Bachelorarbeit, 2014
39 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
1. Theoretischer Teil
1.1. Professioneller Online-Journalismus
1.2. Partizipativer Online-Journalismus
2. Stand der Wissenschaft zum Verhältnis von professionellen Online-Journalismus und partizipativen Online-Journalismus
2.1. Publizistische Qualität im Internet
2.1.1. Qualität im professionellen Online-Journalismus
2.1.2. Qualität im partizipativen Online-Journalismus
2.1.3. Qualitätsbewertung des partizipativen Online-Journalismus
2.2. Partizipativer Online-Journalismus vs. professioneller Online-Journalismus – Konkurrenz und Kooperation
2.2.1. Treffpunkt Internet – Die Profession im Umgang mit der Partizipation
2.2.2. Selbst- und Fremdbild
2.2.3. Konkurrenz zwischen Profession und Partizipation
2.2.4. Chancen durch Kooperation
3. Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen professionellem und partizipativem Online-Journalismus. Ziel ist es, zu erörtern, ob die Partizipation als Bedrohung oder Bereicherung für den etablierten Journalismus wahrgenommen werden kann, und welche Zukunftsaussichten sich für dieses Verhältnis durch Kooperation ergeben.
1. Theoretischer Teil
Der Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Klaus Beck definiert den Journalismus wie folgt: „Journalismus ist ein Berufsfeld und zugleich ein Funktionsbereich öffentlicher Kommunikation, der sich historisch im Laufe von mehreren Jahrhunderten entwickelt hat. Die Auswahl (Selektion), Herstellung und Bereitstellung sowie die Präsentation von Themen mit Faktizitätsanspruch für die öffentliche Kommunikation wird als Aufgabe oder Leistung des Journalismus verstanden.“ (Beck 2007: 135)
Doch was macht die Profession aus und wer ist Journalist? Welche Leitlinien muss jemand erfüllen, damit er sich als Journalist verstehen kann? Dürfen Personen, die sich ausschließlich nach den Leitlinien eines Unternehmens richten, wie Mitarbeiter im Public Relations, als Journalisten verstehen oder gar jemand, der einen Blog schreibt? Diese Fragen werden im folgenden Teil der Bachelorarbeit geklärt.
Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den „Umbruch“ des Journalismus durch das Internet und die gestiegene Partizipation der Rezipienten, was die Forschungsfrage nach dem Verhältnis von Profession und Partizipation aufwirft.
1. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel definiert die Begriffe „Journalismus“ und „Profession“ auf Basis systemtheoretischer Ansätze und grenzt den professionellen vom partizipativen Online-Journalismus ab.
2. Stand der Wissenschaft zum Verhältnis von professionellen Online-Journalismus und partizipativen Online-Journalismus: Hier wird der Forschungsstand zur Qualität beider Journalismus-Typen sowie die Dynamik zwischen Konkurrenz und Kooperation detailliert untersucht.
3. Resümee: Das Resümee fasst zusammen, dass Kooperation der Schlüssel zur Überwindung von Konkurrenzdenken ist und dass partizipative Inhalte den professionellen Journalismus nachhaltig bereichern können.
Online-Journalismus, Partizipation, Profession, Systemtheorie, publizistische Qualität, Konkurrenz, Kooperation, Weblogs, Medienumbruch, Gatewatching, Anschlusskommunikation, Bürgerjournalismus, Redaktion, Online-Medien, Nutzerbeteiligung
Die Arbeit analysiert das Verhältnis zwischen professionellem und partizipativem Online-Journalismus und untersucht, ob dieses durch Konkurrenz oder Kooperation geprägt ist.
Die zentralen Felder sind die Definition von Journalismus, die Anforderungen an publizistische Qualität im Netz, das Rollenverständnis von Akteuren und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit.
Das Ziel ist zu klären, ob Partizipation eine Bedrohung für den professionellen Journalismus darstellt oder als Ergänzung verstanden werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturanalyse und wertet einschlägige wissenschaftliche Studien zum Online-Journalismus aus.
Im Hauptteil werden Begriffsdefinitionen, Ansätze zur Qualitätsmessung im Internet, empirische Studien zum Konkurrenzdenken sowie Modelle für eine erfolgreiche Kooperation diskutiert.
Neben „Online-Journalismus“ und „Partizipation“ sind Begriffe wie „Qualitätssicherung“, „Konkurrenz“, „Kooperation“ und „Anschlusskommunikation“ zentral.
Während professionelle Redaktionen interne Richtlinien und formale Qualitätsprozesse nutzen, findet die Qualitätsprüfung bei partizipativen Inhalten meist erst nach der Veröffentlichung durch die Community statt.
Neuberger und Quandt argumentieren, dass im Internet nicht mehr nur das klassische „Gatekeeping“ (die Auswahl durch Journalisten) zählt, sondern das Beobachten („Gatewatching“) des Informationsflusses aus dem Netz.
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