Bachelorarbeit, 2012
68 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Das Phänomen: soziales Netzwerk
2.1. Was ist ein Netzwerk?
2.2. Was ist ein soziales Netzwerk?
2.3. Bildung sozialer Netzwerke
2.4. Bezeichnung eines sozialen Netzwerks
2.5. Formen sozialer Netzwerke
2.6. Soziales Kapital
3. Die Entwicklung der sozialen Online-Netzwerke
3.1. Definition des sozialen Online-Netzwerks
3.2. Historie
3.3. Konzept und Aufbau sozialer Online-Netzwerke
3.4. Soziale Online-Netzwerke: Eine Übersicht
3.4.1. Facebook
3.4.2. Die VZ-Netzwerke
3.4.3. Xing
3.4.4. Twitter
3.4.5. Stayfriends
3.5. Kommunikationswege und Inhalte sozialer Online-Netzwerke
3.6. Die Frage des Datenschutzes: Was macht Facebook mit persönlichen Daten?
4. Veränderungen sozialer Beziehungen durch die Nutzung virtueller Netzwerke
4.1. Definition soziale Beziehung
4.2. Virtuelle zwischenmenschliche Beziehungen
4.3. Marc Granovetters „The strength of weak ties“
4.3.1. Die Studie
4.3.2. Weak ties versus strong ties online
4.4. Einfluss der Online-Nutzung auf das Individuum
4.4.1. Gefahr der sozialen Isolation?
4.4.2. Suchtgefahr
4.5. Auswirkungen der Online-Interaktion auf zwischenmenschliche Beziehungen
4.5.1. Freundschaft
4.5.2. Berufswelt
4.5.3. Romantische Beziehungen
4.6. Sozialkapital in Online-Netzwerken
5. Resümee
Die Arbeit untersucht, inwiefern die zunehmende Nutzung sozialer Online-Netzwerke die Qualität und Art zwischenmenschlicher Beziehungen verändert. Die Forschungsfrage fokussiert dabei, ob virtuelle Kontakte reale Bindungen ergänzen, ersetzen oder deren Charakter fundamental transformieren.
3.3. Konzept und Aufbau sozialer Online-Netzwerke
Innerhalb kürzester Zeit entwickelten sich einige soziale Online-Dienste. Die Nutzer konnten sich damit so einfach wie nie an der Gestaltung des Webs beteiligen, wie auch mit anderen Nutzern virtuell verknüpfen und kommunizieren.
Die schnelllebige Entwicklung verschiedener virtueller sozialer Dienste führte zu einem Konkurrenzkampf der Betreiber um jeden user sodass die Anzahl der Mitgliedschaften für die Netzwerke von Anfang an eine bedeutende Rolle spielte. Aufgrund der vorherrschenden Unentgeltlichkeit können die Nutzer schnell und unproblematisch ihre Mitgliedschaften beenden bzw. pausieren, so dass sie sich ohne Verpflichtung einem anderen Netzwerk anschließen können. Demnach kann es den Betreibern nicht nur um hohe Einnahmen aus den Anmeldungen für ihre Internet-Portale gehen. Umso größer ein Netzwerk ist, umso mehr Nutzer-Aktivität ist vorhanden und daraus ergibt sich ein hoher Beliebtheitsgrad bei anderen Unternehmen. Diese können die sozialen Dienste nutzen, um Kunden anzuwerben und zu binden – damit verdient beispielsweise Mark Zuckerberg, der Erfinder und Gründer des Online-Netzwerk-Giganten Facebook, hauptsächlich sein Geld: das soziale Netzwerk zur Verfügung gestellt als Online-Werbeträger. Für Unternehmen ist diese Art von Kundenanwerbung durchaus attraktiv, da mit wenig Aufwand die Zielgruppe aufgespürt und erreicht werden kann und das mit wenig Streuverlusten. Durch die Informationen, die die Mitglieder preisgeben, wird die Werbung gezielt angepasst.
Ein besonderes Kennzeichen für die virtuellen sozialen Netzwerke ist die unmittelbare Darstellung der eigenen Person über das Netzwerk-Profil. Hier werden die persönlichen Daten, wie Alter, Name (oder auch ein Pseudonym), Beruf und Herkunftsort an das Netzwerk weitergegeben und dann für andere Nutzer lesbar gemacht. Diese privaten Daten würden wahrscheinlich im realen Leben erst in einem dyadischen face-to-face-Gespräch ausgetauscht werden. Im Web aber machen die Nutzer sich über ihre Profilinformation bekannt, sie beschreiben sich selbst, stellen ihre Persönlichkeit einem großen Publikum öffentlich dar. Die publiken Informationen der Nutzer bilden sozusagen das „Gerüst“ der virtuellen Plattformen, denn die Netzwerke wachsen über die Generierung von neuen Mitgliedern. Doch es sind nicht die Mitglieder selbst, die es ausmachen, sondern ihre Beziehungen untereinander. Die registrierten Nutzer können sich gegenseitig über die Suchfunktionen im Netzwerk auffinden und dadurch virtuell anfreunden. Dies geschieht eben über die veröffentlichten persönlichen
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der digitalen Transformation sozialer Beziehungen und Aufstellung der zentralen Hypothese zur Auswirkung sozialer Netzwerke.
2. Das Phänomen: soziales Netzwerk: Theoretische Klärung des Netzwerkbegriffs, der soziologischen Relevanz menschlicher Bindungen und des Konzepts des Sozialkapitals.
3. Die Entwicklung der sozialen Online-Netzwerke: Untersuchung der historischen Entwicklung virtueller Plattformen, ihres Aufbaus und der spezifischen Funktionen wichtiger Anbieter wie Facebook und Xing.
4. Veränderungen sozialer Beziehungen durch die Nutzung virtueller Netzwerke: Analyse der Auswirkungen auf Freundschaften, berufliche Kontakte und Partnerschaften unter Einbeziehung soziologischer Studien wie jener von Granovetter.
5. Resümee: Synthese der Ergebnisse, die eine ergänzende, aber keine vollständige Ersetzung realer durch virtuelle Interaktionen nahelegt.
Soziale Netzwerke, Internet, zwischenmenschliche Beziehungen, Soziologie, Sozialkapital, Facebook, Online-Kommunikation, Networking, Digitale Generation, Privatsphäre, virtuelle Identität, Freundschaft, Arbeitswelt, Informationsaustausch, Strukturanalysen.
Die Arbeit untersucht, wie soziale Online-Netzwerke wie Facebook oder Xing die Art und Weise beeinflussen, wie Menschen miteinander in Kontakt treten, Beziehungen pflegen und sich sozial vernetzen.
Zentral sind der Wandel der Kommunikation, das Konzept des Sozialkapitals, die Unterscheidung zwischen starken und schwachen sozialen Bindungen sowie die Herausforderungen des Datenschutzes und der Privatsphäre im digitalen Raum.
Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Netzwerke und der Veränderung zwischenmenschlicher Beziehungen aufzuzeigen und zu prüfen, ob Online-Netzwerke tatsächlich zu Vereinsamung führen oder bestehende Kontakte stärken.
Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung bestehender soziologischer und kommunikationswissenschaftlicher Studien, insbesondere jener von Bernadette Kneidinger und Marc Granovetter.
Der Hauptteil analysiert die Entstehung und Struktur sozialer Online-Dienste, vergleicht virtuelle mit realen Interaktionen und diskutiert empirische Ergebnisse bezüglich der Auswirkungen auf Freundschaften, berufliche Netzwerke und romantische Partnerschaften.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Soziale Netzwerke, Sozialkapital, Online-Kommunikation, Digitale Transformation und zwischenmenschliche Beziehungen beschreiben.
Netzwerke wie Xing ermöglichen ein effizientes "Networking" und den Zugriff auf Informationen, die den beruflichen Erfolg durch bessere Kontaktmöglichkeiten und schnellere Informationsflüsse fördern können.
In Partnerschaften können soziale Netzwerke als Quelle für Eifersucht dienen, da die permanente Sichtbarkeit der Aktivitäten des Partners und die Möglichkeit der "Überwachung" das Vertrauen belasten können.
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