Diplomarbeit, 2003
106 Seiten, Note: 2.0
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1. Motivationspsychologische Grundlagen
1.1. Einleitung
1.2. Motivation und Motiv
1.3. Motivationstheorie nach Abraham H. Maslow
1.4. Leistungsmotivation
1.4.1. Leistungsmotiviertes Verhalten und Leistungsmotiv
1.4.2. Das Risikowahl-Modell
1.4.3. Das Selbstbewertungsmodell
1.5. Komplexe Motivationsstrukturen
1.5.1. Das erweiterte kognitive Motivationsmodell von Heinz Heckhausen
1.5.2. Das Flow–Erlebnis
1.6. Motivation und Wille
1.6.1. Das Rubikonmodell des Handelns
2. Bedeutende Einflussfaktoren auf die Arbeitsmotivation
2.1. Einleitung
2.2. Die Zweifaktorentheorie von Frederick Herzberg
2.2.1. Vergleich der Zweifaktorentheorie mit der Bedürfnistheorie von Abraham H. Maslow
2.3. Gestaltung von Arbeitstätigkeiten
2.3.1. Erweiterungsformen des Handlungsspielraumes
2.4. Personalführung
2.4.1. Die two-dimensional-theory
2.4.2. Autoritärer versus demokratischer Führungsstil
2.4.3. Führungstheorien
2.4.3.1. Weg-Ziel-Theorie
2.4.3.2. Die situative Reifegradtheorie von Paul Hersey und Kenneth H. Blanchard
2.4.3.3. Führung durch Zielvereinbarung (MbO)
2.5. Arbeitsentgelt als Instrument der Motivationsförderung
2.6. Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeitszeit
3. Demotivierende Belastungen und ihre Folgen
3.1. Einleitung
3.2. Psychische Belastung und Beanspruchung
3.2.1. Negative Beanspruchungsfolgen
3.2.1.1. Über- und Unterforderung
3.2.1.2. Stress
3.2.1.3. Burnout
3.2.1.4. Angst
3.2.2. Bewertungskriterien der Arbeit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die komplexen psychologischen Grundlagen der Mitarbeitermotivation zu ergründen und die Einflussfaktoren aufzuzeigen, die maßgeblich zur Arbeitszufriedenheit und -leistung von Beschäftigten beitragen. Die Forschungsfrage widmet sich der Identifikation von Gestaltungsmaßnahmen, durch die Unternehmen ein motivierendes Arbeitsumfeld schaffen und demotivierende Belastungen minimieren können.
1.2. Motivation und Motiv
Im alltäglichen Sprachgebrauch spricht man von Motivation, wenn „…jemand alle Kräfte mobilisiert, um etwas Bestimmtes zu erreichen, sich durch nichts davon abbringen läßt, nur noch das eine Ziel vor Augen hat und darauf fixiert ist und nicht eher ruht, bis er es erreicht hat.“ Eine Person, die als „hoch motiviert“ beschrieben wird, hat demnach ein Ziel, welches sie mit hoher Anstrengung verfolgt und von dem sie sich nicht ablenken lässt. Doch Motivation ist mehr als das!
Motivation ist eine Gedankenkonstruktion, ein hypothetisches Konstrukt, das uns bestimmte Verhaltensbesonderheiten erklären soll. Es ist ein Sammelbegriff für Prozesse, der beleuchten soll, wie ein bestimmtes Verhalten in einer bestimmten Situation ausgelöst wird, durch welche Kraft es gestoßen und dirigiert wird.
1. Motivationspsychologische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Motivation und Motiv und erläutert psychologische Theorien, insbesondere die Maslowsche Bedürfnispyramide und das Leistungsmotivationskonzept.
2. Bedeutende Einflussfaktoren auf die Arbeitsmotivation: Hier werden zentrale Anreizstrukturen wie die Zweifaktorentheorie von Herzberg, Aspekte der Arbeitsgestaltung, Personalführung und Entlohnung auf ihre motivierende Wirkung untersucht.
3. Demotivierende Belastungen und ihre Folgen: Dieser Abschnitt analysiert psychische Belastungsfaktoren wie Stress, Über- bzw. Unterforderung, Angst und Burnout sowie deren negative Auswirkungen auf den Mitarbeiter und die Arbeitsfähigkeit.
Motivation, Motiv, Arbeitszufriedenheit, Leistungsmotivation, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Personalführung, Arbeitstätigkeit, Stress, Burnout, Überforderung, Unterforderung, Arbeitszeit, Entlohnung, psychische Belastung
Die Diplomarbeit befasst sich mit den psychologischen Hintergründen der Motivation von Mitarbeitern im Arbeitsleben und untersucht, welche Faktoren diese beeinflussen.
Die Arbeit behandelt die Bereiche Motivationstheorien, betriebliche Einflussfaktoren wie Führung und Entlohnung sowie den Umgang mit psychischen Belastungen.
Ziel ist es, ein besseres Verständnis für Motivationsprozesse zu entwickeln, um daraus Anregungen für die Gestaltung eines motivierenden Arbeitsumfeldes abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender psychologischer und managementwissenschaftlicher Studien sowie Modelle.
Im Hauptteil werden Motivationsfaktoren (Arbeitsinhalt, Führung, Entlohnung) sowie demotivierende Belastungen und deren Folgen systematisch dargestellt.
Wesentliche Begriffe sind Mitarbeitermotivation, Arbeitszufriedenheit, Personalführung, psychische Beanspruchung und Belastungsmanagement.
Herzberg unterscheidet explizit zwischen Hygienefaktoren, die Unzufriedenheit vermeiden, und Motivatoren, die aktiv Zufriedenheit erzeugen, während Maslow von einer hierarchischen Befriedigung von Defizit- und Wachstumsbedürfnissen ausgeht.
Die Führungskraft trägt eine wichtige Verantwortung, indem sie auf Verhaltensauffälligkeiten reagiert, das Gespräch sucht und Rahmenbedingungen schafft, die eine Über- oder Unterforderung vermeiden.
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