Masterarbeit, 2014
59 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Aspekte der Kapitalkosten
2.1 Bedeutung der Kapitalkosten für Unternehmen
2.2 Kapitalkostenermittlung und die Vernachlässigung der Rolle der Informationen
3. Beziehung von Eigenkapitalkosten und Informationen in der Wissenschaft
3.1 Das Modell von Easley und O'hara (2004) als Referenzpunkt
3.2 Einflussfaktor Informationsasymmetrie
3.3 Folgen unvollständiger Informationen
3.4 Effekte der Informationsveröffentlichung
4. Asymmetrische Informationsverteilung und Kapitalkosten
4.1 Gleichgewichtsmodell bei Informationsasymmetrie
4.1.1 Grundstruktur des Modells
4.1.2 Entscheidungsproblem der Investoren
4.1.3 Gleichgewicht bei rationalen Erwartungen
4.2 Einflussfaktoren der erwarteten Rendite
4.2.1 Erwartete Rendite und ihre Determinanten
4.2.2 Relevanz der Informationsstruktur
4.3 Portfolios im Gleichgewicht
4.3.1 Verhaltensalternativen uninformierter Investoren
4.3.2 μ-σ-effiziente Portfolioallokationen
4.3.3 Performanz des Marktportfolios bei asymmetrischen Informationen
4.3.4 Vergleich der Portfolios beider Investorengruppen
4.4 Auswirkungen der Informationen und Gegenmaßnahmen
4.4.1 Informationsasymmetrie als Konstrukt der Informations- und der Investorenaufteilung
4.4.2 Bedeutsamkeit der Informationspräzision
4.4.3 Zwiespältigkeit der Informationeneffekte
4.4.4 Sonstige Aspekte
5. Bewertung des Modells von Easley und O'hara (2004)
5.1 Kritische Würdigung
5.2 Erweiterungsmöglichkeiten
6. Fazit
Diese Masterarbeit analysiert den Einfluss der Informationsverteilung auf die Kapitalkosten eines Unternehmens, wobei der Schwerpunkt auf der theoretischen Untersuchung des Modells von Easley und O'hara (2004) sowie der Rolle der Informationsasymmetrie liegt.
4.1.2 Entscheidungsproblem der Investoren
Das Ziel eines Investors j ist es, seinen erwarteten Nutzen unter Berücksichtigung seiner Budgetrestriktion zu maximieren. Zu Beginn der Periode ist diese durch
mj + summe(pk * zk^j) = m^j
gegeben, wobei m^j dem Ausgangsvermögen, mj der Bargeldmenge die er hält und zk^j der erworbenen Anzahl der Aktien des Unternehmens k entspricht. Das unsichere zukünftige Vermögen des Investors beträgt folglich
w^j = summe(vk * zk^j) + mj = summe((vk - pk) * zk^j) + m^j.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der Kapitalkostenermittlung ein und definiert das Ziel der Arbeit, den Stellenwert von Informationen zu untersuchen.
2. Aspekte der Kapitalkosten: Es wird die fundamentale Bedeutung der Kapitalkosten für Unternehmensentscheidungen erörtert und die übliche Vernachlässigung der Rolle von Informationen kritisiert.
3. Beziehung von Eigenkapitalkosten und Informationen in der Wissenschaft: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung des Modells von Easley und O'hara (2004) sowie eine Abgrenzung zu anderen wissenschaftlichen Forschungssträngen.
4. Asymmetrische Informationsverteilung und Kapitalkosten: Das Herzstück der Arbeit leitet ein Gleichgewichtsmodell her, analysiert die Determinanten der erwarteten Rendite und diskutiert Portfolioentscheidungen unter Informationsasymmetrie.
5. Bewertung des Modells von Easley und O'hara (2004): Eine kritische Würdigung der Modellannahmen und die Diskussion von Erweiterungsmöglichkeiten bilden den inhaltlichen Abschluss der theoretischen Analyse.
6. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die weiterhin bestehende Herausforderung für die Wissenschaft, den Stellenwert von Informationen exakt zu quantifizieren.
Kapitalkosten, Informationsasymmetrie, Easley und O'hara, Eigenkapitalkosten, Rendite, Informationseffekte, Informationsstruktur, Portfolioallokation, Risikoaversion, Marktportfolios, Informationspräzision, Insiderhandel, Unternehmensfinanzierung.
Die Arbeit untersucht, inwieweit die Verteilung von Informationen einen Einflussfaktor auf die Kapitalkosten eines Unternehmens darstellt und wie Unternehmen diese Erkenntnisse nutzen können.
Zentrale Themen sind die Informationsasymmetrie, die Kapitalkostenermittlung, der Einfluss von Informationsqualität auf die erwartete Rendite sowie die Portfolioentscheidungen von Investoren.
Das primäre Ziel ist es, den Stellenwert von Informationen zu analysieren und Möglichkeiten für Unternehmen aufzuzeigen, ihre Kapitalkosten durch eine zweckmäßige Beeinflussung der Informationsstruktur zu optimieren.
Die Arbeit basiert primär auf der theoretischen Analyse und Diskussion eines einperiodigen Gleichgewichtsmodells, wie es von Easley und O'hara (2004) vorgeschlagen wurde.
Der Hauptteil widmet sich der Herleitung des Gleichgewichtsmodells, der Identifikation von Renditedeterminanten und der Analyse von Portfolioallokationen, ergänzt durch eine kritische Bewertung des Modells.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kapitalkosten, Informationsasymmetrie, Risikoaversion und Portfolioallokation charakterisiert.
Im Gegensatz zum CAPM berücksichtigt das Modell von Easley und O'hara die asymmetrische Informationsverteilung und deren Auswirkungen als neuen Faktor des systematischen Risikos.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Veröffentlichung von Informationen für ein Unternehmen tendenziell vorteilhaft ist, da sie die Unsicherheit der Investoren verringert und somit die Kapitalkosten senken kann.
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