Masterarbeit, 2014
90 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einführung
2. Elektronische Schulbücher als medienpädagogischer Trend
2.1 Unterrichtsmedien – Theoretische Grundlagen
2.2 Unterrichtsmedium Schulbuch
2.2.1 Begriffsbestimmung
2.2.2 Historische und medienpädagogische Entwicklung
2.2.3 Funktion von Schulbüchern
2.3 Elektronische Schulbücher als besondere Form des Schulbuchs
2.3.1 Was ist ein elektronisches Schulbuch?
2.3.2 Ausprägungsformen
2.4 Gedrucktes Schulbuch vs. elektronisches Schulbuch
2.4.1 Vorteile elektronischer Schulbücher
2.4.1.1 Kosten
2.4.1.2 Größe & Gewicht
2.4.1.3 Aktualität
2.4.1.4 Flexibilität
2.4.1.5 Multimedialität
2.4.2 Nachteile elektronischer Schulbücher
2.4.2.1 Haltbarkeit
2.4.2.2 Urheberrechtsverletzungen
2.4.2.3 Einschränkungen in der Verwendung
2.4.2.4 Umweltbelastung
2.5 Elektronische Schulbücher im Unterricht: eine Kontroverse
2.6 Elektronische Schulbücher in ausgewählten Ländern
2.6.1 Südkorea
2.6.2 USA
3. Analyse der Einsatzpotenziale elektronischer Schulbücher für die ökonomische Bildung
3.1 Fachdidaktische Begründung für elektronische Schulbücher
3.2 Herausforderungen beim Einsatz elektronischer Schulbücher
3.2.1 Einsatzpotenziale
3.2.1.1 Lernmotivation
3.2.1.2 Multimedialität
3.2.1.3 Interaktivität
3.2.1.4 Individuelles und selbstgesteuertes Lernen
3.2.2 Grenzen und Gefahren
3.3 Zwischenfazit
3.4 Mediendidaktische Analyse elektronischer Schulbücher
3.4.1 Leitfragen zur Analyse
3.4.2 Schulbuchanalyse „Economics“
3.4.2.1 Allgemeines
3.4.2.2 Fachdidaktische Analyse der multimedialen und interaktiven Inhalte
3.4.3 Zusammenfassung der Ergebnisse
4. Entwicklung eines Prototyps für den Wirtschaftsunterricht
4.1 Schulbuchgestaltung
4.2 Konzeptionelle Überlegungen zur inhaltlichen Gestaltung
4.3 Umsetzung des Schulbuch-Prototyps „Wirtschaft interaktiv“
4.3.1 Autorenprogramm „iBooks Author“
4.3.2 Layout und Gestaltung
4.3.3 Multimediale und interaktive Elemente
4.3.4 Zusammenfassung
5. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Einsatzpotenziale elektronischer Schulbücher in der ökonomischen Bildung und entwickelt exemplarisch einen digitalen Prototyp für den Wirtschaftsunterricht. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, wie multimediale und interaktive Elemente genutzt werden können, um den Anforderungen eines zeitgemäßen, kompetenzorientierten Unterrichts gerecht zu werden und das Lernen nachhaltig zu fördern.
3.4 Mediendidaktische Analyse elektronischer Schulbücher
In den vorigen Abschnitten wurde dargestellt und begründet, welchen Mehrwert elektronische Schulbücher für den Wirtschaftsunterricht beinhalten können. Dazu wurden die Einsatzpotenziale sowie die Grenzen und Gefahren auf theoretischer Ebene analysiert und auf den Wirtschaftsunterricht übertragen. Elektronische Schulbücher im Sinne dieser Arbeit, also mit multimedialen und interaktiven Elementen, gibt es für den Fachbereich Wirtschaft an deutschen Schulen bisher nicht. Aus diesem Grund soll in diesem Kapitel zunächst ein elektronisches Schulbuch für den Ökonomieunterricht aus dem amerikanischen Bildungssystem analysiert werden, um so einen Eindruck davon zu bekommen, wie multimediale und interaktive Elemente eingesetzt werden können, um ökonomische Grundsachverhalte und Zusammenhänge zu vermitteln. Dazu wird untersucht, in welcher Form diese Elemente den Lernprozess unterstützen und wie diese didaktisch aufbereitet und inszeniert sind. Ebenso sollen die Bezüge zum Text sowie der quantitative Umfang der Elemente bei der Analyse berücksichtigt werden.
Als Schulbuch wurde „Economics“ der Bildungsbehörde des U.S. Bundesstaates Virginia (Virginia Department of Education) für die Klassen 10 bis 12 gewählt. Im Bundesstaat Virginia ist seit 2011 die Vermittlung ökonomischer und finanzieller Kompetenzen ein Pflichtkurs für alle Schüler ab Klasse 9. (Virginia Department of Education, 2012a, S. If.) Inhaltlich wird die Notwendigkeit ökonomischer Bildung dabei ähnlich begründet wie in Deutschland: „Students need a strong foundation in economics and personal finance to function effectively as consumers, workers, savers, investors, entrepreneurs, and active citizens. […] The understanding of how economies and markets operate and how the United States’ economy is interconnected with the global economy, prepares students to be more effective participants in the workplace. On a personal level, students learn that their own human capital (knowledge and skills) is their most valuable resource […].” (Virginia Department of Education, 2009)
1. Einführung: Hinführung zum Thema und Begründung der Relevanz digitaler Medien im Kontext des gesellschaftlichen und schulischen Wandels.
2. Elektronische Schulbücher als medienpädagogischer Trend: Umfassende theoretische Einordnung, Begriffsklärung sowie Vergleich zwischen Print- und Digitalversionen inklusive länderspezifischer Betrachtungen.
3. Analyse der Einsatzpotenziale elektronischer Schulbücher für die ökonomische Bildung: Fachdidaktische Untersuchung der Potenziale, Grenzen und Gefahren unter Einbeziehung einer mediendidaktischen Analyse eines US-amerikanischen Schulbuchbeispiels.
4. Entwicklung eines Prototyps für den Wirtschaftsunterricht: Darstellung der konzeptionellen Überlegungen und praktischen Umsetzungsschritte bei der Erstellung eines eigenen digitalen Schulbuch-Prototyps für den Wirtschaftsunterricht.
5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Kernergebnisse und kritische Reflexion über die zukünftige Rolle elektronischer Schulbücher im Unterricht.
Elektronische Schulbücher, Wirtschaftsunterricht, Ökonomische Bildung, Mediendidaktik, Digitales Lernen, Tablet-PCs, Interaktivität, Multimedialität, Lernmotivation, Selbstgesteuertes Lernen, Fachdidaktik, Schulbuchanalyse, Prototypenentwicklung, Medienkompetenz, Bildungsreform.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Einsatzmöglichkeiten von elektronischen Schulbüchern aus fachdidaktischer Sicht, insbesondere im Kontext des Wirtschaftsunterrichts.
Die Themen umfassen die medienpädagogische Einordnung, den Vergleich von gedruckten und digitalen Medien, die fachdidaktische Begründung sowie die praktische Entwicklung eines digitalen Schulbuch-Prototyps.
Das Ziel ist es, die Einsatzpotenziale digitaler Schulbücher zu analysieren und aufzuzeigen, wie diese durch interaktive Elemente den ökonomischen Unterricht unterstützen können.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie eine mediendidaktische Analyse eines US-amerikanischen Schulbuchbeispiels („Economics“) als Grundlage für die eigene Prototypenentwicklung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse von Vor- und Nachteilen digitaler Medien sowie eine detaillierte Ausarbeitung zur Gestaltung und Umsetzung eines interaktiven Schulbuch-Prototyps.
Wichtige Begriffe sind elektronische Schulbücher, ökonomische Bildung, Interaktivität, Multimedialität, Fachdidaktik und selbstgesteuertes Lernen.
Da in Deutschland für das Fach Wirtschaft noch keine ausgereiften interaktiven E-Books existieren, dient das US-Beispiel als Modell für die mediendidaktische Analyse von Einsatzszenarien.
Sie dient als praktisches Werkzeug zur Erstellung des Prototyps, da sie ohne fundierte Programmierkenntnisse die Einbindung multimedialer Widgets wie Videos oder interaktive Grafiken ermöglicht.
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