Masterarbeit, 2014
71 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1. Ausgangssituation
1.2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Retail Branding als strategisches Markenkonzept des Handels
2.1. Dynamik der wettbewerblichen Rahmenbedingungen des Handels
2.1.1. Veränderte Markt- und Wettbewerbsbedingungen
2.1.2. Veränderung technologischer Rahmenbedingungen
2.1.3. Veränderungen im Konsumentenverhalten
2.2. Retail Branding – der Handel als Marke
2.2.1. Der Begriff der Retail Brand und des Retail Branding
2.2.2. Begriffliche Abgrenzung sowie Einordnung auf betrieblicher Ebene
2.2.3. Das Konzept des Markenwertes
2.2.4. Profilierungsdimensionen des Retail Branding
3. Ziele und Gestaltungsansätze
3.1. Das Zielsystem einer Retail Brand
3.1.1. Strategische Markenziele der Retail Brand
3.1.2. Operative Markenziele der Retail Brand
3.2. Gestaltungsansätze zum Aufbau einer starken Retail Brand
3.2.1. Klare wettbewerbsstrategische Positionierung als Voraussetzung für die Profilierung einer Retail Brand
3.2.2. Einsatz ausgewählter Handelsmarketinginstrumente
3.2.2.1. Sortimentspolitische Gestaltungsansätze
3.2.2.2. Preispolitische Gestaltungsansätze
3.2.2.3. Kommunikationspolitische Gestaltungsansätze
3.2.2.4. Servicepolitische Gestaltungsansätze
3.2.2.5. Standortpolitische Gestaltungsansätze
3.2.3. Praxisbeispiel einer wettbewerbsstrategisch klaren Positionierung im Rahmen des Retail Branding
4. Wirkungen des Retail Branding auf das Kaufverhalten
4.1. Einfluss der Markenwertindikatoren auf das Kaufverhalten
4.1.1. Bedeutung der Markenbekanntheit und des Markenimages
4.1.2. Besondere Stellung der Markenimageindikatoren
4.2. Einfluss der Einkaufsmotive auf das Kaufverhalten
4.2.1. Bedeutung und Klassifikation der Einkaufsmotive
4.2.2. Ermittlung der Kundensegmente anhand der Einkaufsmotive
5. Erfolgsvoraussetzungen des Retail Branding
5.1. Erfolgsfaktorenforschung im Handel
5.2. Ausgewählte psychographische Erfolgsvoraussetzungen des Retail Branding
5.2.1. Schaffung eines einzigartigen Markenbildes
5.2.2. Langfristige Vermittlung einer konsistenten Markenbotschaft
5.2.3. Steigerung der Kundenloyalität
6. Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Masterarbeit besteht darin, aufzuzeigen, wie Handelsunternehmen durch das strategische Konzept des Retail Branding eine nachhaltige Profilierung im harten Wettbewerb erreichen können. Die Forschungsarbeit untersucht hierfür theoretische sowie empirische Grundlagen und beleuchtet die Auswirkungen dieses Markenkonzepts auf das Konsumentenverhalten und die entsprechenden Erfolgsvoraussetzungen aus Sicht des Handels.
2.2.4. Profilierungsdimensionen des Retail Branding
Wenn man davon ausgeht, dass der Markenwert eines Handelsunternehmens auf den Dimensionen Markenbekanntheit und Markenimage beruht, so stellt ein klares Profil des Unternehmens eine wichtige Voraussetzung zum Aufbau einer starken Retail Brand dar. Ein solches Profil entsteht, wenn ein Unternehmen den Konsumenten ein klares Alleinstellungsmerkmal, engl. unique selling proposition, kurz USP bieten kann. Die USP kann anhand unterschiedlicher Profilierungsdimensionen zum Ausdruck gebracht werden (siehe Abb. 3).
Der Preis stellt eine der wichtigsten Profilierungsdimensionen dar. Viele Handelsunternehmen stellen den Preis als ihre Kernkompetenz besonders deutlich in den Vordergrund. Dazu gehören z. B. Aldi, Lidl, Globus und Media Markt.
Zwei weitere Profilierungsdimensionen können aus dem angebotenen Sortiment der Handelsunternehmen abgeleitet werden. Die Kernleistung kann zum einen in der besonders breiten Auswahl liegen. Dazu zählen beispielsweise Globus, Media Markt und Obi. Zum anderen kann eine besonders hohe Sortimentsqualität zu einer USP beitragen. In der Lebensmittelbranche versuchen z. B. Feinkostläden und die Lebensmittelabteilungen der Kaufhäuser besonders diese Dimension hervorzuheben.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Retail Brandings ein und erläutert die Zielsetzung sowie den systematischen Aufbau der Masterarbeit.
2. Retail Branding als strategisches Markenkonzept des Handels: Das Kapitel erläutert die veränderten Rahmenbedingungen im Handel und definiert Retail Branding als strategisches Markenkonzept, ergänzt durch das Konzept des Markenwertes.
3. Ziele und Gestaltungsansätze: Hier werden das Zielsystem einer Retail Brand dargelegt und verschiedene Handelsmarketinginstrumente zur strategischen Positionierung sowie ein Praxisbeispiel detailliert erörtert.
4. Wirkungen des Retail Branding auf das Kaufverhalten: Dieses Kapitel analysiert den Einfluss von Markenwertindikatoren und Einkaufsmotiven auf die Wahrnehmung und das tatsächliche Kaufverhalten der Konsumenten.
5. Erfolgsvoraussetzungen des Retail Branding: Das Kapitel befasst sich mit der Erfolgsfaktorenforschung und leitet zentrale psychographische Voraussetzungen für den Aufbau einer starken und loyalitätsfördernden Marke ab.
6. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der zentralen Ergebnisse, einer kritischen Diskussion sowie Anregungen für den zukünftigen Forschungsbedarf.
Retail Branding, Händlermarke, Handelsmarketing, Markenwert, Markenimage, Markenbekanntheit, Positionierung, Wettbewerbsvorteil, Kaufverhalten, Einkaufsmotive, Kundenloyalität, Sortimentspolitik, Preispolitik, Servicepolitik, Standortpolitik.
Die Masterarbeit befasst sich mit der strategischen Profilierung von Handelsunternehmen durch das Retail Branding, um sich in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld erfolgreich zu behaupten.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Retail Brands, das Zielsystem im Handelsmarketing, die Gestaltung des Marketing-Mix sowie die Analyse der Wirkungen auf das Konsumentenverhalten und Erfolgsfaktoren.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Handelsunternehmen mittels Retail Branding ihre Einkaufsstätten als Marke etablieren, um Kunden langfristig zu binden und sich im harten Wettbewerb zu differenzieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse unter Einbeziehung theoretischer Erkenntnisse sowie empirischer Studien aus der Handels- und Marketingforschung.
Der Hauptteil behandelt die Grundlagen des Retail Brandings, die Herleitung von Markenzielen, den Einsatz von Marketinginstrumenten (Sortiment, Preis, Kommunikation, Service, Standort) sowie deren psychographische Wirkungen auf Kunden.
Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie Retail Branding, Händlermarke, Markenwert, Kundenloyalität, Wettbewerbspositionierung und Handelsmarketing-Mix charakterisiert.
Während die Corporate Identity das gesamte Unternehmen nach innen und außen repräsentiert, bezieht sich die Retail Brand enger auf den Absatzmarkt, das Personal und die spezifischen Verkaufsstätten bzw. Betriebstypen.
Einkaufsmotive sind entscheidende Einflussfaktoren auf das Kaufverhalten; Handelsunternehmen sollten ihre Markenstrategie an diesen Motiven (z.B. Erlebnisorientierung vs. Convenience) ausrichten, um Vertrauen zu bilden.
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