Bachelorarbeit, 2013
173 Seiten, Note: 1,5
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Problemhintergrund und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Erhebungsmethode
2 Definitionen und Begriffsabgrenzungen
2.1 Siegel
2.2 Ökologischer / biologischer Landbau
2.3 Regionale Lebensmittel
2.4 Fairtrade
3 Der Markt für alternativ erzeugte Lebensmittel
3.1 Entstehung des Marktes für Bio-Lebensmittel
3.2 Marktentwicklung: Distribution und Nachfrage
3.2.1 Marktentwicklung für Bio-Lebensmittel
3.2.2 Marktentwicklung für Fairtrade-Lebensmittel
3.2.3 Marktentwicklung für regionale Lebensmittel
3.3 Kennzeichnung von Lebensmitteln
3.3.1 Klassifizierung von Siegeln
3.3.2 Bio-Siegel
3.3.3 Regional-Siegel
3.3.4 Fairtrade-Siegel
3.3.5 Weitere Kennzeichnungen
3.4 Zwischenfazit
4 Konsumtheoretische Grundlagen der Kaufentscheidungs- und Verhaltensforschung
4.1 Konsumentenverhaltensforschung
4.2 Das neo-behavioristische S-O-R-Modell
4.3 Einflussfaktoren auf das Konsumentenverhalten
4.3.1 Psychische Faktoren
4.3.2 Soziale Faktoren
4.3.3 Soziodemografische Faktoren
4.3.4 Situative Einflüsse
4.4 Der Kaufentscheidungsprozess
4.5 Umweltorientiertes Konsumentenverhalten
4.6 Zwischenfazit
5 Der Einfluss ausgewählter Faktoren auf das Kaufverhalten
5.1 Aktueller Stand der Forschung
5.2 Qualitative Forschung
5.2.1 Methode und Zielsetzung
5.2.2 Untersuchungsdesign und Durchführung
5.2.3 Datenaufbereitung und Auswertung
5.3 Ergebnisse der qualitativen Untersuchung
5.3.1 Bekanntheit von Siegeln
5.3.2 Glaubwürdigkeit der Siegel
5.3.3 Kommunikation am Point of Sale
5.3.4 Präferenzen von Bio-, Fairtrade- und regionalen Lebensmitteln
5.3.5 Lebensmittelskandale
5.3.6 Arbeitsbedingungen
5.4 Zwischenfazit
6 Fazit und Ausblick
6.1 Handlungsempfehlung
6.2 Fazit
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss Gütesiegel auf die Kaufentscheidung von Endverbrauchern bei Bio-, Fairtrade- und regionalen Lebensmitteln ausüben und welche weiteren Faktoren diesen Entscheidungsprozess beeinflussen. Im Zentrum steht die Analyse, ob diese Siegel als verlässliche Orientierungshilfe dienen oder ob Informationsasymmetrien und andere Faktoren die Kaufabsicht stärker prägen.
1.1 Problemhintergrund und Zielsetzung
Der Bio-Lebensmittelmarkt ist schon seit einigen Jahren in den Fokus der Wirtschaftswissenschaften gerückt. Aus einem Nischenmarkt entwickelte sich ein für den Massenmarkt geeignetes Segment. Derzeit sind Bio-Lebensmittel in beinahe allen Discountern und Supermärkten erhältlich. Eine ähnliche Entwicklung ist bei Fairtrade-Produkten zu verzeichnen. Um ein Umsatzwachstum zu erzielen, werden Fairtrade-Produkte heute im Lebensmitteleinzelhandel vertrieben und durch gezielte Marketingaktivitäten in das Bewusstsein der Verbraucher gerufen. Die Tatsache, dass die Nachfrage der Konsumenten nach regionalen Produkten steigt, nutzen Handelsketten durch die verstärkte Kommunikation der Regionalität von Lebensmitteln.
Die Ausweitung der Distribution von Bio-, Fairtrade- und regionalen Lebensmitteln auf alle Vertriebskanäle hinterlässt bei den Konsumenten ein diffuses Bild. Als Orientierungshilfe sollen Gütesiegel auf den Lebensmitteln dienen. Aktuell gibt es mehr als dreihundert Siegel auf Produkten, darunter viele unterschiedliche Bio-Siegel, Fairtrade-Siegel und Regional-Siegel. Durch das begrenzte Aufnahmevermögen von Informationen und dem habitualisierten Verhaltensmuster beim Lebensmitteleinkauf steht die Frage im Raum, ob sich der einzelne Konsument bei all den Siegeln überhaupt orientieren kann und sie entsprechend zu werten vermag. Lebensmittelskandale, investigative Medienberichte und unbekannte Produktkennzeichnungen führen zu zusätzlichen Unsicherheiten bei den Verbrauchern. Vor allem in der Lebensmittelbranche besteht eine große Informationsasymmetrie zugunsten der Hersteller. Diese gibt vielen Verbrauchern das Gefühl, nicht ausreichend informiert zu sein. Das Ziel von Gütesiegeln ist es jedoch, die Unsicherheiten zu nehmen und dem Verbraucher bei seiner Entscheidungsfindung zu unterstützen.
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert den Problemhintergrund des wachsenden Marktes für alternativ erzeugte Lebensmittel und definiert das Ziel der Untersuchung bezüglich des Einflusses von Gütesiegeln.
2 Definitionen und Begriffsabgrenzungen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe wie „Siegel“, „ökologischer Landbau“, „regionale Lebensmittel“ und „Fairtrade“ definiert und voneinander abgegrenzt.
3 Der Markt für alternativ erzeugte Lebensmittel: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick über die Marktentstehung und analysiert die aktuelle Situation, Distributionskanäle sowie die verschiedenen Arten von Kennzeichnungen.
4 Konsumtheoretische Grundlagen der Kaufentscheidungs- und Verhaltensforschung: Hier werden theoretische Modelle, insbesondere das S-O-R-Modell, sowie relevante Einflussfaktoren für das Konsumentenverhalten systematisch dargestellt.
5 Der Einfluss ausgewählter Faktoren auf das Kaufverhalten: Dieses Kapitel widmet sich der empirischen, qualitativen Untersuchung durch Leitfaden-Interviews und analysiert die Ergebnisse in Bezug auf Siegelbekanntheit, Glaubwürdigkeit und weitere Faktoren.
6 Fazit und Ausblick: Das Abschlusskapitel leitet aus den gewonnenen Erkenntnissen Handlungsempfehlungen für den Handel ab und fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Bio-Lebensmittel, Fairtrade, regionale Lebensmittel, Gütesiegel, Kaufentscheidung, Konsumentenverhalten, S-O-R-Modell, Lebensmittelskandale, Marketing, Distribution, Konsumforschung, Informationsasymmetrie, qualitative Forschung, Point of Sale, Markenwahrnehmung
Die Arbeit untersucht, wie verschiedene Gütesiegel und externe Faktoren die Kaufentscheidung von Verbrauchern bei Bio-, Fairtrade- und regionalen Lebensmitteln beeinflussen.
Die zentralen Themen sind der Markt für alternativ erzeugte Lebensmittel, die Kennzeichnung durch Siegel sowie die psychologischen und sozialen Grundlagen des Konsumentenverhaltens.
Das Ziel ist es, die Wirkung von Gütesiegeln als Orientierungshilfe zu bewerten und herauszufinden, warum Verbraucher trotz existierender Siegel oft unsicher sind oder diese im Kaufprozess vernachlässigen.
Es wird eine qualitative Untersuchung in Form von sechs Leitfaden-Interviews durchgeführt, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung des Konsumentenverhaltens sowie eine detaillierte empirische Analyse der Wahrnehmung von Siegeln und den Einfluss von Lebensmittelskandalen auf das Kaufverhalten.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Bio-Lebensmittel, Fairtrade, Regionalität, Gütesiegel, Kaufentscheidung, S-O-R-Modell und Konsumentenverhalten.
Das Modell dient dazu, komplexe Vorgänge im menschlichen Organismus (Organismus) zu verstehen, die zwischen dem Reiz (Stimulus) – etwa einem Gütesiegel – und der Kaufreaktion (Response) ablaufen.
Skandale führen laut der Untersuchung meist nicht zu einer nachhaltigen Abwendung von Bio-Produkten, sondern stärken oft bestehende Einstellungs- oder Boykottmuster der Befragten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

