Masterarbeit, 2014
97 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfragen der Arbeit
1.3 Forschungsdesign der Arbeit
1.3.1 Wissenschaftstheoretische Einordnung
1.3.2 Methodisches Vorgehen
1.3.3 Aufbau der Arbeit
2 Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Kleine und mittlere Gesundheitsorganisationen
2.2 Einführende Betrachtungen zu Modellen
3 Gestaltungsrahmen des Klinischen Risikomanagements
3.1 Grundverständnis von Risiko
3.1.1 Abgrenzung von Gefährdung, Risiko und Sicherheit
3.1.2 Grundarten von Risiken in Gesundheitsorganisationen
3.1.3 Zusammenhang zwischen Risiken und Patientensicherheit
3.2 Grundverständnis von klinischem Risikomanagement
3.2.1 Klinisches Risikomanagement als Begriff
3.2.2 Nutzen des modernen klinischen Risikomanagements
3.2.3 Entwicklungsstand des klinischen Risikomanagements
3.2.4 Ordnungspolitischer Rahmen
3.3 Referenzmodelle für das Risikomanagement
3.3.1 Grundverständnis für Referenzmodelle
3.3.2 Normenfamilie – ISO 31000
3.3.3 Normenfamilie – ONR 49000
3.3.4 DIN EN 15224
3.4 Zusammenfassung des Kapitels 3
4 Theoretische Grundlagen zu Reifegradmodellen
4.1 Grundverständnis über Reifegradmodelle
4.1.1 Begriff ‚Reifegradmodell‘
4.1.2 Abgrenzung – Reifegradmodell und Punktbewertungsmodell
4.1.3 Struktur von Reifegradmodellen
4.1.4 Ziele und Nutzen von Reifegradmodellen
4.1.5 Erhebungsmethoden für die Kompetenzmessung
4.2 Namhafte Vertreter von Reifegradmodellen
4.2.1 Historischer Abriss zur Entstehung von Reifegradmodellen
4.2.2 DIN EN ISO 9004
4.2.3 Capability Maturity Model Integration for Services
4.2.4 Normenfamilie – DIN ISO/IEC 15504
4.3 Zusammenfassung des Kapitels 4
5 Ausgestaltung des Reifegradmodells
5.1 Festlegung der Entwicklungsstrategie
5.2 Allgemeine Beschreibung des Reifegradmodells
5.2.1 Verwendungszweck des Modells
5.2.2 Anwendungsbereich des Modells
5.2.3 Anforderungen an das Modell aus Anwendersicht
5.2.4 Allgemeine Architektur des Modells
5.2.5 Zusammenfassung der allgemeinen Modellbeschreibung
5.3 Beschreibung des Vorgehens zur Modellausgestaltung
5.4 Referenzen für das Modell
5.5 Themenkatalog für das Modell
5.5.1 Anforderungen an den Katalog
5.5.2 Elemente im Katalog
5.5.3 Darstellung der Elemente im Katalog
5.5.4 Anforderungen an die Gestaltungsdimensionen
5.5.5 Bestimmung der Gestaltungsdimensionen
5.5.6 Bestimmung der Gestaltungskriterien
5.5.7 Ergebnis der Konzeption
5.6 Rahmenwerk zur Kompetenzmessung
5.6.1 Festlegung der Fähigkeitsgrade
5.6.2 Bestimmung des Fähigkeitsgrads
5.6.3 Festlegung der Reifegrade
5.6.4 Bestimmung des Reifegrades
5.7 Softwarebasierte Umsetzung des Modells
5.8 Fazit zum ausgestalteten Modell
5.8.1 Zusammenfassung der konkreten Modellbeschreibung
5.8.2 Erfüllung der Anforderungen an die Modellbildung
5.9 Zusammenfassung des Kapitels 5
6 Validierung des entwickelten Reifegradmodells
6.1 Pilotanwendung in einer Gesundheitsorganisation
6.1.1 Gültigkeit der Organisation für die Validierung des Modells
6.1.2 Fokus der Anwendung des Reifegradmodells
6.1.3 Ergebnisse der Anwendung des Reifegradmodells
6.2 Erfüllung der Anforderungen aus Anwendersicht
6.3 Anpassungen im entwickelten Reifegradmodell
6.4 Zusammenfassung
7 Zusammenfassung und Ausblick
7.1 Zusammenfassung
7.2 Ausblick
8 Anhang
8.1 Themenkatalog des kliRisk-Reifegradmodells
9 Quellenverzeichnis
Das Hauptziel dieser Master-Thesis ist die Entwicklung eines domänenspezifischen Reifegradmodells, das kleinen und mittleren Gesundheitsorganisationen ermöglicht, den aktuellen Entwicklungsstand ihres klinischen Risikomanagements quantitativ zu bestimmen und systematisch zu bewerten. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie ist ein Reifegradmodell zur Bewertung des klinischen Risikomanagements in kleinen und mittleren Gesundheitsorganisationen zu gestalten?“
1.1 Problemstellung
Mit der Gesundheitsversorgung sind stets klinische Risiken verbunden. Diese sind einerseits eng mit der gesundheitlichen Konstitution des Leistungsempfängers verknüpft und resultieren andererseits aus den Rahmenbedingungen sowie der Dienstleistungserbringung an sich. Infolge dieser klinischen Risiken können unerwünschte Ereignisse in der Gesundheitsversorgung auftreten. Von diesen werden einige als vermeidbar angesehen. Allerdings existieren im deutschen Gesundheitswesen keine genauen Zahlen und weitere Angaben, sondern lediglich Schätzungen über die Häufigkeit unerwünschter Ereignisse.
Als wichtigste Methode zur Reduzierung der Häufigkeit von unerwünschten Ereignissen in der Gesundheitsversorgung gilt das klinische Risikomanagement, auch wenn es nicht vollkommen vor klinischen Risiken schützen kann. Jedoch ist ein klinisches Risikomanagement für viele Gesundheitsorganisationen noch längst keine Selbstverständlichkeit. Eine aktuelle Studie des Instituts für Patientensicherheit untersuchte den Entwicklungsstand des klinischen Risikomanagements in deutschen Krankenhäusern. Es zeigte sich, dass das Thema in deutschen Krankenhäusern durchaus auf der Tagesordnung steht, dass sich aber das klinische Risikomanagement erst in der Entwicklungs- und Implementierungsphase befindet. Wie es mit dem Entwicklungsstand in den anderen Sektoren der Gesundheitsversorgung aussieht, ist aufgrund fehlender Daten unklar.
Es ist davon auszugehen, dass Gesundheitsorganisationen bereits mehr oder weniger bewusste Praktiken zur Vermeidung von unerwünschten Ereignissen während der Gesundheitsversorgung nutzen, ohne dass diese unter dem Begriff „Klinisches Risikomanagement“ zusammengefasst werden. Diese Praktiken sind vom traditionellen Verständnis für das klinische Risikomanagement geprägt.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik klinischer Risiken ein, stellt die Zielsetzung der Arbeit dar und erläutert das methodische Forschungsdesign.
2 Konzeptionelle Grundlagen: Hier werden kleine und mittlere Gesundheitsorganisationen definiert und ein allgemeines Begriffsverständnis für Modelle etabliert.
3 Gestaltungsrahmen des Klinischen Risikomanagements: Dieses Kapitel analysiert das Grundverständnis von Risiken, definiert klinisches Risikomanagement und untersucht bestehende Referenzmodelle sowie ordnungspolitische Vorgaben.
4 Theoretische Grundlagen zu Reifegradmodellen: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung von Reifegradmodellen, deren Struktur und Nutzen sowie die Vorstellung etablierter Modelle wie CMMI oder DIN EN ISO 9004.
5 Ausgestaltung des Reifegradmodells: Der Hauptteil der Arbeit beschreibt die konkrete Entwicklung des kliRisk-Modells, inklusive Themenkatalog, Rahmenwerk zur Kompetenzmessung und der softwarebasierten Umsetzung.
6 Validierung des entwickelten Reifegradmodells: In diesem Kapitel wird das Modell mittels einer Pilotanwendung in einer physiotherapeutischen Praxis validiert und auf seine Anwendbarkeit geprüft.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Gesamtschau der Ergebnisse und einem Ausblick auf potenzielle Erweiterungen des Modells ab.
Klinisches Risikomanagement, Reifegradmodell, Gesundheitsorganisationen, Patientensicherheit, Kompetenzmessung, Risikobewertung, Qualitätsmanagement, Prozessverbesserung, kliRisk, Selbstbewertung, ordnungspolitischer Rahmen, DIN EN 15224, CMMI, Softwaregestützte Evaluierung, Organisationsentwicklung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Reifegradmodells, um kleinen und mittleren Gesundheitsorganisationen eine strukturierte Selbstbewertung ihres klinischen Risikomanagements zu ermöglichen.
Zentrale Felder sind das klinische Risikomanagement, die methodische Konstruktion von Reifegradmodellen sowie die spezifischen Anforderungen im deutschen Gesundheitswesen.
Das Ziel ist die Bereitstellung eines anwendungsorientierten Diagnoseinstruments, das Organisationen hilft, ihren aktuellen Entwicklungsstand zu erfassen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren.
Die Arbeit basiert auf der konstruktionsorientierten Forschung (Design Science Research) und orientiert sich an anerkannten Vorgehensmodellen zur Entwicklung von Reifegradmodellen.
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Ausgestaltung des „kliRisk“-Modells, dem Aufbau des Themenkatalogs, der Definition des Rahmenwerks zur Kompetenzmessung und der technischen Umsetzung in MS Excel.
Klinisches Risikomanagement, Reifegradmodell, Patientensicherheit, Kompetenzmessung, Gesundheitsorganisationen und Selbstbewertung sind die prägenden Begriffe.
Es wurde unter der Prämisse entwickelt, den Aufwand (Zeit und Kosten) gering zu halten, eine Selbstbewertung ohne externe Beratung zu ermöglichen und auf der bereits vorhandenen Standardsoftware MS Excel zu basieren.
Das Modell wurde in einer physiotherapeutischen Praxis pilotiert, um die Verständlichkeit und Praktikabilität des Themenkatalogs sowie die Anwendbarkeit der Software durch den Inhaber zu prüfen.
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