Diplomarbeit, 2014
49 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Themenbegründung
1.2 Vorgehensweise
2 Inhalte des Produktinformationsmanagement
2.1 Begriffsabgrenzung
2.2 Systemarchitektur und Abgrenzung zu anderen Systemen
2.3 Gründe für Produktinformationsmanagement
2.4 Zielsetzung
3 Relevanz und verfügbare Softwarelösungen
3.1 Produktinformationsmanagement in der Praxis
3.2 Verfügbare Lösungen
3.3 PIM-Initiativen in der Praxis
4 Produktinformationen im Möbelhandel
4.1 Analyse der Anwendungsbereiche
4.1.1 Beschaffung
4.1.2 Marketing
4.1.3 Verkauf
4.1.4 Service
4.2 Optimierte Abläufe durch PIM
5 Schlussbetrachtung und Fazit
Diese Arbeit untersucht die Potenziale und Lösungsansätze des Produktinformationsmanagements (PIM) innerhalb der Möbelhandelsbranche. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine effiziente, strukturierte Verwaltung von Produktdaten und begleitenden Informationen Wettbewerbsvorteile erzielt und Geschäftsprozesse optimiert werden können, um der wachsenden Informationsflut und den verkürzten Produktlebenszyklen zu begegnen.
1.1 Themenbegründung
Die Themenwahl ist begründet in der beruflichen Tätigkeit des Autors in der IT-Administration. Bei der Betreuung von Projekten der verschiedenen Fachabteilungen ist zu beobachten welche Relevanz Produktstammdaten und –Informationen für die Prozesse eines Handelsunternehmens haben. Der Fokus lag dabei in der Vergangenheit aber meist auf den Produktstammdaten. Die Wichtigkeit der Produktinformationen wird zunehmend wahrgenommen. Obwohl jeder Fachbereich erkennt wie wichtig über die Stammdaten herausgehende Informationen für die eigene Tätigkeit sind gibt es darüber hinaus kein Bewusstsein dafür, dass diese Informationen auch für vor- und nachgelagerte Prozesse relevant sind. In der Praxis führt dieser Umstand dazu, dass die Daten zwar im Unternehmen vorhanden sind, der größte Teil der Mitarbeiter darauf aber keinen Zugriff hat. Es entsteht so an anderen Stellen Aufwand zur Informationsbeschaffung der nicht erforderlich wäre, wenn die zusammengetragenen Produktinformationen für alle Abteilungen des Unternehmens zugänglich wären.
Zur Realisierung dieser Idee müssen nicht zwangsläufig neue IT-Systeme eingesetzt werden. In vielen Fällen können durch Anpassung oder Verknüpfung der im Einsatz befindlichen Softwarelösungen bereits grundlegende Funktionen eines Produktinformationsmanagements etabliert werden. Ist dies nicht möglich sollte die Nutzung vorhandener Standartsoftware forciert werden um die Verfügbarkeit von Produktinformationen zu steigern. Dass ein Bedarf an Lösungen in diesem Bereich vorhanden ist zeigt die Vielzahl der an die IT herangetragenen Anliegen zu diesem Themengebiet.
Neben den organisatorischen Gesichtspunkten des Produktinformationsmanagement ist davon auch die technische Ausstattung betroffen und bei Überlegungen zum Thema zu berücksichtigen. Oftmals verbergen sich hinter Hardwareanforderungen an die IT Defizite in Geschäftsprozessen. So kann die Forderung nach einem zusätzlichen Drucker zur Erstellung von Verkaufskatalogen ein Zeichen dafür sein, dass bereits eingeführte elektronische Möglichkeiten zum Abruf der Informationen über vorhandene IT-Systeme nicht genutzt werden.
Von der Auseinandersetzung mit dem Thema Produktinformationsmangement erwarte ich Erkenntnisse, die es mir im Rahmen meiner Tätigkeit ermöglichen, Verbesserungen im Umgang mit Produktinformationen zu erreichen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz von Produktinformationen in Handelsunternehmen und definiert die Zielsetzung sowie die Vorgehensweise der Arbeit.
2 Inhalte des Produktinformationsmanagement: Es werden die zentralen Begriffe, die Systemarchitektur sowie die theoretischen Gründe für den Einsatz von PIM-Systemen dargestellt.
3 Relevanz und verfügbare Softwarelösungen: Auf Basis einer Studie werden der Status quo des PIM-Einsatzes in der Praxis sowie führende Softwarelösungen und Vorgehensweisen bei PIM-Projekten analysiert.
4 Produktinformationen im Möbelhandel: Die theoretischen Erkenntnisse werden auf ein fiktives Möbelhandelsunternehmen übertragen, um Prozesse in den Bereichen Beschaffung, Marketing, Verkauf und Service zu analysieren und Optimierungspotenziale durch PIM aufzuzeigen.
5 Schlussbetrachtung und Fazit: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den Nutzen von PIM-Systemen als organisatorischen und technischen Lösungsansatz für die Möbelbranche.
Produktinformationsmanagement, PIM, Möbelhandel, Produktstammdaten, Datenqualität, Wertschöpfungskette, Softwarelösung, Prozessoptimierung, Media Asset Management, IT-Systeme, Produktlebenszyklus, Datenzentralisierung, Marketing, Beschaffung, Vertrieb
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung, den Herausforderungen und den Optimierungspotenzialen durch den Einsatz von Produktinformationsmanagement-Systemen (PIM) in einem Handelsunternehmen der Möbelbranche.
Die zentralen Themen sind die strukturierte Verwaltung von Produktinformationen, die Systemarchitektur, die Marktanalyse von PIM-Lösungen sowie die praktische Anwendung und Prozessverbesserung in Fachabteilungen.
Das Ziel ist die Darstellung von Lösungsansätzen, wie durch PIM die Qualität von Produktinformationen erhöht und damit die Effizienz der gesamten Wertschöpfungskette gesteigert werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche und der Analyse empirischer Studien sowie der Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse auf ein fiktives Praxis-Szenario.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsabgrenzung, eine Marktanalyse verfügbarer PIM-Lösungen und die konkrete Anwendung der Prozesse auf das Möbelhandels-Beispiel.
Die wichtigsten Begriffe sind Produktinformationsmanagement, Möbelhandel, Prozessoptimierung, Datenqualität und Wertschöpfungskette.
Der Service ist für die Nachbetreuung (Reklamationen, Anleitungen) essenziell. Die Arbeit stellt fest, dass der Informationsbedarf hier hoch ist, dieser Bereich jedoch oft weniger automatisiert ist als der Verkauf.
Nicht zwingend die Software an sich, sondern die organisatorische Struktur ist entscheidend. Die Arbeit zeigt, dass PIM kein "Allheilmittel" ist, sondern passgenau in die bestehende Systemlandschaft integriert werden muss.
Lieferanten sind die primäre externe Datenquelle. Die Arbeit verdeutlicht, dass die heterogenen Formate (PDF, Papier, etc.) die größte Herausforderung bei der systemischen Integration darstellen.
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