Bachelorarbeit, 2014
171 Seiten, Note: 1,1
1 Rahmenbedingungen der Untersuchungen zur Energieeffizienz
1.1 Problemstellung bei der Energieeffizienz
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise in der Arbeit
2 Abgrenzung und Einordnung des Energieeffizienzbegriffes
2.1 Unterscheidung von Effizienz und Effektivität
2.2 Definition von Energieeffizienz
2.3 Definition von Energieeinsparung und Rebound-Effekt
2.4 Intralogistik im Kontext der Energieeffizienz
3 Statische Methode der Effizienzmessung
3.1 Data Envelopment Analysis im Kontext der Effizienzmessverfahren
3.2 Grundidee der Data Envelopment Analysis
3.3 Konzeptionelle Grundlagen des Data Envelopment Analysis Modells
3.3.1 Produktionstheoretische Grundlagen
3.3.2 Rahmenbedingungen der Data Envelopment Analysis
3.3.3 Effizienzverständnis in der Data Envelopment Analysis
3.3.4 Unterscheidung von Skalenerträgen in der Data Envelopment Analysis
3.4 Grundmodelle mit konstanten und variablen Skalenerträgen
3.4.1 Das Grundmodell mit konstanten Skalenerträgen
3.4.2 Das Grundmodell mit variablen Skalenerträgen
3.5 Faktoren zur Steigerung der Aussagekraft der Analyse-Ergebnisse
3.5.1 Qualität der Datenerhebung und nicht-kontrollierbare Variablen
3.5.2 Gewichtungsproblematik und Flexibilitätsbeschränkung
3.5.3 Identifizierung von Supereffizienzen
3.5.4 Anforderungen an die Mindestmenge von DMUs
4 Dynamische Methode der Effizienzmessung
4.1 Eigenschaften und Aufbau der Window Analysis
4.2 Analyse der Stärken und Schwächen der Window Analysis am Beispiel
5 Energieeffizienzmessung am Geschäftsmodell der LSU Schäberle
5.1 Unternehmensprofil der Firma LSU Schäberle
5.2 Rahmenbedingungen zum Untersuchungsobjekt
5.3 Datengrundlage und Aufbereitung
5.4 Auswahl eines geeigneten Data Envelopment Analysis Modells
5.5 Input-orientierte Analyse mit konstanten Skalenerträgen
5.5.1 Erklärungen zur Analyse-Software Efficiency Measurement System
5.5.2 Inhaltliche Darlegung der Ergebnistabelle
5.5.3 Auffälligkeiten in der Analyse und deren Interpretationen
5.5.4 Spezifischere Untersuchungen hinsichtlich des Energieeinsatzes
5.6 Analyseerweiterungen innerhalb des Data Envelopment Analysis Modells
5.6.1 Untersuchung der Robustheit der Entscheidungseinheiten
5.6.2 Vergleich zwischen konstanten und variablen Skalenerträgen
5.6.3 Änderungen bei Verwendung eines anderen Effizienzmaßes
6 Schlussbetrachtungen zur Energieeffizienzmessung
7 Ausblick und Optimierungsvorschläge
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Energieeffizienz eines Logistikgebäudes der Firma LSU Schäberle mittels der Data Envelopment Analysis (DEA) methodisch fundiert zu bewerten. Die zentrale Forschungsfrage ist, in welchem Maße der energetische Input (Heizöl und Strom) reduziert werden kann, um bei gleichbleibendem logistischem Output eine effizientere Betriebsführung zu erreichen.
3.2 Grundidee der Data Envelopment Analysis
Die Data Envelopment Analysis wurde bekannt durch den Artikel „Measuring the Efficiency of Decision Making Unit“, welcher von Charnes/Cooper/Rhodes (1978) veröffentlicht wurde. Dieser Artikel basiert wiederum auf den Grundlagen von Farrell (1957). Ursprünglich wurde das Modell der „Daten umhüllenden Analyse“ für die Effizienzmessung im Non-Profit Bereich entwickelt, wie z. B. für Hochschulen oder Krankenhäuser. Der Grund liegt darin, dass Output-Faktoren, wie bspw. Gesundheit oder Bildung, schlecht monetär zu bewerten sind. In der Regel erwirtschaften sie keinen Gewinn oder sind nicht an der Börse existent. Außer dem Bildungswesen und dem Gesundheitswesen wird das Modell auch in öffentlichen Einrichtungen und beim Militär angewandt.
1 Rahmenbedingungen der Untersuchungen zur Energieeffizienz: Einführung in die Problematik der Energieeffizienz unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Faktoren sowie der speziellen Herausforderungen in der Logistikbranche.
2 Abgrenzung und Einordnung des Energieeffizienzbegriffes: Klärung und Differenzierung der Begriffe Effizienz, Effektivität und Energieeinsparung, inklusive der Erläuterung des Rebound-Effekts.
3 Statische Methode der Effizienzmessung: Detaillierte theoretische Einführung in die Data Envelopment Analysis (DEA) als Analyse-Instrument sowie Erläuterung der zugrunde liegenden Modellannahmen und mathematischen Prinzipien.
4 Dynamische Methode der Effizienzmessung: Diskussion der Window Analysis als Erweiterung der statischen DEA zur Analyse von Effizienzentwicklungen in gleitenden Zeitfenstern.
5 Energieeffizienzmessung am Geschäftsmodell der LSU Schäberle: Der praktische Hauptteil, in dem die DEA-Methodik zur Untersuchung der spezifischen Energieverbrauchsdaten eines Logistikunternehmens angewandt und interpretiert wird.
6 Schlussbetrachtungen zur Energieeffizienzmessung: Zusammenfassende Auswertung der durchgeführten Analysen und kritische Reflexion der Ergebnisse.
7 Ausblick und Optimierungsvorschläge: Präsentation konkreter Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, unterteilt in investive und nicht-investive Strategien.
Energieeffizienz, Intralogistik, Data Envelopment Analysis, DEA, Effizienzmessung, Benchmarking, Logistik, Energieverbrauch, Skalenerträge, Inputorientierung, Ressourcenknappheit, Nachhaltigkeit, Kennzahlen, Optimierung, Betriebswirtschaft
Die Arbeit untersucht die Energieeffizienz in einem Logistikunternehmen, speziell am Beispiel der Firma LSU Schäberle, unter Verwendung wissenschaftlicher Effizienzmessverfahren.
Die zentralen Themen sind die methodische Anwendung der Data Envelopment Analysis (DEA) zur Messung der Energieeffizienz sowie die praktische Identifikation von Optimierungspotenzialen in Lagerhallen.
Das Ziel ist die Ermittlung effizienter Monate als Benchmark, um für ineffiziente Phasen Reduktionspotenziale beim Energieinput (Heizöl und Strom) zu bestimmen.
Primär wird die Data Envelopment Analysis (DEA) eingesetzt, ein nicht-parametrisches, mathematisches Verfahren zur Messung der relativen Effizienz von Entscheidungseinheiten.
Im Hauptteil (Kapitel 5) findet die praktische Anwendung der DEA auf reale Unternehmensdaten von LSU Schäberle statt, ergänzt um Sensitivitätsanalysen zur Robustheit der Ergebnisse.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Energieeffizienz, Intralogistik, DEA, Benchmarking und Input-Output-Analyse charakterisiert.
Sie wird als dynamische Methode zur Betrachtung von Zeitverläufen angeführt, kann jedoch aufgrund der spezifischen Datenstruktur im praktischen Teil der vorliegenden Arbeit nicht verwendet werden.
Die DEA nutzt eine flexible Gewichtung, die das "best-case"-Resultat für die jeweilige Entscheidungseinheit ermittelt, was eine objektive Performancebewertung ohne externe Vorgaben ermöglicht.
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