Examensarbeit, 2012
17 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
Erfahrungen, Fragestellung und Zielgruppe
2. Aufsatz „Bewegter Unterricht“ als Lernprinzip
Fragestellung, Relevanz für Berufsfachschulen und Lehrpersonen, Bedeutung der Bewegung für das Lernen, Exkurs in die Wissenschaft, Praktische Umsetzung, Kriterien zur Wahl der Übungen, Fazit
3. Anleitungen und Buchempfehlungen
4. Reflexion
4.1 Lernzuwachs
4.2 Antworten
4.3 Fazit
4.4 Nächste Schritte
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das Lernprinzip „Bewegter Unterricht“ für die Sekundarstufe II zu evaluieren und aufzuzeigen, wie Bewegung im Berufsschulalltag sinnvoll und ohne großen Aufwand als Methode integriert werden kann, um Lernklima und Lernerfolge zu verbessern.
Exkurs in die Wissenschaften
Die Neurobiologie beschäftigt sich mit dem genauen Aufbau des Nervensystems. Zu den in der Neurobiologie untersuchten Fragestellungen zählen auch die physiologischen Grundlagen des Lernens, der Wahrnehmung und anderer aus der Psychologie bekannter Prozesse.
Im Grosshirn finden Denken und Wahrnehmen statt. Es ist der grösste Teil des menschlichen Gehirns. Die zwei getrennten Gehirnhälften (Hemisphären) sind durch einen dicken Nervenstrang miteinander verbunden. Über diesen Balken arbeiten die beiden Hälften zusammen, tauschen Informationen aus und steuern jeweils die Bewegungen der anderen Körperseite.
Der amerikanische Neurobiologe Roger Sperry (1913-1994) erforschte die Zusammenarbeit der Hemisphären. Er durchtrennte in den 1960er Jahren bei Epilepsie-Patienten den Verbindungsstrang zwischen den Gehirnhälften. Damit linderte er die Anfälle der Patienten, aber die Trennung bewirkte auch Ausfälle in ihrer Denkfähigkeit.
Dies beweist: die beiden Gehirnhälften haben unterschiedliche Funktionen und ergänzen sich optimal, wenn sie bilateral zusammen arbeiten können. 1981 bekam Sperry für seine Hemisphärentheorie den Nobelpreis für Medizin.
1. Einleitung: Die Autorin legt ihre Erfahrungen aus der Primarschule dar und hinterfragt die Anwendbarkeit von „Bewegtem Unterricht“ auf die Sekundarstufe II, motiviert durch die Unruhe ihrer Berufsschüler.
2. Aufsatz „Bewegter Unterricht“ als Lernprinzip: Dieser Kernteil analysiert die wissenschaftliche Basis für Bewegung als Methode, bietet praktische Ansätze für den Berufsschulalltag und diskutiert Kriterien für die methodische Wahl.
3. Anleitungen und Buchempfehlungen: Eine kuratierte Liste von hilfreichen Medien und Literaturquellen zur Unterstützung der Umsetzung von Bewegungs- und Entspannungselementen.
4. Reflexion: Die Autorin zieht Bilanz über ihren persönlichen Lernzuwachs, beantwortet ihre initiale Fragestellung und plant konkrete nächste Schritte für ihre eigene Unterrichtspraxis.
Bewegter Unterricht, Berufsfachschule, Lernprinzip, Konzentrationsförderung, Neurobiologie, Stressabbau, BrainGym, Gehirnhälften, Bewegungsdrang, Lernatmosphäre, Didaktik, Kinesiologie, Jonglage, Fingeryoga, Sekundarstufe II
Die Arbeit untersucht, wie das Lernprinzip „Bewegter Unterricht“ effektiv in den berufsschulischen Alltag integriert werden kann, um die Konzentrationsfähigkeit zu steigern.
Die Schwerpunkte liegen auf der Neurobiologie des Lernens, der didaktischen Rhythmisierung von Unterrichtseinheiten und praktischen Entspannungs- sowie Bewegungsübungen für Jugendliche.
Das Ziel ist der Nachweis, dass Bewegung im Unterricht nicht als Sportunterricht, sondern als methodisches Strukturprinzip zur Optimierung des Lernerfolgs und des Lernklimas dient.
Die Autorin kombiniert eigene pädagogische Beobachtungen mit Erkenntnissen aus der Neurobiologie und Lernpsychologie, um die Wirksamkeit von Bewegung auf das Gehirn zu untermauern.
Der Hauptteil erörtert die theoretischen Grundlagen des bewegten Lernens und liefert eine konkrete Auswahl an Methoden wie BrainGym oder Jonglage.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Bewegter Unterricht, Neurobiologie, Konzentrationsförderung, Stressabbau und Didaktik.
Es verdeutlicht, dass körperliche Aktivität hilft, überschüssiges Adrenalin in Stressphasen abzubauen und somit Denkblockaden effektiv aufzulösen.
EBA-Lernende benötigen aufgrund geringerer Aufmerksamkeitsspannen und potenzieller Versagensängste besonders strukturierte, bewegungsorientierte Ansätze zur Stabilisierung.
Ja, die Autorin betont, dass für Methoden wie BrainGym, Fingeryoga oder kleine Bewegungsimpulse keine Turnhallen oder spezielle Sportausrüstung erforderlich sind.
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