Bachelorarbeit, 2015
88 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung und Problemstellung
2. Online-Marketing: Definition und Abgrenzung
3. Einführung in das Affiliate-Marketing
3.1 Akteure im Affiliate-Marketing
3.2 Funktionsweise des Affiliate-Marketings
3.3 Vergütungsmodelle
3.3.1 Pay-per-View
3.3.2 Pay-per-Sale
3.3.3 Pay-per-Period
3.3.4 Pay-per-Lifetime
3.3.5 Pay-per-Lead
3.3.6 Pay-per-Click
3.4 Tracking-Methoden
3.4.1 URL-Tracking
3.4.2 Cookie-Tracking
3.4.3 Session-Tracking
3.4.4 Datenbank-Tracking
3.4.5 Pixel-Tracking
3.4.6 Site-in-Site-Technologie
4. Affiliate-Referenzmodell
4.1 Erläuterung des Begriffs „Referenzmodell“
4.2 Anforderungen an das Affiliate-Referenzmodell
4.3 Technische Umsetzung des Affiliate-Marketings
4.3.1 Inhouse-Lösung
4.3.2 Netzwerk-Lösung
4.3.3 Inhouse- oder Netzwerk-Lösung?
4.4 Ausarbeitung des Affiliate-Referenzmodells für ein traditionelles Kreditinstitut
4.5 Welches Netzwerk ist das Richtige?
4.6 Akquisition von Partnern
5. Fazit
Die Arbeit untersucht, wie traditionelle Kreditinstitute dem veränderten Konsumentenverhalten durch das Instrument des Affiliate-Marketings begegnen können. Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines Referenzmodells, das unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten aufzeigt, wie Kreditinstitute Affiliate-Marketing effizient in ihre Vertriebsstrategie integrieren können, um Neukunden im Internet zu akquirieren.
3.4.2 Cookie-Tracking
Eine der am bekanntesten und am weitesten verbreiteten technischen Methoden ist das sogenannte Cookie-Tracking. Ähnlich dem URL-Tracking hat das Cookie-Tracking zum Ziel, dass der Affiliate die vereinbarte Vergütung von dem Merchant erhält. Auch bei dem Cookie-Tracking muss der Besucher der Website des Publishers über dessen Affiliate-Link auf die Website des Advertisers weitergeleitet werden. Im Gegensatz zu dem URL-Tracking kann der potentielle Kunde allerdings die provisionierte Handlung auch zu einem späteren Zeitpunkt ausführen, das heißt die Publisher-ID wird über einen längeren Zeitraum und ggf. sogar auf unbestimmte Zeit in den Browsereinstellungen des Kunden abgespeichert.
Um diesen Tracking-Prozess nachvollziehen zu können, ist es sinnvoll, zunächst den Begriff „Cookie“ und den damit verbundenen technischen Ablauf zu erläutern. „Cookies sind eine spezielle Technik des HTTP-Protokolls. Der Name kommt vom „Plätzchen“ und bedeutet die Speicherung von Informationen auf dem Webclient: Der Webserver ist in der Lage, dauerhaft (persistent) Informationen auf dem Client abzulegen und bspw. beim nächsten Besuch der Seite darauf wieder zuzugreifen.“ An einem typischen Beispiel verdeutlicht bedeutet dies, dass ein Kunde der z.B. auf der Website von http://www.ebay.de/ nach einem bestimmten Artikel sucht und diese Seite zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufsucht, er diesen bestimmten oder einen gleichwertigen Artikel direkt auf der Frontpage angezeigt bekommt. Dem Besucher der Website können somit auf der Grundlage von in der Vergangenheit liegenden Suchaufträge oder Kaufabschlüssen personalisierte Angebote unterbreitet werden.
1. Einleitung und Problemstellung: Das Kapitel beschreibt das veränderte Konsumentenverhalten und die Notwendigkeit für traditionelle Kreditinstitute, ihre Marketingstrategien durch Affiliate-Marketing im Internet zu modernisieren.
2. Online-Marketing: Definition und Abgrenzung: Hier erfolgt die Einordnung von Affiliate-Marketing als Instrument des Online-Marketings sowie die Definition der grundlegenden Zielsetzung solcher Marketingmaßnahmen.
3. Einführung in das Affiliate-Marketing: Das Kapitel erläutert die Akteure, das Funktionsprinzip, die verschiedenen Vergütungsmodelle sowie die technischen Tracking-Methoden in der Affiliate-Branche.
4. Affiliate-Referenzmodell: Dieses zentrale Kapitel entwickelt ein Modell für Banken, analysiert verschiedene technische Umsetzungsalternativen kostenorientiert und liefert Ansätze für die Partnerakquise.
5. Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und würdigt kritisch den Nutzen und die Herausforderungen beim Einsatz von Affiliate-Marketing durch ein traditionelles Kreditinstitut.
Affiliate-Marketing, Online-Marketing, Kreditinstitut, Referenzmodell, Vergütungsmodelle, Tracking-Methoden, Advertiser, Publisher, Kosten-Nutzen-Analyse, Partnerprogramm, Kundenakquise, CPC, CPO, CPS, Bankwesen.
Die Arbeit analysiert die Eignung und Implementierung von Affiliate-Marketing als Vertriebs- und Akquiseinstrument für traditionelle Kreditinstitute.
Die zentralen Felder umfassen die Systematik des Affiliate-Marketings, technische Realisierungsmöglichkeiten (Inhouse vs. Netzwerk), Vergütungsstrukturen und betriebswirtschaftliche Kalkulationen.
Das Ziel ist die Entwicklung eines Affiliate-Referenzmodells, das als Entscheidungsgrundlage für Banken dient, um Affiliate-Marketing effizient und wirtschaftlich zu nutzen.
Neben einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur wird eine betriebswirtschaftliche Vergleichs- und Kostenrechnung durchgeführt, um die Wirtschaftlichkeit verschiedener Umsetzungsformen darzustellen.
Im Hauptteil liegt der Schwerpunkt auf dem detaillierten Vergleich von Inhouse-Lösungen gegenüber Netzwerk-Lösungen sowie der Ausarbeitung konkreter Phasen eines Referenzmodells.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Affiliate-Marketing, Kreditinstitute, Kosten-Nutzen-Analyse, Vergütungsmodelle und Kundenakquise charakterisiert.
Aufgrund sinkender Besucherzahlen in Innenstädten und verändertem Kundenverhalten im Internet bietet Affiliate-Marketing eine kostengünstige Möglichkeit zur Neukundengewinnung durch performancebasierte Vergütung.
Die Akquise erfordert eine gezielte Ansprache von Partnern, da keine Garantie besteht, dass Affiliates das eigene Programm bevorzugen, wenn die Abschlussraten oder Provisionen bei anderen Anbietern höher sind.
Sie dient als Basis für eine betriebswirtschaftlich fundierte Entscheidung, da die Wahl zwischen Eigenregie und Netzwerknutzung erhebliche Auswirkungen auf die Personalkosten und die Performance hat.
Es dient als Grundgerüst und Orientierungshilfe für Kreditinstitute, um den gesamten Prozess von der Planung bis zur Vergütung im Affiliate-Marketing zu strukturieren.
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