Bachelorarbeit, 2013
74 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Anlass dieser Arbeit
1.2 Zielsetzung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Geschichte der Elektrofahrzeuge
2.2 Begriffsbestimmung
2.3 Ziele durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen
2.4 CO2-Minderung durch Elektroautos
2.5 Perspektiven
3 Situationsanalyse
3.1 Marktanalyse
3.2 Wettbewerb
3.3 Nachfrager/Kunden
3.4 Umfeldanalyse
3.4.1 Technologische Rahmenbedingungen
3.4.2 Politisch-rechtliche Rahmenbedingungen
3.4.3 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
3.5 Branchenstrukturanalyse
3.6 Konkurrenzanalyse
3.7 SWOT-Analyse
4 Marketingziele
4.1 Unternehmensziele
5 Marketingstrategien
5.1 Wettbewerbsorientierte Strategien
5.2 Marktstrategische Optionen
5.2.1 Differenzierungsstrategie
5.2.2 Kostenführerschaftsstrategie
5.2.3 Konzentration auf Kostenschwerpunkte
5.3 Marktfeldstrategien
5.4 Marktstimulierungsstrategien
5.5 Marktparzellierungsstrategien
5.6 Marktarealstrategien
5.7 Bildung strategischer Geschäftseinheiten
6. Marketing Instrumente / Marketing-Mix
7. Praxisteil
7.1 Das Elektroauto
7.1.1 Hybridtechnologie
7.1.2 Rein elektrischer Antrieb
7.1.3 Aggregate
7.1.4 Rekuperation
7.1.5 Start-Stopp-Betrieb
7.1.6 Antrieb
7.1.7 Batterie
7.2 Ladeinfrastruktur
7.3 Die Energieversorgung
8. Markt
8.1 Wettbewerb
8.2 Konkurrenzanalye
8.3 Kunden/Nachfrager
8.4 Early Adopter
8.5 Umfeldanalyse
8.6 Branche
8.7 Marketingsstrategie
8.7.1 Marktfeldstrategie
8.7.2 Marktstimulierungsstrategie
8.7.3 Marktparzellierungsstrategie
8.7.4 Marktarealstrategie
9. Marketing-Mix
10. Fazit
Die Arbeit untersucht den aktuellen Markt alternativer Antriebe in Deutschland, mit dem primären Ziel zu bewerten, ob Elektroautos lediglich ein Nischenprodukt darstellen oder einen ernstzunehmenden zukünftigen Trend markieren. Dabei wird der Markt analysiert, Prognosen zum Potential erstellt und der Wandel der Automobilbranche beleuchtet.
2.1 Geschichte der Elektrofahrzeuge
Carl Benz erfand 1886 das Automobil - dass die Geschichte der Elektromobilität jedoch weiter in die Vergangenheit reicht, lässt die meisten Menschen wohl erstaunen. Denn schon fünf Jahre bevor Carl Benz das Auto erfand, konstruierte Gustav Trouvé das erste Elektrofahrzeug der Welt. Dabei handelte es sich um ein Elektrodreirad oder auch Tricycle7 genannt, welches zu Testzwecken genutzt wurde. Gleichzeitig konstruierten zwei Engländer namens William Ayrton und John Perry das erste elektrische straßentaugliche Tricycle, welches durch Bleibatterien angetrieben wurde.
Dieses Gefährt konnte circa 40 Kilometer zurücklegen bei einem Tempo von ungefähr 18km/h. Die Coburger Maschinenfabrik A. Flocken baute 1888 das erste bekannte deutsche Elektroauto. Vermutlich handelte es sich bei diesem vierrädrigen Elektroauto, auch um den weltweit ersten angetriebenen Personenkraftwagen (PKW).
Auch die ersten Geschwindigkeitsrekordwagen waren elektrisch betrieben. Camille Jenatzy stellte 1899 einen neuen Geschwindigkeitsrekord mit einem elektrisch betrieben Wagen auf, bei dem er ein Tempo von über 100km/h erreichte. Alle entwickelten elektrisch angetriebenen Fahrzeuge in dieser Zeit, gehörten zu der ersten Generation von Elektrofahrzeugen.
Um die Jahrhundertwende entstand die zweite Generation von Elektrofahrzeugen, welche sich von der Ersten im Design unterschied. Die Fahrzeuge hatten nun ähnlich wie Verbrennungsfahrzeuge, eine Motorhaube, worunter sich ein Motor bzw. die Batterie befand. Elektrofahrzeuge erwiesen sich zur damaligen Zeit als „anerkanntes Fortbewegungsmittel wohlhabender Damen“, da diese Fahrzeuge nicht angekurbelt werden mussten, zudem leise und einfach zu bedienen waren. In den USA überwog dieser Vorteil und das Elektroauto war weiter verbreitet als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.
1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Herausforderungen und Innovationen in der Automobilindustrie hinsichtlich ökologischer Anforderungen und steigender Verkehrsaufkommen.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel behandelt die Historie der Elektromobilität, definiert zentrale Begriffe und analysiert die Potenziale von Elektrofahrzeugen zur Schadstoffreduktion.
3 Situationsanalyse: Es erfolgt eine systematische Markt- und Umfeldanalyse unter Anwendung wissenschaftlicher Modelle wie dem Five-Forces-Modell und der SWOT-Analyse.
4 Marketingziele: Dieser Abschnitt beschreibt die Bedeutung von Zielsetzungen für das strategische Marketing und definiert beispielhafte Ziele für einen Markteintritt.
5 Marketingstrategien: Es werden verschiedene wettbewerbsorientierte und kundenorientierte Strategien (wie Differenzierungs- und Marktfeldstrategien) erläutert.
6. Marketing Instrumente / Marketing-Mix: Hier wird die theoretische Basis für den taktischen Einsatz des Marketing-Mixes gelegt.
7. Praxisteil: Dieser zentrale Teil untersucht Antriebskonzepte, technische Komponenten wie Batterien sowie die kritische Ladeinfrastruktur im Detail.
8. Markt: Das Kapitel analysiert den aktuellen Wettbewerb, die Konkurrenzlage und relevante Kundensegmente im deutschen Markt.
9. Marketing-Mix: Hier wird der Marketing-Mix konkret auf die Bedürfnisse des Elektroautomarkts unter Einbeziehung von Preis-, Produkt-, Distributions- und Kommunikationspolitik angewendet.
10. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung des Marktpotenzials und der notwendigen Rahmenbedingungen für den Marktdurchbruch.
Elektromobilität, Elektroauto, Automobilindustrie, Markt, Strategie, Marketing, Batterie, Ladeinfrastruktur, CO2-Minderung, Wettbewerb, Marktanalyse, Nachhaltigkeit, Energiewende, Innovationsmanagement, Konsumentenverhalten.
Die Arbeit analysiert den deutschen Markt für Elektrofahrzeuge und untersucht, ob es sich dabei um ein langfristiges Zukunftspotenzial oder ein Nischenprodukt handelt.
Die Arbeit verbindet theoretische Marketinggrundlagen mit der praktischen Analyse des Elektroautomarkts, technischer Komponenten wie Batterien und strategischer Markteinführungsoptionen.
Das Ziel ist es, eine Prognose über das Marktpotential von Elektroautos zu erstellen und zu bewerten, unter welchen Voraussetzungen ein Marktdurchbruch in der deutschen Automobilbranche möglich ist.
Es werden gängige betriebswirtschaftliche Analysetools wie das Five-Forces-Modell von Porter, die SWOT-Analyse, die Ansoff-Matrix sowie die Marktwachstums-/Marktanteils-Matrix genutzt.
Der Praxisteil widmet sich den Antriebsarten (Hybrid/Rein elektrisch), den technologischen Herausforderungen der Batterie, dem Aufbau der Ladeinfrastruktur und der Energieversorgung.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Elektromobilität, Marktstrategie, Batterieentwicklung, Ladeinfrastruktur und ökologische Transformation der Automobilbranche.
Die Batterie gilt als Schlüsselkomponente und gleichzeitig größte Hürde für die Reichweite und Akzeptanz von Elektroautos, weshalb ihr technischer Zustand für den Markterfolg entscheidend ist.
Die Arbeit hebt hervor, dass der Marktdurchbruch maßgeblich von politischer Förderung, Subventionen und gesetzlichen Rahmenbedingungen abhängt.
Basierend auf den Zielen der Bundesregierung wird die Zielmarke von einer Million Elektroautos auf deutschen Straßen betrachtet und als technisch mit vorhandenen Kapazitäten realisierbar bewertet.
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur wird als kritische Voraussetzung definiert, um die Alltagstauglichkeit und damit die Kaufentscheidung privater Konsumenten positiv zu beeinflussen.
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