie der Cyberanthropologie (Cyberethnologie).
Die Autorin führte eine Online-Umfrage durch, nutzte qualitative Methoden wie informelle Gespräche und teilnehmende Beobachtung.
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