Bachelorarbeit, 2014
86 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung und Struktur der Arbeit
2. Grundlagen
2.1 Gesundheit
2.1.1 Begriffserläuterung und Abgrenzung
2.1.2 Wirkungszusammenhänge Arbeit und Gesundheit
2.1.3 Konzept der Resilienz
2.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement
2.2.1 Begriffserläuterung und Abgrenzung
2.2.2 Handlungsfelder des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
2.2.3 Aufbau und Prozess des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
2.2.4 Instrumente des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
2.2.4.1 Instrumente der Diagnose
2.2.4.2 Instrumente der Interventionsplanung
2.2.4.3 Instrumente der Intervention
2.2.4.4 Instrumente der Evaluation
2.2.5 Ziele und Nutzen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
2.3 Gesellschaftliche Veränderungen in Deutschland
2.3.1 Veränderung der Erwerbsstruktur in Deutschland
2.3.2 Wertewandel innerhalb der Gesellschaft
2.3.3 Bedeutung dieser Entwicklungen für deutsche Unternehmen
3. Betriebliches Gesundheitsmanagement als strategisches Instrument im „War of Talents“
3.1 Personalmarketing
3.2 Employer Branding und Employer Brand
3.3 Bedeutung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
3.3.1 Bedeutung für die Mitarbeitergewinnung
3.3.1.1 Direkte Kommunikation des Betrieblichen Gesundheitsmanagements durch das Unternehmen
3.3.1.2 Indirekte Kommunikation des Betrieblichen Gesundheitsmanagements durch die bestehende Belegschaft
3.3.2 Bedeutung für die Mitarbeiterbindung
4. Untersuchung zum Zusammenhang zwischen dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement und dem Faktor Arbeitgeberattraktivität
4.1 Inhalt und Aufbau des Fragebogens
4.2 Ergebnisse des Fragebogens
4.3 Auswertung der Ergebnisse
4.4 Handlungsempfehlungen
5. Fazit
Die Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob Instrumente des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) Unternehmen im „War of Talents“ Vorteile verschaffen können, indem sie die Arbeitgeberattraktivität steigern und so qualifizierte Fachkräfte gewinnen und binden.
3.3.1.2 Indirekte Kommunikation des Betrieblichen Gesundheitsmanagements durch die bestehende Belegschaft
Zur Stärkung des Arbeitgeberimages sowie der Arbeitgebermarke eines Unternehmens und somit zur Erzielung von Vorteilen im „War of Talents“, kommt der indirekten Kommunikation durch die bestehende Belegschaft ebenfalls eine wesentliche Bedeutung zu. Eine im Jahr 2008 durchgeführte Studie ergab, dass 69 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Meinung von Bekannten, Freunden oder Bekannten zu einem Unternehmen als Arbeitgeber mehr vertrauen, als den Aussagen eines Unternehmens selbst, was die Bedeutung des Faktors der indirekten Kommunikation der Belegschaft nochmals unterstreicht.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unternehmens agieren in diesem Zusammenhang als Markenbotschafter der Arbeitgebermarke und prägen durch ihre Kommunikation das Außenbild des Unternehmens als Arbeitgeber. Sie beeinflussen somit aktiv die Bildung der Arbeitgebermarke im Rahmen des Employer Branding und auf diese Weise auch die Attraktivität eines Unternehmens als Arbeitgeber bei potentiellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
In Zeiten der weltweiten Vernetzung über das Internet und Social Media Plattformen, kann die Kommunikation der Belegschaft über das Unternehmen als Arbeitgeber durch die Organisation nicht oder nur bedingt kontrolliert werden.
Durch ein aktives BGM kann diese Kommunikation der bestehenden Belegschaft indirekt beeinflusst werden. Dazu wird im Folgenden eine Wirkungskette aufgestellt, um diesen Zusammenhang näher darzustellen.
1. Einleitung: Beleuchtung der Ausgangslage durch demografischen Wandel und Fachkräftemangel sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2. Grundlagen: Erläuterung der gesundheitlichen Aspekte, des BGM-Prozesses, der Handlungsfelder sowie gesellschaftlicher Veränderungen.
3. Betriebliches Gesundheitsmanagement als strategisches Instrument im „War of Talents“: Analyse des BGM im Kontext von Personalmarketing und Employer Branding zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität.
4. Untersuchung zum Zusammenhang zwischen dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement und dem Faktor Arbeitgeberattraktivität: Präsentation und Auswertung der Ergebnisse einer empirischen Meinungsumfrage sowie Ableitung von Handlungsempfehlungen.
5. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage unter Berücksichtigung der untersuchten Instrumente und Kommunikationsstrategien.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, War of Talents, Arbeitgeberattraktivität, Fachkräftemangel, Employer Branding, Personalmarketing, Mitarbeiterbindung, Mitarbeitergewinnung, demografischer Wandel, Mitarbeiterzufriedenheit, Gesundheitsförderung, Unternehmensimage, Arbeitgebermarke, Betriebsklima
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement als strategisches Werkzeug, um im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte – dem sogenannten „War of Talents“ – zu bestehen.
Die Arbeit deckt die Bereiche Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Employer Branding, Personalmarketing sowie die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den deutschen Arbeitsmarkt ab.
Das Hauptziel ist es zu ergründen, ob und wie Instrumente des BGM die Arbeitgeberattraktivität eines Unternehmens steigern können, um Mitarbeiter langfristig zu binden und neue Fachkräfte zu gewinnen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche und einer empirischen Analyse in Form einer onlinegestützten Meinungsumfrage unter 197 Teilnehmern.
Der Hauptteil analysiert die Zusammenhänge zwischen BGM-Instrumenten, dem internen und externen Personalmarketing sowie dem Employer Branding als Strategie zur Differenzierung gegenüber Wettbewerbern.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie BGM, Mitarbeiterbindung, Arbeitgeberattraktivität, Fachkräftemangel, Employer Branding und Personalmarketing definiert.
Durch ein ganzheitlich integriertes BGM steigen Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation. Dies führt zu einer höheren Identifikation mit dem Unternehmen, was die Fluktuation verringert und das Betriebsklima verbessert.
Die Arbeit betont, dass BGM nicht nur umgesetzt, sondern auch sowohl intern als auch extern kommuniziert werden muss. Besonders die Rolle der Mitarbeiter als Markenbotschafter (indirekte Kommunikation) ist hierbei entscheidend.
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