Masterarbeit, 2014
121 Seiten, Note: 1,3
Einleitung
I. Theoretischer Teil
1 Texte
1.1 Begriffsklärung
1.2 Umgang
1.3 Arten
1.4 Funktionen
1.5 Informationsverarbeitung
2 Bilder
2.1 Begriffsklärung
2.2 Umgang
2.3 Arten
2.4 Funktionen
2.5 Informationsverarbeitung
3 Gestaltungselemente von Texten und Bildern
3.1 Gestaltungsgesetze
3.2 Farben
3.3 Schriften
4 Visual Literacy
4.1 Medienkompetenz
4.2 Unterrichtsmedien
5 Kombinationsmöglichkeiten von Texten und Bildern
5.1 Komplementäre und redundante Kombinationen
5.1.1 Wissensstrukturformen
5.1.2 Lernen
5.2 Verbale und non-verbale Informationsverarbeitung
5.3 Probleme bei Text-Bild-Kombinationen
II. Konzeptioneller Teil
6 Handreichung zur Erstellung von Text-Bild-Materialien
6.1 Auswahl eines Bildungsganges: Berufliches Gymnasium für Gesundheit
6.2 Auswahl eines Inhaltsbereiches: Herz-Kreislauf-System und Arteriosklerose
6.3 Planungsraster zur Erstellung von Text-Bild-Materialien
6.3.1 Planungsraster und Text-Bild-Material 1 zum Herz-Kreislauf-System
6.3.2 Planungsraster und Text-Bild-Material 2 zum Gefäßsystem
6.3.3 Planungsraster und Text-Bild-Material 3 zum Krankheitsbild
6.3.4 Planungsraster und Text-Bild-Material 4 zur Krankheitsentstehung
6.3.5 Planungsraster und Text-Bild-Material 5 zu den Risikofaktoren
6.3.6 Planungsraster und Text-Bild-Material 6 zur Folgeerkrankung „Herzinfarkt“
6.4 Checkliste für Lehrende
Fazit
Die Masterarbeit zielt darauf ab, Lehrenden eine fundierte Handreichung für die bewusste Auswahl, Erstellung und den effektiven Einsatz von Text-Bild-Materialien im Berufsschulunterricht an die Hand zu geben, um Lernprozesse durch optimale Informationsdarbietung zu unterstützen.
1.1 Begriffsklärung
Texte dienen dazu Informationen aufzubereiten, damit diese zielgruppengerecht dargestellt werden können (Doelker, 2002, S.61). Sie stellen auf diese Weise eine Veröffentlichung des Autors dar (Ballstaedt, 1997, S.5). Nach Schnotz (2009, S.156) besteht ein Text aus Worten und Sätzen, die sich anschließend zu einem Gefüge bzw. einer Sammlung verschiedener Zeichen zusammensetzen. Diese Zeichen werden in Form von Substantiven, beschreibenden Adjektiven oder durch Verben und Präpositionen angeordnet dargeboten. Die einzelnen Satzbausteine werden in Relation zueinander gesetzt, sodass die Anordnung dieser einen Sinn ergibt (Schnotz, 2009, S.156). Straßner (2002, S.17) sieht in Texten die grundlegenden Einheiten der Sprache realisiert. Texte werden zudem durch ihre Reihenfolge sowie der syntaktischen Anlage des Textes (Muster, Art etc.) optisch wahrgenommen (Schnotz, 2009, S. 159).
Bei der Klassifikation von Texten werden einsträngige (= monogene) Texte von mehrsträngigen (= plurigene) Texten unterschieden (Doelker, 2002, S.64-65). Bei einem einsträngigen Text stammen die Zeichen aus einer Ebene. Dabei handelt es sich um einfache, z.B. auditive Darbietungen eines Textes wie ein Hörspiel. Die Wahrnehmung hierbei ist für den Sender dieselbe wie für den Empfänger (Doelker, 2002, S.64). Mehrsträngige Texte hingegen bedienen mehrere Ebenen, wie z.B. die visuelle und auditive Ebene (Doelker, 2002, S.64-65). Erst beim Empfänger werden unterschiedlich ankommende Reize aus den verschiedenen Ebenen zu einer geschlossenen Wahrnehmung von Informationen zusammengefügt (Doelker, 2002, S.65). Texte bieten demzufolge eine mögliche Form der Informationsdarbietung, indem sie aufbereitete Sachverhalte repräsentieren (Schnotz, 2009, S.156). Sie werden in Abhängigkeit von der Intention des Autors oder des Sprechers zu einer Thematik verfasst (Straßner, 2002, S.17). Außerdem dienen Texte dazu, einen Sachverhalt konkret und mit allen Details darzustellen. Ihre Informationsweitergabe ist unabhängig von dem beschriebenen Sachverhalt bzw. Inhalt sowie der Zeit (Schneider & Walter, 1992, S.15). Dies trägt dazu bei, dass Texte einen hohen Stellenwert in der Informationsvermittlung haben: Sie fungieren als Hilfsmittel, Informationen wie z.B. kulturelle Traditionen über Generationen festzuhalten (Schneider & Walter, 1992, S.15).
1 Texte: Erläutert die Grundlagen, Funktionen und die kognitive Verarbeitung von Texten als Informationsträger.
2 Bilder: Beschreibt die verschiedenen Bildarten, deren Funktionen und wie Menschen Bilder kognitiv verarbeiten.
3 Gestaltungselemente von Texten und Bildern: Diskutiert formale Kriterien wie Gestaltungsgesetze, Farbpsychologie und Typografie für die Optimierung von Lernmaterialien.
4 Visual Literacy: Definiert die notwendigen Kompetenzen wie Medien- und Bildkompetenz, um visuelle Informationen erfolgreich zu nutzen.
5 Kombinationsmöglichkeiten von Texten und Bildern: Untersucht die Synergieeffekte von redundanten und komplementären Text-Bild-Kombinationen für den Wissenserwerb.
6 Handreichung zur Erstellung von Text-Bild-Materialien: Liefert eine praktische Anleitung und ein Planungsraster zur Erstellung von Unterrichtsmaterialien am Beispiel des Bildungsgangs Berufliches Gymnasium für Gesundheit.
Text-Bild-Kombination, Unterrichtsmedien, Visual Literacy, Medienkompetenz, Informationsverarbeitung, Kognitionspsychologie, Wissensstrukturformen, Gestaltungselemente, Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-System, Berufliches Gymnasium, Didaktik, Bildkompetenz, Lesekompetenz, Handreichung
Die Arbeit untersucht, wie Text und Bild im Unterricht kombiniert werden können, um Lerninhalte besser zu vermitteln und die Informationsspeicherung bei Lernenden zu optimieren.
Die Schwerpunkte liegen auf der Theorie von Texten und Bildern, den Möglichkeiten ihrer Kombination sowie der praktischen Anwendung durch ein Planungsraster für Lehrkräfte.
Ziel ist die Entwicklung einer Handreichung für Lehrende, die den bewussten und effektiven Umgang mit Text-Bild-Materialien im schulischen Kontext ermöglicht.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der konzeptionellen Entwicklung und beispielhaften Anwendung eines Analyserasters in einem berufsbezogenen Lernkontext.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Bereich zur Informationsaufnahme und -verarbeitung sowie einen konzeptionellen Teil, der die Erstellung von Materialien am Beispiel der Thematik „Arteriosklerose“ demonstriert.
Zu den zentralen Begriffen zählen Text-Bild-Kombination, Visual Literacy, Medienkompetenz, Informationsverarbeitung und didaktische Materialgestaltung.
Es dient als praxisnahes Beispiel für den gesundheitlichen Schwerpunkt am Beruflichen Gymnasium, für das aktuell wenig ausgereiftes Text-Bild-Material zur Verfügung steht.
Das Raster dient als strukturiertes Werkzeug, um bei der Erstellung von Lehrmaterialien gezielt Kriterien wie Textart, Bildsorte, funktionale Positionierung und gesetzmäßige Gestaltung zu reflektieren.
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