Masterarbeit, 2012
111 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Problemstellung
3. Zielsetzung
I. THEORETISCHER TEIL
4. Strategisches Management
4.1 Definition
4.2 Überblick
4.2.1 Historisch
4.2.2 Instrumente und Ansätze
4.2.2.1 Produkt-Markt-Matrix
4.2.2.2 SWOT-Analyse
4.2.2.3 Five Forces and Three Generic Strategies
4.2.2.4 Strategieprozesse und Denkschulen
4.2.2.5 Portfolioanalysen
4.2.2.6 Kernkompetenzen
4.2.2.7 Prinzipien
4.2.2.8 Balanced Scorecard
4.2.2.9 St. Gallen
4.2.2.10 Performance-Messung
4.2.2.11 Keine Strategie
4.2.3 Kritische Betrachtung
4.3 Unternehmerische Praxis
5. Unternehmerische Krise
5.1 Definition Krise
5.1.1 Phasen und Arten der Krise
5.1.2 Merkmale, Ursachen und Indikatoren
5.1.2.1 Strategische Krise
5.1.2.2 Erfolgskrise
5.1.2.3 Liquiditätskrise / Insolvenz
5.1.2.4 Aggregatzustände und Beeinflussbarkeit
5.1.2.5 Krisenforschung
5.1.3 Wahrnehmung der Krise
5.2 Definition Krisenmanagement
5.2.1 Prozess, Institution und System
5.2.2 Krisenvermeidung und Krisenbewältigung
5.2.2.1 Krisenvermeidung
5.2.2.2 Krisenbewältigung
5.2.3 Krisenmanager
6. Strategisches Krisenmanagement
6.1 Ansatzpunkte für das Krisenmanagement
6.2 Strategien zur Krisenbewältigung
6.2.1 Aufgabestrategie
6.2.2 Konsolidierungsstrategie
6.2.3 Verdrängungsstrategie
6.2.4 Diversifikationsstrategie
6.3 Finanzierung
6.3.1 Analyse des Finanzierungspotenzial
6.3.2 Berechnung des Finanzierungsbedarfs
6.4 Handelnde Personen
6.4.1 Management
6.4.2 Mitarbeiter
6.4.3 Kunden
6.4.4 Lieferanten
6.4.5 Kapitalgeber
6.4.6 Sonstige Stakeholder
6.4.7 Berater
6.5 Risiken
6.6 Rechtliche Grundlagen
II. EMPIRISCHER TEIL
7. Österreichische Krisenunternehmen
7.1 Statistisches Material
7.1.1 Unternehmen in der Liquiditätskrise
7.1.2 Unternehmen in der Erfolgskrise
7.1.3 Unternehmen in der strategischen Krise
7.2 Auswertung der Presse
8. Fallstudien
8.1 Ableitung der Fallstudien
8.2 Ergebnisse aus den Fallstudien
8.2.1 Unternehmen in der Liquiditätskrise
8.2.2 Unternehmen in der Erfolgskrise
8.2.2.1 Forschung und Entwicklung
8.2.2.2 Beschaffung
8.2.2.3 Produktion
8.2.2.4 Marketing und Vertrieb
8.2.2.5 Personal
8.2.2.6 Verwaltung und Infrastruktur
8.2.2.7 Finanzwesen und Controlling
8.2.2.8 Sonstige Stakeholder
8.2.2.9 Ergebnisse der Krisenbewältigung
8.2.3 Unternehmen in der strategischen Krise
8.3 Sonstige Beispiele
9. Expertenmeinungen
10. Maßnahmen und Konsequenzen
10.1 Maßnahmen
10.2 Konsequenzen
11. Schlussfolgerungen
12. Verzeichnisse
12.1 Quellenverzeichnis
12.1.1 Literaturverzeichnis
12.1.2 Studien und Statistiken
12.1.3 Unternehmensrecherche
12.1.3.1 Presse
12.1.3.2 Sonstige
12.1.3.3 Unternehmensseiten
12.1.4 Internet
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die fundamentale Bedeutung und Funktionsweise des Strategischen Managements in unternehmerischen Krisensituationen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Unternehmen in verschiedenen Krisenphasen auf ihre strategische Ausrichtung reagieren, welche konkreten Strategien – etwa zur Krisenbewältigung oder Restrukturierung – gewählt werden und inwiefern diese Maßnahmen zum unternehmerischen Erfolg oder Scheitern beitragen.
4.2.2.1 Produkt-Markt-Matrix
Mitte der 1960er begann Igor Ansoff Strategisches Management von den „oberen Sphären“ des Top-Managements in praxisorientierte Techniken umzusetzen. Sein bedeutendstes Werkzeug ist die Produkt-Markt-Matrix, in ersten Überlegungen aus den 1950ern stammend. Ziel ist die Eroberung zusätzlicher Marktanteile in bestehenden oder neuen Märkten. Sie wurde von Philip Kotler später weiterentwickelt und dient zur Orientierung und praktischen Basis der strategischen Planung für Unternehmenswachstum.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, welche Bedeutung das strategische Management in Unternehmenskrisen hat und ob Strategien tatsächlich zu einem erfolgreichen Turnaround führen.
2. Problemstellung: Hier wird dargelegt, dass trotz der Beliebtheit des strategischen Managements als "Königsdisziplin" in der Praxis oft eine Lücke zwischen theoretischen Modellen und deren Umsetzung besteht, insbesondere in Krisenzeiten.
3. Zielsetzung: Das Kapitel definiert den Untersuchungsrahmen, der die theoretische Aufarbeitung mit einer empirischen Untersuchung österreichischer Unternehmen verbindet, um ein Gesamtbild strategischer Maßnahmen in der Krise zu gewinnen.
4. Strategisches Management: Dieses Kapitel bietet einen umfassenden theoretischen Überblick über Definitionen, historische Entwicklungen und zentrale Instrumente des strategischen Managements, wie die Produkt-Markt-Matrix, SWOT-Analyse und die Balanced Scorecard.
5. Unternehmerische Krise: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Unternehmenskrise, die verschiedenen Phasen (vom strategischen bis hin zum Liquiditätsproblem) sowie die Methoden des Krisenmanagements und die menschliche Wahrnehmung von Krisen beleuchtet.
6. Strategisches Krisenmanagement: Dieses Kapitel verknüpft das strategische Management mit Krisensituationen und erläutert konkrete Ansatzpunkte, Strategien zur Krisenbewältigung (wie Konsolidierung oder Diversifikation) sowie die Rolle der Finanzierung und der handelnden Personen.
7. Österreichische Krisenunternehmen: Der empirische Teil beginnt mit der Analyse von statistischem Material und Presseberichten, um österreichische Unternehmen in verschiedenen Krisenphasen zu identifizieren.
8. Fallstudien: Basierend auf der Unternehmensauswahl werden Fallstudien ausgewertet, um spezifische Strategien der Krisenbewältigung in den Bereichen Forschung, Personal, Produktion und Vertrieb praxisnah darzustellen.
9. Expertenmeinungen: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der Befragung von 16 Experten zusammen, die wertvolle Einblicke in die praktische Umsetzung von Krisenstrategien in österreichischen Unternehmen geben.
10. Maßnahmen und Konsequenzen: Hier werden die aus der Untersuchung gewonnenen Erkenntnisse in Bezug auf operative Maßnahmen, deren Erfolgsfaktoren und die allgemeinen Konsequenzen für die Unternehmensführung zusammengefasst.
11. Schlussfolgerungen: Das Fazit stellt fest, dass Theorie und Praxis in der Krisenbewältigung oft auseinanderklaffen, betont jedoch die wachsende Bedeutung des strategischen Managements zur langfristigen Existenzsicherung.
12. Verzeichnisse: Dieser Anhang umfasst das umfangreiche Literaturverzeichnis sowie Quellen für Studien, Statistiken und Internetdaten, die der Arbeit zugrunde liegen.
Strategisches Management, Unternehmenskrise, Krisenmanagement, Restrukturierung, Sanierung, Turnaround, Krisenfrüherkennung, Krisenphasen, Stakeholder, Wettbewerbsvorteile, Finanzierung, Unternehmensführung, Strategieimplementierung, Portfolioanalyse, Erfolgskrise.
Die Arbeit untersucht die Relevanz und Anwendung des strategischen Managements in Unternehmen, die sich in einer Krise befinden.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des strategischen Managements, die Phasen und Merkmale von Unternehmenskrisen sowie praktische Bewältigungsstrategien und die Rolle verschiedener Akteure im Turnaround-Prozess.
Das Hauptziel ist es zu ergründen, wie strategisches Management in der Krise funktioniert, welche spezifischen Strategien Unternehmen wählen und ob diese Maßnahmen tatsächlich zum unternehmerischen Erfolg oder Misserfolg führen.
Die Autorin kombiniert eine fundierte theoretische Literaturanalyse mit einem empirischen Teil, bestehend aus der statistischen Auswertung österreichischer Krisenunternehmen, Fallstudien und einer Expertenbefragung.
Der Hauptteil analysiert Instrumente des strategischen Managements, die verschiedenen Krisenphasen (z.B. Erfolgskrise, Liquiditätskrise), Strategien wie Konsolidierung oder Diversifikation sowie die Rolle von Stakeholdern wie Banken und Beratern.
Strategisches Management, Unternehmenskrise, Krisenbewältigung, Sanierung, Restrukturierung, Turnaround, Krisenfrüherkennung und Stakeholder-Management.
Der Erfolg wird anhand der Fortführung der Unternehmenstätigkeit und der Umsatzentwicklung nach der Krise bewertet, wobei die Autorin feststellt, dass eine klare strategische Ausrichtung die Erfolgschancen signifikant erhöht.
Laut der Arbeit ist die Kommunikation einer der kritischsten Erfolgsfaktoren; die Autorin identifiziert hier ein extrem hohes, oft ungenutztes Potenzial, da mangelhafte Kommunikation das Vertrauen der Stakeholder gefährden kann.
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