Essay, 2013
11 Seiten, Note: gut bestanden
Einleitung
Hauptteil
Schlussteil
Die vorliegende Arbeit untersucht Strategien, wie Organisationen und Führungskräfte mit sogenannten „schwierigen Mitarbeitern“ konstruktiv umgehen können, um diese erfolgreich in Arbeitsprozesse zu integrieren, anstatt sie auszugrenzen.
Wie ist ein konstruktiver Umgang mit „schwierigen Menschen“ möglich?
Nicht förderlich ist, wenn in einer blinden Reizreaktion zu schnell auf unfaire Angriffe reagiert wird, wenn die Emotionen vom Gegenüber diktiert werden, wenn versucht wird, Gleiches mit Gleichem zu vergelten, wenn eine Verteidigungs- oder Entschuldigungsstellung eingenommen wird (Angriffsfläche), wenn die Gelassenheit verloren geht und eine passive Rolle überhandnimmt. Es hilft, sich zu fragen, was dies mit einem selbst zu tun hat, warum es schwer fällt, emotionale Distanz zu wahren. Manches liegt an Projektionen, Unverarbeitetes oder Muster, die auf die andere Person übertragen werden.
Es gibt in einem ersten Schritt drei gangbare Wege: Akzeptanz, Änderung oder Ablehnung der Situation, gemäss dem Motto: „Love it, change it or leave it“. Der erste Weg, die Akzeptanz und Annahme, ist dann erforderlich, wenn man sicher weiss, dass sich die Situation nicht ändern wird. Dann gilt es, die Situation anzunehmen und das Beste daraus zu machen. Der zweite Weg der Veränderung ist eine Bewegung auf den anderen zu, um die Situation zu ändern. Die dritte Möglichkeit ist, die Stelle zu kündigen und eine andere Stelle zu suchen, an der die Arbeitsbedingungen besser sind. Dieser Möglichkeit geht jedoch zumeist schon ein längerer Weg des Leidens voraus.
Der dritte Weg wird als der letzte Ausweg gesehen, die ersten beiden Wege als Versuch, aktiv mit der Situation umzugehen, wenn noch Handlungsspielraum möglich ist. Der zweite Weg der Veränderung beinhaltet zuerst die eigene Sicht der Dinge: wie ist die eigene Wahrnehmung, wird die Äusserung als Angriff wahrgenommen oder nicht doch besser als Kontaktaufnahme interpretiert? Ist die eigene Emotionalisierung zu hoch? Wie reagiert die betroffene Person, die in Kontakt mit einer „schwierigen Person“ steht? Ein Weg ist, die Emotionalisierung abzudämpfen.
Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff der schwierigen Mitarbeiter, beleuchtet die psychologischen Hintergründe und begründet die Relevanz des Themas für die Personal- und Organisationsentwicklung.
Hauptteil: Der Hauptteil erläutert konkrete Handlungsstrategien für Mitarbeiter und Führungskräfte, um schwierige Situationen zu deeskalieren, professionelle Distanz zu wahren und Organisationen durch gezielte Personalentwicklung zu stärken.
Schlussteil: Der Schlussteil fasst zusammen, dass schwierige Mitarbeiter eine Investition an Aufmerksamkeit erfordern und betont die Notwendigkeit einer lernenden Organisationsstruktur, die auf soziale und emotionale Kompetenzen setzt.
Schwierige Mitarbeiter, Organisationsentwicklung, Konfliktmanagement, Emotionale Intelligenz, Personalentwicklung, Kommunikationstraining, Konstruktiver Umgang, Selbstreflexion, Betriebsklima, Führungskräfte, Sozialkompetenz, Lernende Organisation, Konfliktlösung, Verhaltensänderung, Beziehungsmanagement
Die Arbeit analysiert, wie mit sogenannten „schwierigen Mitarbeitern“ innerhalb einer Organisation umgegangen werden kann, um diese nicht auszugrenzen, sondern konstruktiv zu integrieren.
Die Schwerpunkte liegen auf dem individuellen Umgang mit schwierigen Persönlichkeiten, der psychologischen Selbstreflexion, der emotionalen Kompetenz sowie der Rolle der Organisationsentwicklung.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, dass durch moderne Methoden der Personalentwicklung und eine bewusste Führungskultur ein besseres Miteinander und eine höhere Produktivität selbst in schwierigen Konstellationen möglich sind.
Es handelt sich um eine theoretische Abhandlung, die auf einschlägiger Fachliteratur zu den Themen Emotionaler Intelligenz, Organisationspsychologie und Wissensmanagement basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine individuelle Ebene, die den Umgang mit eigenen emotionalen Reaktionen beleuchtet, und eine organisational-strukturelle Ebene, die Führungskräften einen „Vierschritt“ zur Lösungsfindung an die Hand gibt.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Konfliktlösung, emotionale Distanz, Selbstreflexion, Organisationsentwicklung, soziale Kompetenz und Führungskultur.
Der Autor beschreibt sie als Personen, die häufig nur an sich denken, überempfindlich reagieren und zu aggressiven oder unfairen Verhaltensweisen neigen, wobei er sie in die Grundformen Choleriker, Egoisten, Hypersensible und Neurotiker unterteilt.
Der Autor schlägt den „Vierschritt“ (Klärung, Lassen, Urteilen, Gestalten) vor, um Situationen strukturiert zu analysieren, Distanz zu gewinnen und aktiv zu gestalten.
Die Arbeit weist darauf hin, dass ein unklares Betriebsklima, unklare Verantwortlichkeiten und schwache Führung oft einen Nährboden für belastendes Verhalten der Mitarbeiter bieten.
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