Bachelorarbeit, 2014
40 Seiten, Note: 3,0
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1. Wissen
2.2. Typisierung von Wissen
2.3. Wissen als Unternehmensressource
2.4. Wissensmanagement
3. Wissensschutz
3.1. Relevanz von Wissensschutz in Unternehmen
3.2. Klassifizierung
3.2.1. Wissensbeschaffung
3.2.2. Wissensweitergabe
3.2.3. Wissensversiegung
3.3. Schutzmaßnahmen
3.3.1. Allgemeine, grundlegende Maßnahmen
3.3.2. Spezielle Schutzmaßnahmen
4. Schadensfälle aus der Literatur
4.1. Fälle von Wissensbeschaffung
4.2. Fälle für Wissensweitergabe
4.3. Fälle von Wissensversiegung
4.4. Diskussion
5. Fazit & Ausblick
Die Arbeit untersucht die Relevanz des Schutzes von Unternehmenswissen und analysiert anhand einer selbst erstellten Klassifizierung verschiedene Schutzmaßnahmen sowie reale Schadensfälle aus der Literatur, um Wissensabfluss zu identifizieren und Gegenstrategien aufzuzeigen.
Wissensbeschaffung
Wissensbeschaffung umfasst alle Aktivitäten, welche dazu verwendet werden, um Wissen, meist illegal, von einem in ein anderes Unternehmen zu bringen. Hierzu zählen alle Aktionen, egal von wem gesetzt, die einem zweiten Unternehmen helfen, sich Wissen anzueignen, welches nicht selbst erstellt wurde. Es passiert tatsächlich recht häufig, dass Unternehmen, durch andere Unternehmen oder ausländische Nachrichtendienste, abgehört bzw. ausspioniert werden. (Range, 2002; Tsolkas & Wimmer, 2013, S. 11) Geht es nur darum in einen Computer bzw. in ein Firmennetzwerk einzudringen, dann spielt das Hacking eine Rolle. (Tsolkas & Wimmer, 2013, S. 14) Wie anhand der im späteren Verlauf behandelten Schadensfälle ersichtlich wird, kommt es auch vor, dass Mitarbeiter fremder Unternehmen, meist aus einem anderen Land, in ein Unternehmen eingeschleust werden. Dort haben sie dann genügend Zeit und Raum, um sich die gewünschten Daten zusammenzusammeln. Neben den bisher genannten illegalen Beschaffungsmöglichkeiten gibt es aber auch ein legale: wenn das Unternehmen sein Wissen ohne äußerlichen Einfluss verliert, sei es durch ein Datenleck auf der Homepage, ein Administrationsfehler in der Dokumentation oder das schlichte Vergessen der Anmeldung eines Patentes. Natürlich geht es auch konventionell, indem in das Unternehmensgebäude eingebrochen wird um Datenträger, Unterlagen oder Skizzen zu entwenden. Zusammenfassend umfasst die Wissensbeschaffung Wissensabfluss durch Auskundschaften, Hacking, Einbruch bzw. Diebstahl und Spionage bzw. Abhören.
1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung von Wissen als Unternehmensressource und Zielsetzung der Arbeit zur Gegenüberstellung von Schutzmaßnahmen und Schadensfällen.
2. Grundlagen: Definition von Wissen, Abgrenzung der verschiedenen Wissenstypen und Einordnung von Wissensmanagement als Unternehmensfunktion.
3. Wissensschutz: Systematische Definition von Wissensschutz, Klassifizierung der Abflusswege und Erläuterung grundlegender sowie spezieller Schutzmaßnahmen.
4. Schadensfälle aus der Literatur: Konkrete Fallbeispiele für Wissensabfluss, kategorisiert nach Beschaffung, Weitergabe und Versiegung, inklusive einer anschließenden Diskussion der möglichen Präventionsmaßnahmen.
5. Fazit & Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Notwendigkeit individueller Schutzkonzepte und Empfehlung für weiterführende Untersuchungen.
Wissensschutz, Wissensmanagement, Wirtschaftsspionage, Datendiebstahl, Schutzmaßnahmen, Wissensabfluss, Unternehmensressource, Wissensbeschaffung, Wissensweitergabe, Wissensversiegung, Prävention, Geheimhaltung, Vertraulichkeit, Sicherheitskonzepte
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Schutz von wettbewerbsrelevantem Wissen in Unternehmen und analysiert, wie dieses vor unerwünschten Abflüssen geschützt werden kann.
Die zentralen Felder sind die Grundlagen des Wissensmanagements, die Kategorisierung von Wissensverlusten sowie eine detaillierte Analyse technischer und organisatorischer Schutzmaßnahmen.
Das Ziel ist es, durch eine Klassifizierung von Schadensfällen und Schutzmaßnahmen ein Verständnis dafür zu schaffen, wie Unternehmen ihre wichtigste Ressource, das Wissen, effektiv schützen können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche in Fachzeitschriften, wissenschaftlichen Artikeln und Online-Quellen, die anschließend in einer Fallanalyse diskutiert werden.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen gelegt, danach der Wissensschutz definiert und schließlich eine Reihe von realen Schadensfällen aus der Wirtschaft analysiert und diskutiert.
Wissensschutz, Wissensmanagement, Wirtschaftsspionage, Schutzmaßnahmen und Wissensabfluss sind die zentralen Begriffe.
Im Gegensatz zur aktiven Spionage findet Wissensversiegung auf "natürlichem" Wege statt, etwa durch Tod oder Pensionierung von Mitarbeitern, was in Unternehmen oft unterschätzt wird und medial kaum Präsenz findet.
Die Fälle werden in die drei Kategorien Wissensbeschaffung, Wissensweitergabe und Wissensversiegung unterteilt, um passgenaue Schutzstrategien zu ermöglichen.
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