Magisterarbeit, 2004
219 Seiten, Note: 2,1
1. Einleitung
2. Das Hörbuch
2.1 Definition
2.2 Medium
2.3 Die Genres des Hörbuchs
2.4 Die Formen des Hörbuchs
2.4.1 Das Hörspiel
2.4.2 Feature
2.4.3 Lesung/Szenische Lesung
2.4.4 Sonderformen
2.5 Die Produktion (Sprecher, Musik und Geräusche)
2.6 Historie
2.6.1 Die Deutsche Grammophon: Von den Anfängen bis heute
2.6.2 Cottas Hörbühne in den Achtzigern
2.6.3 Die Gründung des Hörverlags
3. Der Hörbuchmarkt und seine Verlage
3.1 Rechte
3.2 Ein Profil der vier größten Hörbuchverlage
3.2.1 Der Hörverlag
3.2.2 Random House Audio (Bertelsmann)/Ullstein Hörverlag
3.2.3 Lübbe Audio
3.2.4 Zusammenfassung
3.3 Spezialisierte Verlage
3.3.1 supposé
3.3.2 ACO Verlag Berlin
3.4 Der Markt für Kinderhörbücher und seine Verlage
3.4.1 Uccelo
3.4.2 Edition See-Igel
3.4.3 Zusammenfassung
4. Verhältnis Hörbuch und Hörbuchhörer
4.1 Veränderungen in der Gesellschaft
4.2 Double your time?
4.3 Vorlesen und Nostalgie
4.4 Populäre Sprecher = populäres Hörbuch
4.5 Freizeitgestaltung
4.6 ‚Kassettenkinder‘ = Hörbuchhörer
4.7 Zusammenfassung
5. Vertrieb und Marketing
5.1 Vertrieb
5.2 Marketing
5.2.1 Hörbuch-Preise/Messen
5.2.2 Crosspromotion und Kooperationen
5.2.3 Presse
5.2.4 Internet
5.2.5 Präsenz des Hörbuchs im Buchhandel/Cover-Gestaltung
5.2.6 Preisgestaltung
5.3 Zusammenfassung
6. Verhältnis Hörbuch zu Buch und Radio
6.1 Der Buchmarkt analog zum Hörbuchmarkt
6.2 Leser = Hörbuchhörer oder Konkurrent?
6.3 Entwicklung des Rundfunks analog zum Hörbuch
6.4 Die öffentlich-rechtlichen Sender und die Hörbuchverlage
6.5 Zusammenfassung
7. Die Umfrage
7.1 Der Fragebogen
7.2 Die Befragten
7.3 Bemerkungen
7.4 Auswertung der Umfrage
7.4.1 Umfrage: Abschnitt 1
7.4.2 Umfrage: Abschnitt 3
7.4.3 Umfrage: Abschnitt 4
7.4.4 Umfrage: Abschnitt 5
7.5 Zusammenfassung
7.6 Veränderungen in der Nutzerstruktur
8. Ergebnis
Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen für den „Hörbuch-Boom“ seit Mitte der Neunziger Jahre. Ziel ist es, die ökonomischen, kulturellen und gesellschaftlichen Faktoren zu identifizieren, die zu diesem Popularitäts- und Umsatzzuwachs geführt haben, und die Rolle der Verlage, des Vertriebs sowie das Verhalten der Konsumenten zu analysieren.
2.4.2 Feature
Eine weitere, traditionelle Form des Hörbuchs ist das Feature. „Wie beim Hörspiel gelten als die Blütezeit des Features die 50er Jahre – die Zeit, in der es noch kein Fernsehen gab, als Kulturangebote wie Theater spärlich oder zu teuer waren, als die Zeitungen noch kleine Auflage machten.“ Das Feature ist nicht-fiktional und basiert auf Fakten. Es kreiert eine Zeitaufnahme zu einem bestimmten Themenkomplex und „[…] bildet die Realität mit akustischen Mitteln ab […]. Ein Feature ist dramaturgisch kunstvoll gestaltet, sein charakteristisches Formprinzip ist die Montage. Jede Kombination von Audiomaterial wie O-Töne und Kommentare, Dialoge, unterschiedliche Erzählebenen und Sprachstile, Musik und Geräusche sind möglich.“
So wird ein komplexes Thema gegliedert und interessant gestaltet. „Übersichtliche Struktur und klare Konzeption sind daher beim „Featuren“ unabdingbar.“ Es können einer oder mehrere Sprecher vorhanden sein, wobei es insbesondere durch die Verwendung von diversem Sprachmaterial (Dialoge, O-Töne) meist mehrere sind. Es kann sich z.B. um die Aufbereitung historischer oder aktueller, zeitgeschichtlicher Themen genauso wie um politische, geografische oder auch triviale Themen rund um Mode oder Popmusik handeln.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den massiven Aufstieg der Hörbuch-Branche und führt in die ökonomischen Aspekte sowie die Methodik der vorliegenden Untersuchung ein.
2. Das Hörbuch: Dieses Kapitel definiert den Begriff Hörbuch, erläutert die verschiedenen Tonträgermedien und analysiert die verschiedenen Genres und Formen sowie die historische Entwicklung.
3. Der Hörbuchmarkt und seine Verlage: Es werden die Angebotsseite, die größten Marktteilnehmer sowie spezialisierte Verlage und der Markt für Kinderhörbücher detailliert vorgestellt.
4. Verhältnis Hörbuch und Hörbuchhörer: Hier stehen die Konsumenten im Fokus, wobei gesellschaftliche Veränderungen, das Hörverhalten und nostalgische Faktoren untersucht werden.
5. Vertrieb und Marketing: Dieses Kapitel analysiert die effizienten Marketing-Strategien und Vertriebswege, die maßgeblich zum Erfolg des Mediums beigetragen haben.
6. Verhältnis Hörbuch zu Buch und Radio: Es wird die Wechselwirkung zwischen Hörbuch, Buchmarkt und Rundfunk beleuchtet, um Konkurrenz- oder Ergänzungseffekte aufzudecken.
7. Die Umfrage: Detaillierte Auswertung der eigenen empirischen Untersuchung zum Konsumverhalten, zur Nutzerstruktur und zu den Gründen für die Hörbuchnutzung.
8. Ergebnis: Das Fazit fasst die wesentlichen Faktoren für den Hörbuch-Boom zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Marktentwicklung.
Hörbuch, Hörbuchmarkt, Hörbuchverlage, Hörspiel, Lesung, Feature, Hörbuchhörer, Mediennutzung, Buchhandel, Marketing, Vertrieb, Konsumentenverhalten, Rundfunk, Digitalisierung, Hörbuch-Boom.
Die Arbeit analysiert die Ursachen des „Hörbuch-Booms“, der insbesondere seit Mitte der Neunziger Jahre in Deutschland zu beobachten ist.
Die Untersuchung umfasst die ökonomische Analyse des Marktes, die Charakterisierung der Verlage, die Untersuchung des Hörverhaltens sowie die Vermarktungs- und Vertriebsstrategien.
Das primäre Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für die Faktoren zu schaffen, die das Hörbuch von einem Nischenprodukt für Blinde und alte Menschen zu einem erfolgreichen Massenmedium gewandelt haben.
Die Arbeit kombiniert eine umfassende Literaturrecherche mit Experteninterviews sowie einer eigenen, quantitativen Umfrage unter 288 Befragten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Produktions- und Angebotsseite (Verlage), der Rezeptionsseite (Hörer) sowie in die Untersuchung der Wechselbeziehungen zwischen Hörbuch, Buch und Radio.
Wichtige Begriffe sind Hörbuch, Hörspiel, Verlagswirtschaft, Konsumentenverhalten, Marketing-Mix, Digitalisierung und Hörkultur.
Die Umfrage zeigt, dass eine signifikante Korrelation zwischen dem Aufwachsen mit Kinderhörspielserien und der späteren Nutzung von Hörbüchern bei den 25-35-jährigen gebildeten Hörern besteht.
Der Rundfunk fungiert sowohl als wichtiger Produzent von hochwertigen Hörspielen als auch als kulturelle Plattform, die das Interesse am Hören fördert, wobei zwischen Hörbuch und Rundfunk eine komplexe Beziehung aus Konkurrenz und Ergänzung besteht.
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