Diplomarbeit, 2014
97 Seiten, Note: 1,0
I. EINLEITUNG
1. Umfeld
2. Forschungsfrage bzw. Hypothese
3. Begriffsdefinitionen
II. DIE PRODUKTION VON TV-SERIEN
1. Die historische Entwicklung von TV-Serien
2. Ein kurzer Abriss der Geschichte des Fernsehen
2.1. Die Entwicklung des TV-Formats „Serie“
2.2. Fernsehserien im Umbruch
3. Die Fernsehmärkte
3.1. „Traditionelles“ Fernsehen als globaler Wachstumsmarkt
3.2. Der deutsche Fernsehmarkt
3.3. Der US-Fernsehmarkt
3.4. Der Markt für TV-Serien
4. Die Produktion von fiktionalen TV-Serien
4.1. Die Produktion von fiktionalen TV-Serien für den US-Markt
4.2. Die Produktion von fiktionalen TV-Serien für den deutschen Markt
III. AUDIOVISUELLE MEDIEN IM INTERNET-ZEITALTER
1. Die Entwicklung des Internets zur Unterhaltungs-Maschine
1.1. Chronologie des Internets
1.2. Die Nutzung audiovisueller Medien im Internet
2. Veränderung des Medienkonsumverhaltens
2.1. Der Fernsehkonsum stagniert auf Rekordhöhe
2.2. Internet als das neue Unterhaltungs-Medium
2.3. Die Konvergenz von Internet und Fernsehen
2.4. Die neue Art des TV-Serien-Konsums „Binge-Watching“
IV. GESCHÄFTSMODELLE FÜR TV-PRODUKTIONEN IM INTERNET-ZEITALTER
1. Kostenlose Video-on-Demand-Angebote
1.1. Werbefinanzierte Video-on-Demand -Angebote
1.2. Sender-Mediatheken, Catch Up TV
2. Kostenpflichtige VoD-Angebote
2.1. Video-on-Demand im Einzelabruf (TVoD, PPV)
2.2. Abo-Modelle für Video-on-Demand (SVoD)
3. Die Entwicklung des Video-on-Demand-Marktes
3.1. Die Entwicklung des VoD-Markts in Deutschland
3.2. TV-Inhalte am Video-on-Demand-Markt
4. Crowd-Funding für die Finanzierung von Serien-Projekten
V. DIE PRODUKTION VON TV-SERIEN IM INTERNET-ZEITALTER
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung und des Internets auf die Produktion, Finanzierung und Verwertung fiktionaler TV-Serien. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, welche Chancen und Risiken sich für Produzenten durch veränderte Sehgewohnheiten wie Binge-Watching und neue Distributionswege ergeben.
2.1.2. Serien im Kino
Beeinflusst durch den großen Erfolg der Fortsetzungsromane in Printmedien entdeckt das junge Kino schon in einem sehr frühen Stadium die Möglichkeiten der seriellen Erzählweise für sich. Die französische Produktionsfirma Pathé-Frères bringt bereits 1906 den ersten Teil einer Kurzfilmserie mit André Deed in der Rolle des „Boireau“ ins Kino, die sich als großer Publikumserfolg erweist. Noch erfolgreicher ist die Kurzfilm-Serie „Max“, in der Max Linder, der erste internationale Kinostar, einen Dandy verkörpert. Sehr bald entwickeln sich auch in den USA, Deutschland und anderen Kinomärkten ähnliche Formate, die hauptsächlich im Bereich der Komödie angesiedelt sind. Etwas später werden auch Serien sehr populär, die sich stärker an den beliebten Motiven der Groschenromane (Detektivgeschichten, Abenteuer, Western) orientieren.
Die erste Filmserie, die nicht nur über Charaktere sondern über die Handlung inhaltlich verknüpft ist, entsteht ab 1912 in den Edison Studios. Die Action-Serie „What happened about Mary“ wird in zwölf Teilen monatlich im Kino präsentiert und zeitgleich sowohl als Bühnenstück in Teilen aufgeführt als auch im Printmagazin „The Ladies' World“ in Form eines Fortsetzungsromans veröffentlicht. Damit nimmt diese Serie aus den Pioniertagen des Kinos bereits sehr früh die multimediale Auswertung einer Serie vorweg.
I. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den historischen Erfolg von TV-Serien und stellt die Problematik des linearen Fernsehens im Kontext des Internetzeitalters sowie die Forschungsfragen zur Veränderung des Produktionsmarktes vor.
II. DIE PRODUKTION VON TV-SERIEN: Dieses Kapitel gibt einen Abriss der TV-Geschichte, klassifiziert Serienformate und analysiert die spezifischen Produktionsbedingungen und Marktdynamiken in den USA und Deutschland.
III. AUDIOVISUELLE MEDIEN IM INTERNET-ZEITALTER: Hier werden die technische Entwicklung des Internets, das veränderte Medienkonsumverhalten, die Konvergenz von Internet und TV sowie das Phänomen Binge-Watching untersucht.
IV. GESCHÄFTSMODELLE FÜR TV-PRODUKTIONEN IM INTERNET-ZEITALTER: Das Kapitel erläutert aktuelle Finanzierungs- und Verwertungsansätze wie werbefinanzierte VoD-Angebote, Abo-Modelle (SVoD) und Crowd-Funding.
V. DIE PRODUKTION VON TV-SERIEN IM INTERNET-ZEITALTER: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und zieht Rückschlüsse für die Zukunft der TV-Produktion unter den veränderten Rahmenbedingungen.
TV-Serie, Fernsehen, Internet, Video-on-Demand, VoD, SVoD, Produktionsmarkt, Medienkonsum, Binge-Watching, Geschäftsmodelle, Auftragsproduktion, Defizitfinanzierung, Streaming, Digitalisierung, Rundfunk.
Die Arbeit analysiert, wie sich das Internet und neue technologische Verbreitungswege auf die gesamte Wertschöpfungskette von TV-Serien, von der Finanzierung bis zur Verwertung, auswirken.
Die zentralen Themen sind die historische Einordnung des Serienformats, der Vergleich der TV-Produktionsmärkte USA und Deutschland, der Wandel des Medienkonsumverhaltens und neue digitale Geschäftsmodelle.
Das Ziel ist es, Risiken und Chancen für Produzenten aufzuzeigen, die sich aus dem Wandel hin zum „Überall“-Fernsehen und dem schwindenden Marktanteil des klassischen linearen Fernsehens ergeben.
Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturanalyse, Marktanalysen von Branchenstudien und stichprobenartige Auswertungen von Programmdaten, um die aktuelle Situation der TV-Industrie abzubilden.
Im Hauptteil werden die Unterschiede zwischen US-amerikanischen und deutschen Produktionssystemen, die ökonomischen Aspekte von Streaming und Abo-Modellen sowie Crowd-Funding als ergänzende Finanzierungsform detailliert diskutiert.
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe TV-Serie, Video-on-Demand, Produktionsmarkt, Medienkonsum und Geschäftsmodelle definieren.
Der US-Markt dient als Modellbeispiel, da er bereits weiter fortgeschrittene Strukturen in Bezug auf Premium-Pay-TV-Serien und neue digitale Auswertungsfenster aufweist, von denen europäische Produzenten lernen können.
Binge-Watching durchbricht den wöchentlichen Ausstrahlungsrhythmus, was die Bedeutung von Cliffhangern relativiert und Produzenten ermöglicht, Geschichten in komplexeren Erzählbögen über ganze Staffeln hinweg zu entwickeln.
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