Masterarbeit, 2009
109 Seiten, Note: sehr gut (1,0)
1. Einführungsprozess mit theoretischen Grundlagen
1.1 Problemdarstellung mit Einleitung
1.1.1 Fragestellung
1.1.2 Zielsetzung
1.1.3 Methoden und Limitationen
1.1.3 Inhaltlicher Aufbau
1.2 Gesundheitsökonomische Grundlagen und Begriffe
1.3 Pflege (-ökonomische) Grundlagen und Begriffe
1.3.1 Einleitung zur Definition EBN und Pflege
1.3.2 Besonderheiten zum Begriff Pflege
1.3.3 Besonderheiten zum Begriff EBN
1.3.4 Besonderheiten zum Professionalisierungprozess
1.3.5 Inhibierende Faktoren zum Professionalisierungprozess
1.3.6 Zusammenfassung zum Einführungsprozess
2. Analyseprozess
2.1. Allgemeine Einführung zum Analyseprozess
2.2 Aspekte zur demographischen Entwicklung
2.3 Analyse der Finanzierungslage
2.4 Schwächen des österreichischen GW
2.4.1 Finanzierungsdefizite im österreichischen GW
2.4.2 Ineffizienzen in der Pflegeversorgung
2.4.3 Struktur und Prozesse im GW
2.4.4 Praxisbeispiel Wundversorgung
2.4.5 Organisatorische Probleme im Management
2.4.6 Ausgangssituation in der Wundversorgung
2.4.7 Ergebnisse der Bewertung
2.4.8 Schwachstellen im WM
2.4.9 GÖP und Innovation©
2.4.10 Resümee zum Praxisbeispiel©
3. Identifizierungsprozess und Generierungsprozess©
Die vorliegende Master-Thesis analysiert das österreichische Gesundheitswesen aus einer pflegeökonomischen Perspektive, um zentrale Probleme zu identifizieren und Potenziale zur Effizienzsteigerung sowie Kostenstabilisierung durch innovative Pflegestrategien aufzuzeigen.
1.3.1 Einleitung zur Definition EBN und Pflege
Evidence – based Nursing, als wissenschaftlicher Problemlösungsprozess als solcher zwar aus der Literatur bekannt ist im österreichischen Gesundheitswesen noch wenig umgesetzt. Dennoch lassen sich viele Parallelen in der Arbeitsweise der Pflegenden erkennen.
Sie ist geprägt von einfachen und variablen Konzepten, Methoden und bestimmten Arbeitsschritten wie:
vermehrt wissenschaftliches Arbeiten, im Sinne von „state of the art“, Expertisen heranziehen, Fallbeschreibungen durchführen – und anhand dessen eine Auswahl bzw. Entscheidung treffen.
Die Anwendung einfacher und flexibler Prozessmanagementmethoden (Wo stehen wir?, Wo wollen hin?, Was ist zu tun?, Wie gehen wir vor?, Wie setzen wir es um?, Wie messen wir den Erfolg?, Wie geht es weiter?), in der direkten Pflege wie im Managementprozess.
Nach ethischen und moralischen Grundannahmen (bzw. -sätzen) die Pflege gestalten wie z.B.: jeden Tag das Beste für die mir anvertrauten Patienten zu geben und alles zu hinterfragen nach dem Zitat von Kurt Tucholsky „Laß Dir von keinem Fachmann imponieren, der Dir erzählt: ,Lieber Freund, das mache ich schon seit 20 Jahren so!’ man kann eine Sache auch 20 Jahre lang falsch machen“. Um diese Schritte und Methoden sowie Grundannahmen zu realisieren, muss man bereit sein, viel zu investieren. Und das Investment dazu ist ganz einfach: „Lebenslanges -begleitendes Lernen“.
1. Einführungsprozess mit theoretischen Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung und definiert die grundlegenden Begriffe der Gesundheitsökonomie und der Pflege im österreichischen Kontext.
2. Analyseprozess: Hier werden bestehende Strukturen, die aktuelle Finanzierungslage und spezifische Schwachstellen im österreichischen Gesundheitssystem sowie in der Wundversorgung detailliert analysiert.
3. Identifizierungsprozess und Generierungsprozess©: Das abschließende Kapitel leitet konkrete Potenziale und innovative Lösungsansätze ab, um eine nachhaltige Gesundheitsversorgung durch eine professionellere Pflege zu sichern.
Gesundheitsökonomie, Pflegeökonomie, Potenziale, Innovationen, Gesundheitswesen, Entscheidungshilfe, Evidenzbasierte Pflege, EBN, Wundversorgung, Finanzierung, Professionalisierung, Prozessmanagement, Strukturdefizite, Österreich.
Die Arbeit untersucht das österreichische Gesundheitswesen aus einer pflegeökonomischen Perspektive, um ineffiziente Prozesse zu identifizieren und die Rolle der Pflege als zentralen Akteur zu stärken.
Zu den Kernbereichen gehören die Finanzierungsstruktur des Gesundheitswesens, der Professionalisierungsprozess der Pflege, demografische Herausforderungen sowie Qualitätsmanagement in der Wundversorgung.
Das Ziel ist die Analyse gesundheitsökonomischer Potenziale, um durch Innovationen in der Pflege das System effizienter zu gestalten und die Kosten zu stabilisieren.
Die Arbeit verfolgt einen vorwiegend deskriptiven Ansatz und nutzt die explorative Analyse von organisatorischen Strukturen und Prozessen unter Auswertung von Primär- und Sekundärliteratur.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine umfassende Analyse der Ist-Situation im österreichischen System und die Evaluation von Prozessen anhand eines Praxisbeispiels zur Wundversorgung.
Wichtige Begriffe sind Gesundheitsökonomie, EBN (Evidence-based Nursing), Professionalisierung, Finanzierungsdefizite und Wundmanagement.
Die Autorin wählt die extramurale Wundversorgung, um an diesem Beispiel komplexe Schnittstellenprobleme, mangelnde Fachkompetenz in Managementpositionen und ineffiziente Abläufe aufzuzeigen.
Die Pflege wird als essenzieller, aber bisher unterschätzter Akteur identifiziert; die Arbeit fordert eine stärkere Handlungskompetenz und Autonomie, um das System nachhaltig zu entlasten.
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