Examensarbeit, 2014
88 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht die Entwicklung der Darstellung von Fischen und anderen Meeresbewohnern in Kinderzeichnungen vom Beginn bis zum Ende der Grundschulzeit. Ziel ist es, den IST- und SOLL-Stand der zeichnerischen Entwicklung zu analysieren und herauszufinden, inwiefern der Kunstunterricht die Entwicklung des bildnerischen Ausdrucksvermögens der Kinder fördert.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema der Kinderzeichnung und ihrer Entwicklung. Im zweiten Kapitel werden die theoretischen Grundlagen zur Entwicklung der Kinderzeichnung beleuchtet, mit einem Schwerpunkt auf der Schemaphase, in der sich die Grundschulkinder befinden. Das dritte Kapitel widmet sich der Kurzstudie, in der die Zeichnungen von Schülern der ersten, vierten und fünften Klasse analysiert werden. Die Zeichnungen werden nach bestimmten Kriterien differenziert und miteinander verglichen, um den IST- und SOLL-Stand der zeichnerischen Entwicklung zu bestimmen. Im vierten Kapitel wird der Blick auf den Kunstunterricht an Grundschulen gerichtet, wobei der Fokus auf den Rahmenplan Kunst für die Grundschule und dessen Einfluss auf die Entwicklung der Fischdarstellungen liegt. Ein Lehrerinterview soll zeigen, wie sich der Kunstunterricht von der ersten bis hin zur vierten Klasse gestaltet und sich die Darstellungen von Fischen und Meerestieren weiterentwickelt.
Kinderzeichnung, Schemaphase, IST-SOLL-Stand, Fischdarstellung, Meeresbewohner, Kunstunterricht, Rahmenplan, Erfahrungsbereich, Entwicklung des bildnerischen Ausdrucksvermögens.
Es ist eine Phase (meist im Grundschulalter), in der Kinder feste Symbole (Schemata) für Objekte wie Menschen oder Tiere entwickeln, die sich erst allmählich differenzieren.
Während Motive wie Menschen oder Häuser gut erforscht sind, gab es bisher kaum Analysen zur Entwicklung von Meeresbewohnern, obwohl Kinder diesen im Alltag häufig begegnen.
Die Arbeit analysiert den IST-Stand und zeigt, dass Zeichnungen älterer Kinder meist detaillierter sind und weniger auf einfachen Stereotypen basieren.
Durch Lehrerinterviews und Analysen des Rahmenplans wird untersucht, inwieweit gezielte pädagogische Impulse das bildnerische Ausdrucksvermögen fördern.
Ein Schema ist eine individuelle Darstellungsform, während ein Stereotyp eine oft unreflektierte, konventionelle Wiederholung einer Form darstellt.
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