Bachelorarbeit, 2014
137 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
2 HISTORISCHE UND ZEITGENÖSSISCHE KUNST ALS MÖGLICHKEIT
2.1 DIE ALLGEMEINE DEFINITION VON KUNST
2.2 DER BEGRIFF „KUNST“ AUS DER SICHT DES BILDNERISCHEN
2.3 ZEITGENÖSSISCHE KUNST IN DER GRUNDSCHULE
3 KUNSTBEGEGNUNG IN DER VOLKSSCHULE
3.1 DIE DEFINITION VON KUNSTPÄDAGOGIK
3.2 BEGRIFFSKLÄRUNG „ÄSTHETISCHE ERZIEHUNG“
3.3 „JA“ ODER „NEIN“ ZUR KUNSTBEGEGNUNG IN DER VOLKSSCHULE?
3.3.1 „Ja“ zur Kunstbegegnung
3.3.2 Bedenken zur Kunstbegegnung
3.3.3 Die kognitive und emotionale Entwicklung der Kinder
3.3.4 Kinder sehen Kunstwerke anders als Erwachsene
3.3.5 Visual culture and visual literacy
4 KUNSTUNTERRICHT BZW. -BEGEGNUNG DERZEIT IN DER VOLKSSCHULE
4.1 LEHRPLANBEZUG
4.2 SCHÜLER/INNENKOMPETENZEN IN ÖSTERREICH UND BILDUNGSSTANDARDS IN DEUTSCHLAND
4.3 DEFIZITE DES KUNSTUNTERRICHTS
4.3.1 Gleichförmigkeit und „Machen“
4.3.2 Kunstunterricht = ein musisches Fach
4.3.3 Kunstunterricht als Therapie
4.3.4 Keine Kreativität und Fantasie
4.3.5 Beurteilung
4.3.6 Verfehlte Ziele
4.3.7 Fächerübergreifender Kunstunterricht?
5 DER ERWERB VON KOMPETENZEN IN DER KUNSTBEGEGNUNG
5.1 KOMPETENZEN IM KUNSTUNTERRICHT – KOMPETENZMODELL
5.1.1 Zentrale Intention
5.1.2 Bilder verstehen
5.1.3 Bilder machen
5.1.4 Bilder verwenden
5.1.5 Personale und soziale Kompetenzen
5.2 POSITIVE ASPEKTE DES KOMPETENZERWERBS
6 METHODISCHE UND DIDAKTISCHE MÖGLICHKEITEN IN DER ARBEIT MIT KUNST
6.1 WAS IST HINSICHTLICH DER METHODIK UND DIDAKTIK ZU BEACHTEN?
6.2 UNTERSCHIEDLICHE METHODEN
6.3 NACHAHMEN VERSUS EXPERIMENTIEREN
6.4 DIE ROLLE DER LEHRPERSON
6.5 AUSWAHL DER KUNSTWERKE = BILDNERISCHE PRÄFERENZEN
6.6 AUFBAU EINER KUNSTBEGEGNUNGSSTUNDE
6.6.1 Vorbereitung
6.6.2 Einstieg
6.6.3 Hauptteil
6.6.4 Abschluss
7 EMPIRISCHE STUDIE
7.1 ERHEBUNGSINSTRUMENT – PROBLEMZENTRIERTES INTERVIEW
7.1.1 Das Interview
7.1.2 Das problemzentrierte Interview
7.2 ERHEBUNGSDESIGN
7.2.1 Erhebungsmethode
7.2.2 Interviewleitfäden
7.2.3 Befragte Personen
7.2.4 Transkription
7.3 DARSTELLUNG DER KATEGORIEN IM ZUSAMMENHANG MIT DER LITERATUR
7.4 DARSTELLUNG DER SCHÜLER/INNEN-INTERVIEWS
7.5 DARSTELLUNG DER LEHRERINNEN-INTERVIEWS
7.6 ERGEBNISSE DER SCHÜLER/INNEN-INTERVIEWS IM ZUSAMMENHANG MIT DER LITERATUR
7.7 ERGEBNISSE DER LEHRERINNEN-INTERVIEWS IM ZUSAMMENHANG MIT DER LITERATUR
7.8 INTERPRETATION DER ERGEBNISSE
8 SCHLUSS
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Kunstbegegnung mit zeitgenössischer und klassischer Kunst im Rahmen des Unterrichtsfachs „Bildnerische Erziehung“ in der Volksschule. Das primäre Ziel besteht darin, zu analysieren, ob und wie diese Begegnungen im Schulalltag realisiert werden und welche Erfahrungen sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler dabei sammeln, während gleichzeitig die Gründe für eine mögliche Vernachlässigung dieser Methode eruiert werden.
3.3.1 „Ja“ zur Kunstbegegnung
Die Kunst motiviert Kinder und macht sie neugierig. Sie reizt die Fantasie und animiert Schüler/innen zum Forschen. (vgl. Kirchner 1999: 31) Diese interessieren sich besonders für Kunstwerke, weil sie farbenfroh sind, einfache Bildinhalte, (vgl. Pertler 1996: 12) verschiedene Materialien und unterschiedliche Darstellungen aufweisen. (vgl. Uhlig 2009: 134)
Bei der Kunstbegegnung können die Kinder ihre eigenen Vorurteile gegenüber der aktuellen Kunst abbauen. Sie sind offen, neugierig und reagieren nicht mit Ablehnung. (vgl. Kirchner 1996: 11) Schließlich haben die Kinder keine Angst historische und zeitgenössische Kunstwerke kennenzulernen. (vgl. Uhlig 2009: 132) Das belegen unzählige Beispiele aus der Praxis. (vgl. Gisbertz 2004: 55)
Die Schüler/innen begegnen der modernen Kunst häufig deswegen so gerne, weil sie dabei experimentieren und kindlich spielen können, z. B. malen, basteln, bauen und sammeln. (vgl. Gisbertz 2004: 55) Dadurch sind sie an abstrakten und schwer verstehbaren Kunstwerken interessiert. (vgl. Kirchner 1999: 32)
1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Kunstbegegnung, Definition zentraler Begriffe und Vorstellung der Forschungsfragen.
2 HISTORISCHE UND ZEITGENÖSSISCHE KUNST ALS MÖGLICHKEIT: Theoretische Definition von Kunst und Abgrenzung zwischen historischer und moderner Kunst im schulischen Kontext.
3 KUNSTBEGEGNUNG IN DER VOLKSSCHULE: Definition der Kunstpädagogik sowie Diskussion der ästhetischen Erziehung und der kognitiven Entwicklung von Kindern.
4 KUNSTUNTERRICHT BZW. -BEGEGNUNG DERZEIT IN DER VOLKSSCHULE: Kritische Analyse des aktuellen Lehrplans, der Bildungsstandards und bestehender Defizite im Kunstunterricht.
5 DER ERWERB VON KOMPETENZEN IN DER KUNSTBEGEGNUNG: Darstellung eines Kompetenzmodells und Erörterung der kognitiven, sozialen und persönlichen Lernchancen durch Kunst.
6 METHODISCHE UND DIDAKTISCHE MÖGLICHKEITEN IN DER ARBEIT MIT KUNST: Praktische Umsetzungsmethoden, Reflexion über Nachahmen vs. Experimentieren und die Rolle der Lehrperson.
7 EMPIRISCHE STUDIE: Durchführung und Auswertung von problemzentrierten Interviews mit Schülern und Lehrkräften sowie Verknüpfung mit der Fachliteratur.
8 SCHLUSS: Zusammenfassung der Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfragen zur Rolle der Kunstbegegnung in der Volksschule.
Kunstbegegnung, Bildnerische Erziehung, Volksschule, Ästhetische Erziehung, Zeitgenössische Kunst, Kompetenzerwerb, Kreativität, Wahrnehmung, Unterrichtsmethodik, Empirische Studie, Lehrerrolle, Kunstdidaktik, visuelle Kompetenz, Grundschule, Kunstvermittlung
Die Arbeit widmet sich der Bedeutung und Realisierung von Kunstbegegnungen mit klassischer und zeitgenössischer Kunst im Unterrichtsfach „Bildnerische Erziehung“ an der Volksschule.
Zentrale Themen sind die theoretische Verankerung der Kunstpädagogik, die Methoden der Kunstvermittlung, der Kompetenzaufbau bei Kindern sowie die empirische Untersuchung von Praxisbedingungen.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob Kunstbegegnungen im Schulalltag stattfinden, welche Erfahrungen Akteure damit machen und welche Gründe gegen ihre Anwendung angeführt werden.
Es wird eine qualitative Forschungsarbeit durchgeführt, basierend auf problemzentrierten Leitfadeninterviews mit drei Schülerinnen/Schülern und drei Lehrkräften.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Fachbegriffe und Didaktik sowie einen empirischen Abschnitt, in dem Interviews ausgewertet und mit der Literatur verknüpft werden.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kunstbegegnung, Bildnerische Erziehung, Ästhetische Erziehung und visuelle Kompetenz geprägt.
Sie wird als ganzheitliches Prinzip verstanden, das über alle Fächer hinweg stattfinden sollte, um die sinnliche Wahrnehmung und Persönlichkeitsentwicklung der Kinder zu fördern.
Die Studie identifiziert insbesondere den hohen Vorbereitungsaufwand, Zeitdruck, mangelndes Interesse seitens der Lehrkräfte und Unsicherheit bei der methodischen Umsetzung als Hauptgründe.
Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass Kinder den Werken gegenüber neugierig, offen und angstfrei sind, sofern sie zum Experimentieren und freien Gestalten ermutigt werden.
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