Diplomarbeit, 2004
54 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage
1.2 Vorgehensweise
2 Balanced Scorecard – Eine Managementmethode
2.1 Grundlegendes und Definition
2.2 Die Entwicklung aus dem Controlling
2.3 Abgrenzung zu anderen Management- und Kennzahlensystemen
2.4 Messgrößen – Auf die Balance kommt es an
2.5 Die Bestandteile einer Balanced Scorecard
2.5.1 Vision
2.5.2 Mission
2.5.3 Strategie
2.5.4 Operative Ziele
2.6 Die Perspektiven einer Scorecard
2.6.1 Finanzperspektive
2.6.2 Kundenperspektive
2.6.3 Interne Prozesse
2.6.4 Lernen und Entwicklung
2.7 Ursache-Wirkungsketten
3 Umsetzung einer Balanced Scorecard
3.1 Fünf Phasen bis zur Scorecard
3.1.1 Organisatorischen Rahmen schaffen
3.1.2 Strategische Grundlagen klären
3.1.3 Strategische Ziele ableiten
3.1.4 Ursache-Wirkungsbeziehungen erkennen
3.1.5 Kennzahlen und Zielwerte definieren
3.1.6 Roll-Out der Scorecard
3.2 Balanced Scorecard für die IT
4 Implementierung einer IT-Scorecard bei XXX
4.1 Das Unternehmen XXX
4.1.1 XXX Deutschland
4.1.2 IT XXX Deutschland
4.2 Organisatorischer Ablauf
4.2.1 Projektorganistion
4.2.2 Projektablauf
4.3 Vision und Mission
4.4 Die Perspektiven und strategischen Zielen der IT
4.4.1 Ziele der Mitarbeiterperspektive
4.4.2 Ziele der internen Prozessperspektive
4.4.3 Ziele der Finanzperspektive
4.4.4 Ziele der Kundenperspektive
4.5 Ursache-/Wirkungsbeziehungen
4.6 Definition von Messgrößen und Ziel-/Grenzwerten
4.6.1 Messgrößen der Mitarbeiterperspektive
4.6.2 Messgrößen der IT-Prozess Perspektive
4.6.3 Messgrößen der Finanzperspektive
4.6.4 Messgrößen der Kundenperspektive
4.7 Strategische Aktionen
4.8 Die Software „XXX Strategic Performance Management“
5 Schlusswort
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Darstellung und praktische Anwendung einer Balanced Scorecard innerhalb einer internen IT-Abteilung, um deren Beitrag zum Unternehmenserfolg sichtbar zu machen und strategisch besser steuerbar zu gestalten.
2.6.4 Lernen und Entwicklung
Die Ziele der drei bisher erläuterten Perspektiven zeigen auf, wo das Unternehmen Leistungen erbringen muss, um zukünftig Erfolge verbuchen zu können. Zu diesem Zeitpunkt fehlen aber für viele Ziele noch die entsprechenden Treibergrößen denn diese liegen sehr häufig bei den Menschen im Unternehmen. Letztendlich gehen sogar alle Prozesse in irgendeiner Form auf das Humankapital der Mitarbeiter zurück.
Daher reichen Investitionen in die Forschung nicht aus, um langfristig Erfolge zu erzielen. Sie müssen durch gezielte Förderungen der Infrastruktur des Unternehmens ergänzt werden, die aus Menschen, deren Potentialen, Motivation und gewachsenen Strukturen besteht. Auch die Informationstechnologie, mit deren Hilfe die Informationsbeschaffung deutlich vereinfacht werden kann, spielt eine wichtige Rolle.
Man kann auch hier wieder drei Hauptkategorien unterscheiden:
• Mitarbeiterpotentiale: Weiterbildungen der Mitarbeiter auch an der Basis sensibilisieren Denkhaltung und kreative Fähigkeiten – die Grundvoraussetzungen um Prozessverbesserungen aufzuspüren. Die Sichtweise den Mitarbeiter nur als Lieferant körperlicher Leistung zu sehen sollte in allen Bereichen überholt sein. Nur wenn man den Mitarbeiter als denkende Person begreift in der Potentiale verborgen sind, die es zu fördern gilt und deren Zufriedenheit einen wichtigen Stellenwert hat, gelingt der Spagat zur übergeordneten Perspektive der internen Prozesse.
• Informationstechnologie: In die technische Infrastruktur sollte ebenfalls investiert werden um das Verhältnis Informationen : Informationsbedarf zu verbessern. Die IT kann in vielen Bereichen eine unterstützende Funktion haben und viele Dinge des Alltags vereinfachen wodurch den Mitarbeitern mehr Freiraum für Konzeptarbeit bleibt, statt bereits durch das Tagesgeschäft ausgelastet zu sein.
• Motivation, Empowerment und Zielausrichtung: Schließlich wirkt sich auch das Unternehmensklima entscheidend auf die Mitarbeiter aus. Erst durch eine Arbeitsatmosphäre, die die Motivation der Mitarbeiter fördert, wird der Rahmen für ein zielgerichtetes, auf den Unternehmenserfolg ausgerichtetes Handeln der Mitarbeiter geschaffen.
1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Ausgangslage der Unternehmensführung im Informationszeitalter und skizziert die Vorgehensweise der Arbeit.
2 Balanced Scorecard – Eine Managementmethode: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, Definitionen und die historische Entwicklung der Balanced Scorecard aus dem klassischen Controlling.
3 Umsetzung einer Balanced Scorecard: Hier werden die fünf Phasen der Implementierung einer Balanced Scorecard detailliert beschrieben, beginnend beim organisatorischen Rahmen bis hin zum Roll-Out.
4 Implementierung einer IT-Scorecard bei XXX: Dieses Kapitel veranschaulicht die praktische Umsetzung einer IT-spezifischen Scorecard bei der Firma XXX Deutschland, inklusive der Definition von Zielen und Messgrößen.
5 Schlusswort: Das Schlusswort zieht ein Resümee über die Praxistauglichkeit des Konzepts und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Weiterentwicklung der Scorecard.
Balanced Scorecard, IT-Management, Strategiefokussierte Unternehmensführung, Controlling, Kennzahlensystem, Performance Measurement, Strategische Planung, Ursache-Wirkungsketten, IT-Service, Mitarbeiterpotentiale, Prozessoptimierung, XXX Deutschland, Business Intelligence, Strategische Ziele, IT-Strategie.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung einer Balanced Scorecard als Managementsystem für einen internen IT-Bereich, um dessen Beitrag zum Unternehmenserfolg transparent und steuerbar zu machen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Balanced Scorecard, die methodische Vorgehensweise bei der Implementierung und die spezielle Übertragung dieses Modells auf die Anforderungen einer IT-Abteilung.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines funktionsfähigen Prototyps einer IT-Balanced-Scorecard für das Unternehmen XXX Deutschland, um die IT nicht mehr nur als Kostenfaktor, sondern als treibende Kraft zu etablieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der praktischen Anwendung des 5-Phasen-Modells von Horvath & Partner zur Implementierung einer Balanced Scorecard.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Balanced Scorecard sowie eine detaillierte Fallstudie zur Implementierung bei XXX Deutschland, inklusive Zieldefinitionen und der Auswahl geeigneter Kennzahlen.
Neben dem Kernbegriff Balanced Scorecard sind strategische Steuerung, Messgrößen, Ursache-Wirkungsketten und die IT-Perspektive von zentraler Bedeutung für die Charakterisierung der Arbeit.
Da die IT bei XXX kein eigenständiges Profit Center ist, steht nicht die Gewinnmaximierung an erster Stelle. Daher liegt der Fokus stattdessen primär auf der Kundensicht und der Unterstützung der internen Prozesse.
Die Software dient der technischen Umsetzung und Visualisierung des Scorecard-Modells, indem sie die Erfassung von Daten ermöglicht und automatisch generierte Reports für die Endnutzer bereitstellt.
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