Bachelorarbeit, 2014
40 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodik und Aufbau der Arbeit
2. NGOs und Online-Marketing: Definition und Grundlagen
2.1 Definition von Non-Governmental Organisation
2.2 Internetentwicklung in Deutschland
2.2.1 Prinzipien der Klassischen Online-Werbung
2.2.2 Prinzipien des Social-Media-Marketing
3. Online-Kommunikationspolitik von NGOs
3.1 Marktsituation von NGOs in Deutschland
3.2 Herausforderungen einer NGO
3.3 Web 2.0
4. Social-Media-Marketing im Vergleich zum klassischen Online - Marketing
4.1 Online-Marketing
4.1.1 Mailings
4.1.2 Suchmaschinenmarketing
4.1.3 Affiliate-Marketing
4.2 Social-Media-Marketing
4.2.1 Mikroblogs: das Beispiel Twitter
4.2.2 Social Media Netzwerke: das Beispiel Facebook
4.2.3 Mobile Marketing
4.3 Vergleich von Social-Media-Marketing und Online-Marketing
Fazit
Das Hauptziel der Arbeit ist es, die Instrumente des klassischen Online-Marketings und des Social-Media-Marketings gegenüberzustellen und deren Eignung für die Kommunikationspolitik von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie NGOs mit begrenzten finanziellen Ressourcen durch strategische Online-Kommunikation ihre Stakeholder effizient erreichen und einen nachhaltigen Dialog aufbauen können.
4.2.1 Mikroblogs: das Beispiel Twitter
Microblogging ist eine Form des Bloggens, bei der die Länge von Beiträgen auf eine bestimmte Zeichenzahl begrenzt ist. Bekanntestes Beispiel ist hierbei Twitter. Im vierten Quartal 2013 lag die aktuelle Zahl der weltweit aktiven Mitglieder von Twitter bei 241 Mio. Somit wird sich in diesem Kapitel auf Twitter beschränkt. Ein Profil besteht aus den Tweets, anderen Nutzern wird lediglich gefolgt, wenn sich für deren Aktivitäten, Meinungen, Bilder oder Informationen interessiert wird. Doch zunächst sollen einige Begriff der „Twitter-Welt“ erläutert werden:
Follower: Bei Twitter kann man als Nutzer anderen folgen, somit ist man ein sogenannter Follower, im Gegenzug kann man auch eigene Follower gewinnen.
Tweet: Hauptsächlich wird über die sogenannten Tweets kommuniziert, diese Twitter-Nachricht ist auf 140 Zeichen beschränkt und im Normalfall eine öffentliche Nachricht, die jeder lesen kann.
Re-Tweet: Darunter wird die Weiterleitung des Tweets eines anderen Nutzers verstanden.
Hashtag (#): Mittlerweile hat sich über Twitter und auch Instagram eine neue Form des Microblogging herauskristallisiert. Die sogenannten „Hashtags“ oder einfach auch die Rauten sind Schlagwörter. Sie sind vielfältig einsetzbar und können Mimik und Stimmung unterstreichen, Eigennamen und Marken kennzeichnen, einen Tweet bestimmter Gruppierungen, Interessensrichtungen kategorisieren oder stichpunktartig Zusatzinformationen mitliefern. Auf Twitter hat diese Raute bzw. dieser Hashtag eine ganz spezielle Funktion: Sie bzw. es bildet einen Kommunikationskanal zu einem bestimmten Thema oder Gefühl.
Wenn also ein Twitter-Nutzer etwas zum Thema Umweltschutz oder zu einer bestimmten Kampagne von Greenpeace sagen möchte, nutzt er in seinen Tweets abschließend oder inmitten seines Textes beispielsweise den Hashtag #Greenpeace. Twitter wandelt den Hashtag in einen Link um und zeigt beim Klick auf das Hashtag alle Tweets an, die diese Hashtag beinhalten. Bei Veranstaltungen, Serien, Wahlen usw. kann man so alle Tweets zu dem jeweiligen Thema einsehen, auch von Usern, denen man nicht folgt.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Digitalisierung des Marketings ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der geeignetsten Online-Marketing-Form für NGOs.
2. NGOs und Online-Marketing: Definition und Grundlagen: Hier werden die spezifischen Merkmale von NGOs definiert und die theoretischen Grundlagen des Online-Marketings sowie des Social-Media-Marketings in Deutschland dargelegt.
3. Online-Kommunikationspolitik von NGOs: In diesem Kapitel wird die Marktsituation von NGOs analysiert, die besonderen Herausforderungen wie das Spendensiegel thematisiert und die Bedeutung des Web 2.0 hervorgehoben.
4. Social-Media-Marketing im Vergleich zum klassischen Online - Marketing: Das Hauptkapitel vergleicht detailliert verschiedene Instrumente des Online-Marketings (Mailings, Suchmaschinenmarketing, Affiliate-Marketing) mit Social-Media-Ansätzen (Twitter, Facebook, Mobile Marketing).
Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und empfiehlt die strategische Verknüpfung beider Instrumente, um ein effektives Beziehungsmanagement und einen nachhaltigen Dialog mit Stakeholdern zu erreichen.
NGO, Online-Marketing, Social-Media-Marketing, Kommunikation, Fundraising, Web 2.0, Stakeholder, Dialog, Twitter, Facebook, Mobile Marketing, Suchmaschinenmarketing, Öffentlichkeitsarbeit, Strategie, Content Marketing
Die Arbeit untersucht, wie Nichtregierungsorganisationen (NGOs) Online-Marketing effektiv nutzen können, um ihre Ziele trotz begrenzter Ressourcen zu erreichen.
Die Arbeit konzentriert sich auf den Vergleich zwischen klassischem Online-Marketing und Social-Media-Marketing sowie deren Anwendungsmöglichkeiten im Non-Profit-Sektor.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Welche Form des Online-Marketings ist für die Kommunikationspolitik einer NGO am geeignetsten?“
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Sekundärforschung durch Literatur- und Dokumentenanalyse, um einen aktuellen und praxisnahen Bezug herzustellen.
Der Hauptteil analysiert Instrumente wie E-Mail-Marketing, Suchmaschinenmarketing (SEA/SEO), Affiliate-Marketing sowie Social-Media-Plattformen wie Twitter und Facebook.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen NGO, Online-Marketing, Social-Media-Marketing, Fundraising, Dialog, Stakeholder und Web 2.0.
Das Spendensiegel erfordert einen sorgfältigen Umgang mit Werbe- und Verwaltungskosten (maximal 30%), was den finanziellen Spielraum für Online-Marketing begrenzt und hohe Seriosität verlangt.
Sie ermöglicht den Aufbau eines direkten Dialogs auf Augenhöhe, erhöht die Transparenz und fördert die Bindung von Interessenten als aktive Unterstützer oder Multiplikatoren.
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