Examensarbeit, 2014
35 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
2. Problemstellung
2.1 Ausgangslage
2.2 Ziel des Förderkonzeptes
3. Kooperatives Lernen
3.1 Definition
3.2 Wichtige Grundprinzipien
3.3 Gruppeneinteilung
3.4 Vorteile des Kooperativen Lernens
4. Das Förderkonzept
4.1 Überblick
4.2 Durchführung
5. Auswertung
6. Fazit und Ausblick
Das primäre Ziel der Arbeit besteht darin, ein Förderkonzept für eine siebte Klasse an einer integrierten Gesamtschule zu entwickeln, um die Zusammenarbeit innerhalb der Lerngruppe zu stärken, die soziale Kompetenz der Schüler zu fördern und die Wirksamkeit kooperativen Lernens durch gezielte Methoden praxisnah aufzuzeigen.
4.2 Durchführung
Im Folgenden sollen nun einzelne Unterrichtsstunden der Unterrichtseinheit hervorgehoben werden, welche sich vor allem auf das Kooperative Lernen beziehen und somit Teil des Förderkonzeptes sind.
Ich habe mich dazu entschieden, die Unterrichtseinheit mit der Placemat-Methode (Platzdeckchen-Methode), also einer strukturierten Variante der bereits vorgestellten Think-Pair-Share-Methode, zu beginnen. Hierzu werden DIN-A-3-Papierbögen in fünf verschiedene Felder aufgeteilt, wobei vier Felder für die einzelnen Gruppenmitglieder und ein Feld für das gemeinsame Ergebnis vorgesehen sind. Die Gruppenmitglieder notieren in der ersten Phase einzeln ihre Gedanken auf ihrem Feld des Papierbogens. Im Anschluss liest jeder die Gedanken der anderen, indem das Blatt gedreht wird. Daraufhin findet ein gemeinsamer Austausch statt, bei dem das Gruppenergebnis im mittleren Feld eingetragen und zum Schluss der Klasse präsentiert wird.
In dieser Stunde sollten die Lernenden eigene Vermutungen zum Inhalt des Romans mithilfe des Titels und Buchcovers sammeln und sich darüber austauschen.
1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Kooperationsförderung im Schulalltag und erläutert die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen.
2. Problemstellung: Dieses Kapitel analysiert die Ausgangslage einer siebten Klasse mit ihren spezifischen sozialen Konflikten und Leistungsunterschieden und leitet daraus das Ziel des Förderkonzepts ab.
3. Kooperatives Lernen: Hier werden der theoretische Rahmen, grundlegende Prinzipien, Möglichkeiten der Gruppeneinteilung sowie die Vorteile kooperativer Lernformen dargelegt.
4. Das Förderkonzept: Das Kapitel bietet einen Überblick über die geplante Unterrichtseinheit und beschreibt detailliert die Durchführung verschiedener Methoden wie das Partnerpuzzle oder Gruppenarbeit.
5. Auswertung: Diese Sektion wertet die Ergebnisse der vor und nach der Unterrichtseinheit durchgeführten Fragebögen aus und vergleicht sie mit den Beobachtungen der Lehrkraft.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Wirksamkeit des Konzepts zusammen und diskutiert Möglichkeiten für eine langfristige Etablierung kooperativer Lernformen im Schulalltag.
Kooperatives Lernen, soziale Kompetenz, Gruppenarbeit, Förderkonzept, Teamfähigkeit, Partnerpuzzle, Placemat-Methode, Rollenspiel, Unterrichtsentwicklung, Konfliktlösung, Reflexion, Schulentwicklung, Interaktion, Schüleraktivierung, Sozialform.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Erprobung eines Förderkonzepts zur Verbesserung der Kooperationsfähigkeit und sozialen Interaktion in einer siebten Klasse einer integrierten Gesamtschule.
Zentrale Themen sind die Einführung kooperativer Lernformen, die Förderung von Teamfähigkeit durch gezielte Gruppenarbeit und die Reflexion von Lernprozessen im Deutschunterricht.
Das Hauptziel liegt darin, die Zusammenarbeit innerhalb der Lerngruppe zu stärken, die Wirksamkeit kooperativen Arbeitens aufzuzeigen und die Schüler zu befähigen, Verantwortung für den gemeinsamen Lernprozess zu übernehmen.
Die Autorin verwendet einen Mix aus begleitenden Unterrichtsbeobachtungen, mündlichen Reflexionsphasen sowie schriftlichen Selbsteinschätzungen der Schüler mittels Fragebögen vor und nach der Durchführung der Unterrichtseinheit.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition des kooperativen Lernens, die detaillierte Planung und Durchführung der Unterrichtseinheit mit dem Roman „Duplik Jonas 7“ sowie die anschließende Auswertung der gewonnenen Daten.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kooperatives Lernen, soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, Gruppenarbeit und Reflexion definieren.
Die Autorin beobachtete, dass auch eher zurückhaltende Schüler durch die Struktur der kooperativen Methoden wie das Partnerpuzzle aktiver am Unterrichtsgeschehen teilnehmen konnten und sich besser in die Kleingruppen einbrachten.
Konflikte wurden im Rahmen der Gruppenarbeiten als unvermeidlich, aber konstruktiv betrachtet, da sie den Schülern Möglichkeiten boten, soziale Kompetenzen wie Kompromissbereitschaft und Verantwortung im direkten Austausch zu trainieren.
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