Examensarbeit, 2014
88 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen zur Entwicklung der Kinderzeichnung
2.1. Die Schemaphase
2.1.1. Die erste Schemaphase
2.1.2. Die zweite Schemaphase
2.2. Die Motiventwicklung am Beispiel Tiere
2.3. Schema und Stereotyp
2.4. Der Erfahrungsbereich Fische und das Leben unter Wasser
2.5. Fazit
2.5.1. SOLL-Stand der Kinderzeichnungen in der Schuleingangsphase
2.5.2. SOLL- Stand der Kinderzeichnungen am Ende der Grundschulzeit
3. Eine Kurzstudie: Die Darstellung von Fischen und anderen Meeresbewohnern in der Kinderzeichnung
3.1. Vorbereitung der Kurzstudie
3.1.1. Forschungsfragen
3.1.2. Instrument zur Datenerhebung
3.1.3. Instrument zur Datenauswertung
3.2. Datenerhebung (Darstellung der Stichprobe)
3.2.1. Ort der Feldforschung
3.2.2. Datenmaterial
3.3. Datenauswertung
3.3.1. IST-Stand: Zeichnungen 1. Klasse
3.3.2. IST-Stand: Zeichnungen 4. und 5. Klasse
3.3.3. Vergleich von IST- und SOLL-Stand der 1. und 4./5. Klasse
3.3.4. Bezüge zu Erfahrungsbereichen der Kinder
3.4. Abstufungen an ausgewählten Beispielen
4. Das Thema Fische und andere Meeresbewohner im Kunstunterricht der Grundschule
4.1. Rahmenplan Kunst Mecklenburg-Vorpommern
4.2. Zusammenhang zwischen Rahmenplan-Anforderungen und dem IST-Stand Der Jahrgangsstufen 4 und 5
4.3. Das Lehrerinterview
4.3.1. Fragenkatalog
4.3.2. Durchführung
4.3.3. Auswertung: Der (tatsächliche) Beitrag des Kunstunterrichts zur Entwicklung der Darstellung von Fischen
5. Zusammenfassung
Die Arbeit analysiert die bildnerische Entwicklung von Grundschulkindern im Hinblick auf ihre Fähigkeit, das Motiv "Fische" sowie andere Meeresbewohner am Schulanfang und am Ende der Grundschulzeit zeichnerisch umzusetzen, um den IST- und SOLL-Stand dieser Entwicklung zu vergleichen.
2.1. Die Schemaphase
Der Begriff Schema steht, in Bezug auf die zeichnerische Entwicklung, für ein gewisses Muster zur Vereinfachung einer Darstellung, welches das Kind für sich selbst entwickelt hat. Wenn die Darstellungsform von Objekten sich zunehmend stabilisiert und ein Kind allmählich versucht in seiner Zeichnung ein gewisses Maß an Ähnlichkeit zur Wirklichkeit, beziehungsweise zu den darzustellenden Objekten anstrebt, befindet es sich in der Schemaphase seiner zeichnerischen Entwicklung. Die Bildung solcher Schemata findet in der Regel ab dem späteren Kindergarten- und frühen Grundschulalter statt.
1. Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsabsicht, die Entwicklung der Darstellung von Fischen bei Grundschulkindern zu untersuchen.
2. Theoretische Grundlagen zur Entwicklung der Kinderzeichnung: Erläuterung der kognitiven und bildnerischen Entwicklungsstufen bei Kindern sowie der Bedeutung von Schemata und Stereotypen.
3. Eine Kurzstudie: Die Darstellung von Fischen und anderen Meeresbewohnern in der Kinderzeichnung: Empirische Analyse der Zeichnungen von Erst- bis Fünftklässlern mittels eines Kriterienkatalogs.
4. Das Thema Fische und andere Meeresbewohner im Kunstunterricht der Grundschule: Untersuchung der Rahmenpläne und Experteninterviews zur Rolle des Kunstunterrichts bei der Förderung bildnerischer Fähigkeiten.
5. Zusammenfassung: Resümee der Ergebnisse und Bestätigung der zeichnerischen Weiterentwicklung vom Schulanfang bis zum Ende der Grundschulzeit.
Kinderzeichnung, Schemaphase, Fische, Meeresbewohner, bildnerische Entwicklung, Grundschule, Kunstunterricht, Stereotyp, Schema, Motiv, Detailgenauigkeit, Zeichendidaktik, Fachwissen, Ausdrucksvermögen, Wahrnehmung
Die Arbeit untersucht, wie sich die Fähigkeit von Grundschulkindern entwickelt, Fische und andere Meereslebewesen zeichnerisch darzustellen.
Das Hauptaugenmerk liegt auf der bildnerischen Entwicklung, der Rolle von Stereotypen in Kinderzeichnungen sowie der Einflussnahme durch den schulischen Kunstunterricht.
Ziel ist es, den IST-Stand der Darstellungsfähigkeit bei Schulanfängern mit dem Stand am Ende der Grundschulzeit zu vergleichen und die Rolle des Kunstunterrichts bei dieser Entwicklung zu beleuchten.
Es handelt sich um eine Kurzstudie, in der Kinderzeichnungen anhand eines erarbeiteten Kriterienkatalogs analysiert und Lehrerinterviews zur Unterrichtspraxis ausgewertet werden.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einordnung der kindlichen Entwicklung (Schemaphase), der empirischen Analyse der Schülerzeichnungen und der Auswertung der Experteninterviews.
Zentrale Begriffe sind Schemaphase, Stereotyp, bildnerische Entwicklung, Fische, Meeresbewohner und Grundschulpädagogik.
Das Röntgenbild dient dem Kind in der frühen Phase dazu, sein Weltwissen mitzuteilen, indem es nicht nur Sichtbares, sondern auch inneres Wissen über Gegenstände zeichnet.
Die Lehrkräfte streben ein Spannungsfeld zwischen der Förderung individueller Fantasie und der Vermittlung fachlicher Grundlagen an, um Kinder von starren Stereotypen zu lösen.
Die Zeichnungen werden über die Jahre hinweg detailreicher und differenzierter, wobei das Wissen aus dem Sachkunde- und Biologieunterricht die zeichnerische Umsetzung maßgeblich beeinflusst.
Blubberblasen fungieren als stereotypes Symbol, das Kindern aus den Medien bekannt ist und das oft starre Unterwasserbild lebendiger erscheinen lassen soll.
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