Diplomarbeit, 2003
123 Seiten, Note: 2,0
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Analyse der Aussagekraft von jahresabschlussbasierten Verfahren zur Krisenfrüherkennung. Ziel ist es, die Eignung verschiedener Verfahren und Modelle zu beurteilen und die Grenzen ihrer Aussagekraft zu identifizieren.
Im ersten Kapitel wird die Einleitung zur Thematik der Krisenfrüherkennung anhand von Jahresabschlüssen gegeben. Hier wird der Hintergrund der Diplomarbeit und das Thema der Arbeit erläutert.
Kapitel zwei befasst sich mit den Anforderungen an ein Modell zur Krisenfrüherkennung. Es werden Kriterien für die Beurteilung der Eignung eines Modells aufgestellt, unterteilt in Anforderungen an die Datenbasis, an die Verfahren und an die analytische Vorgehensweise.
In Kapitel drei wird die Datenbasis, der Jahresabschluss, genauer betrachtet. Es werden die Mängel des Jahresabschlusses als Grundlage für die Krisenfrüherkennung erörtert, sowie die Problematik der Bilanzpolitik aufgezeigt.
Kapitel vier beschäftigt sich mit ausgewählten Verfahren und Modellen zur Krisenfrüherkennung. Es werden verschiedene statistische Methoden, wie die Diskriminanzanalyse, Neuronale Netze und die Logistische Regression, sowie empirische Modelle, wie das Baetge Bilanz Rating und RiskCalc Germany, vorgestellt und analysiert.
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Krisenfrüherkennung anhand von Jahresabschlüssen. Dabei werden die Themenbereiche Datenbasis, Bilanzpolitik, statistische Verfahren (Diskriminanzanalyse, Neuronale Netze, Logistische Regression), empirische Modelle (Baetge Bilanz Rating, RiskCalc Germany) und die theoretischen Grenzen der Verfahren und Modelle behandelt.
Sie dient dazu, Unternehmenskrisen rechtzeitig zu identifizieren, um durch Abwehrmaßnahmen eine drohende Insolvenz zu verhindern.
Der Jahresabschluss ist vergangenheitsbezogen, hat einen geringen Detaillierungsgrad und kann durch Bilanzpolitik (z.B. Wahlrechte) verzerrt sein.
Es ist ein statistisches Verfahren, das Kennzahlen nutzt, um Unternehmen in Kategorien wie "insolvenzgefährdet" oder "gesund" zu klassifizieren.
Diese Modelle lernen aus historischen Daten komplexe Muster, um die Ausfallwahrscheinlichkeit von Unternehmen vorherzusagen (z.B. beim Baetge Bilanz Rating).
Bilanzpolitik umfasst Maßnahmen wie Aktivierungswahlrechte oder Window-dressing, um die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gezielt zu beeinflussen.
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