Examensarbeit, 2014
69 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, ob die Forza Italia als christdemokratische Partei eingestuft werden kann. Zu diesem Zweck wird zunächst die Geschichte und Ideologie der Christdemokratie in Westeuropa beleuchtet, um anschließend die Entwicklung der Christdemokratie in Italien zu untersuchen. Im Fokus steht dabei die Democrazia Cristiana (DC) als dominierende christdemokratische Kraft in Italien. Der Vergleich der Programmatik der DC mit der der Forza Italia soll schließlich Aufschluss darüber geben, ob die Forza Italia als Nachfolgerin der DC im Sinne einer christdemokratischen Partei angesehen werden kann.
Die Einleitung stellt den Forschungsstand zur Christdemokratie in Italien dar und erläutert die Ziele und den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 beleuchtet die Entstehung, Ideologie und Programmatik der Christdemokratie in Westeuropa. Dabei werden die zentralen Themen wie Familienpolitik, Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik sowie die Organisationsstruktur und das Wählerspektrum der christdemokratischen Parteien behandelt. Kapitel 3 widmet sich der Geschichte der Christdemokratie in Italien, mit besonderem Augenmerk auf die Democrazia Cristiana (DC). Es werden die Gründung, Struktur, Programmatik und Auflösung der DC analysiert. Kapitel 4 untersucht die Entstehung, Ideologie und Programmatik der Forza Italia. Dabei werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur DC herausgestellt. Die Arbeit schließt mit einer Konklusion, die die Frage nach der christdemokratischen Natur der Forza Italia beantwortet.
Christdemokratie, Italien, Forza Italia, Democrazia Cristiana, Programmatik, Familienpolitik, Wirtschaftspolitik, Sozialpolitik, Organisationsstruktur, Wählerspektrum, Geschichte, Ideologie.
Die Wurzeln liegen im politischen Katholizismus und der 1919 gegründeten Partito Popolare Italiano (PPI), die als Vorläuferin der Democrazia Cristiana (DC) gilt.
Die Arbeit untersucht diese Frage durch einen Vergleich der Programmatik der Forza Italia mit der traditionellen christdemokratischen DC.
Es besagt, dass der Staat erst dann unterstützend eingreifen soll, wenn Individuen oder kleinere gesellschaftliche Gruppen ihre Aufgaben nicht mehr selbst bewältigen können.
Sie gilt als erste schriftliche Quelle der christdemokratischen Ideologie (1891) und legte den Grundstein für die Soziallehre der Kirche.
Während sie ähnliche Namen und Programme haben, variiert ihre Stärke regional; in Nordeuropa sind beispielsweise oft konservative Parteien dominanter.
Die DC war über Jahrzehnte die dominierende, klassenübergreifende Partei in Italien und nahm eine im europäischen Vergleich einzigartige Machtstellung ein.
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