Bachelorarbeit, 2012
62 Seiten, Note: 2,0
1. Einführung
1.1 Einleitung
1.2 Problemstellung und Aufbau der Arbeit
1.3 Schwerpunkte der Untersuchungen
2. Grundlagen der Logistik
2.1 Begriff der Logistik
2.2 Ziele und Aufgabenbereiche der Logistik
2.3 Logistikketten.
2.3.1 Beschaffungslogistik
2.3.2 Produktionslogistik
2.3.2.1 Einflussgrößen der Produktionslogistik
2.3.2.2 Grundlagen der Produktionsplanung und – steuerung (PPS)
2.3.2.3 Organisatorische Konzepte
2.3.3 Distributionslogistik
2.3.4 Entsorgungslogistik
3. Logistiksysteme
3.1 Supply Chain Management
3.1.1 Grundlagen des Supply Chain Managements
3.2 Materialflusssysteme
3.2.1 Das Just in time Konzept
3.2.1.1 Geschichte
3.2.1.2 Funktionsprinzip
3.2.1.3 Vor- und Nachteile
3.2.2 Das Kanban Verfahren
3.2.2.1 Definition und Ziele von Kanban
3.2.2.2 Elemente der Kanban Steuerung
3.2.2.3 E – Kanban
3.2.3 Just in Sequence Produktion
3.3 Instrumente zur Qualitätssicherung
3.3.1 Traceability
3.3.2 Grundlagen der Informationslogistik
3.3.2.1 Barcodes
3.3.2.2 Radio Frequency Identifikation
3.4 Zusammenfassung und Fazit
4. Untersuchungsfeld Hitachi Automotive Europe GmbH Sachsen Works
4.1 Kurzcharakteristik des Unternehmens
4.1.1 Hitachi Automotive Europe GmbH Sachsen Works
4.2 Ergebnisse der Untersuchungen des Autors
4.3 Produktion
4.3.1 Innerbetrieblicher Transport
4.3.2 Vormontage
4.3.2.1 Rückverfolgbarkeit der Einzelkomponenten
4.3.2.2 Zwischenpuffer
4.3.3 Hauptmontage
4.3.4 Verpackung
4.3.5 Gestaltungsansätze im Fertigungsprozess der Pumpe 31F
5. Umsetzung der Gestaltungsansätze im untersuchten Unternehmen
5.1 Layoutveränderung
5.2 Einsatz eines Kanbanregals
5.3 Überwachung der Vormontage durch Radio Frequency Identifikation Einsatz
5.4. Informationstechnische Verknüpfung der Vormontage mit der Hauptmontage
6. Bewertung und Ausblick
Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Analyse und Optimierung der Materialfluss- und Informationsflussprozesse im Bereich der Vorassemblierung von Hochdruckeinspritzpumpen bei der Hitachi Automotive Systems Europe GmbH. Der Autor untersucht, wie durch den Einsatz logistischer Konzepte wie Kanban und Traceability die Effizienz gesteigert, Fehlerquoten gesenkt und die Rückverfolgbarkeit entlang der Wertschöpfungskette verbessert werden können.
3.2.1.2 Funktionsprinzip
Die Einführung des Just in Time Konzeptes basiert in der Praxis nach Wyss auf folgenden Überlegungen:
Bestände in der Produktion und im Lager stellen gespeicherte Kapazitäten dar, die im Anlagevermögen und nicht im Umlaufvermögen zu speichern sind.
Das Senken der Bestände bei einer flussorientierten Produktion ermöglicht das Sichtbarmachen von Fehlern wie nicht abgestimmte Kapazitäten, mangelnde Termintreue, fehlende Flexibilität und auch von Qualitätsproblemen.
Um die Komplexität in der Fertigung zu reduzieren, sowie die Planungssicherheit und die Termintreue zu verbessern sind kurze Durchlaufzeiten erforderlich.
Aufbau einfacher Strukturen, um die Produktion wieder überschaubarer zu machen.
Die Vorteile der Fliessfertigung sind mit den Vorteilen der Losfertigung zu vereinen, was im Idealfall durch die Produktion von kleineren periodengerechten Losgrößen möglich wird.
Zwingende Vorraussetzung sind dafür niedrige Rüstzeiten und harmonisierende Kapazitäten.
In den letzten Jahren haben einige Branchen eine regelrechte Just in Time Euphorie entwickelt und versucht das Just in Time Konzept einzuführen, ohne dass zumindest ein Teil der Vorraussetzungen gegeben war.
1. Einführung: Diese Einleitung führt in die globale Komplexität von Lieferketten ein und definiert die Problemstellung sowie die Schwerpunkte der Untersuchung am Standort eines Automobilzulieferers.
2. Grundlagen der Logistik: Hier werden die theoretischen Begriffsbestimmungen der Logistik sowie deren Aufgabenbereiche und logistische Teilsysteme wie Beschaffungs- und Produktionslogistik erläutert.
3. Logistiksysteme: Dieses Kapitel behandelt verschiedene Managementkonzepte, darunter Supply Chain Management, Kanban, Just in Time sowie Instrumente zur Qualitätssicherung und Informationslogistik.
4. Untersuchungsfeld Hitachi Automotive Europe GmbH Sachsen Works: Der Autor beschreibt das spezifische Unternehmen, die aktuellen Produktionsabläufe der Pumpe 31F und identifiziert Schwachstellen im Material- und Informationsfluss.
5. Umsetzung der Gestaltungsansätze im untersuchten Unternehmen: Hier werden konkrete Verbesserungsvorschläge, wie Layoutveränderungen, der Einsatz von Kanbanregalen und RFID-gestützte Überwachung, detailliert geplant und erläutert.
6. Bewertung und Ausblick: Der Autor reflektiert die vorgeschlagenen Maßnahmen hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit, Kostenreduzierung und Wettbewerbsfähigkeit.
Logistik, Produktionslogistik, Kanban, Just in Time, Supply Chain Management, Qualitätssicherung, Traceability, Rückverfolgbarkeit, Informationslogistik, RFID, Barcode, Materialfluss, Prozessoptimierung, Automobilzulieferer, Fertigungsprozess
Die Arbeit befasst sich mit der Gestaltung und Optimierung von Materialfluss- und Informationsflussprozessen im Produktionsbereich eines Automobilzulieferers.
Zentrale Themen sind Logistikkonzepte (Kanban, JIT, JIS), Methoden der Qualitätssicherung, Traceability sowie die digitale Unterstützung durch Informationslogistik wie Barcodes und RFID.
Ziel ist es, Schwachstellen im Produktionsprozess des Unternehmens zu finden und durch logistische Gestaltungsansätze die Effizienz und Rückverfolgbarkeit der produzierten Bauteile zu optimieren.
Der Autor führt eine theoretische Aufarbeitung der Logistikkonzepte durch und kombiniert diese mit einer direkten Fallstudienanalyse am Produktionsstandort Roßwein.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung von Logistiksystemen und eine detaillierte Analyse der Ist-Situation bei Hitachi, gefolgt von konkreten Umsetzungsvorschlägen für neue Prozesse.
Kernbegriffe sind Produktionslogistik, Kanban, Traceability, RFID, Materialfluss und Prozessoptimierung.
Vorgeschlagen werden eine Layoutanpassung der Vormontagelinien, die Einführung von Kanbanregalen zur FIFO-Steuerung und die Implementierung von RFID-Technik für eine lückenlose Rückverfolgbarkeit.
Die manuelle Erfassung ist fehleranfällig; RFID ermöglicht die automatisierte und lückenlose Zuordnung von Bauteildaten zur Datenbank, was für die Qualitätssicherung und im Falle von Rückrufaktionen essenziell ist.
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