Magisterarbeit, 2012
101 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung und Motivation
2 Der Dritte Sektor und Social Media
2.1 Was ist der Dritte Sektor?
2.1.1 Kommunikationsstrategien
2.1.2 Fundraising
2.2 Was ist Social Media?
2.2.1 Technologischer Stand
2.2.2 Anwendungsspektrum
2.2.2.1 Instrumente
2.2.2.2 Zielgruppen
3 Veränderungen im Dritten Sektor und die Rolle von Social Media
3.1 Kommunikation
3.2 Fundraising
4 Fallstudie Ärzte ohne Grenzen e.V.
4.1 Status quo
4.1.1 Fundraising und Kommunikation
4.1.2 Social Media
4.2 Neue Tendenzen und strategischer Vorschlag
5 Fazit
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Social Media und Web 2.0-Technologien auf die Kommunikations- und Fundraisingpraktiken von Organisationen des Dritten Sektors, wobei die humanitäre Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen e.V. als Fallbeispiel dient, um Strategien für eine erfolgreiche digitale Transformation abzuleiten.
2.1 Was ist der Dritte Sektor?
Dieses Kapitel umfasst die Definition und Einordnung des Dritten Sektors in die Gesellschaft, um ein theoretisches Grundlagenverständnis für die Fallstudie in Kapitel 4 zu skizzieren. Der Sektor zwischen Markt und Staat wird unter wissenschaftlichem Aspekt als „Dritter Sektor“, „Nonprofit-Sektor“ oder auch als „intermediärer Sektor“ bezeichnet. Der Begriff „Nonprofit“ wird sowohl für den öffentlich-rechtlichen als auch für den privatwirtschaftlich gemeinnützigen Bereich verwendet.
Im öffentlichen Sprachgebrauch werden für Organisationen, die im Dritten Sektor angesiedelt sind, eher Begriffe wie zum Beispiel Verein oder Verband benutzt. Den Dritten Sektor konstituieren jene Organisationen, deren Handlungslogik einem eigenen Steuerungsmodus folgt und nicht mit der der Konkurrenzsektoren Markt und Staat übereinstimmt. So zeichnen sich Dritte-Sektor-Organisationen in Abgrenzung zur öffentlichen Verwaltung durch ein geringeres Maß an Amtlichkeit aus.
Gewinne werden zwar erwirtschaftet, aber nicht an Mitglieder oder Mitarbeiter ausgeschüttet, sondern wieder in die jeweilige Organisation reinvestiert. Die Mitgliedschaft und Mitarbeit in Dritte Sektor-Organisationen beruhen auf einer individuellen Entscheidung und somit auf Freiwilligkeit. Organisationen des Dritten Sektor zeichnen sich also durch eine eigene Handlungslogik, spezifische Funktionen und spezielle organisatorische Strukturen aus.
1 Einleitung und Motivation: Einführung in die Thematik der digitalen Transformation und Darstellung der Relevanz für den Dritten Sektor.
2 Der Dritte Sektor und Social Media: Theoretische Grundlagen zum Dritten Sektor, Kommunikationsstrategien, Fundraising sowie eine Definition von Social Media und dessen technologischem Status.
3 Veränderungen im Dritten Sektor und die Rolle von Social Media: Analyse der Herausforderungen für NPOs durch den digitalen Wandel und Bewertung von Social Media Instrumenten.
4 Fallstudie Ärzte ohne Grenzen e.V.: Konkrete Untersuchung der bisherigen digitalen Kommunikations- und Fundraising-Aktivitäten sowie strategische Handlungsvorschläge.
5 Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse, Reflektion über die Rolle von Social Media als ergänzendes Instrument und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Social Media, Dritter Sektor, Non-Profit-Organisation, NPO, Fundraising, Web 2.0, Kommunikation, Social Capital, Ärzte ohne Grenzen, Digitaler Wandel, Spendenmotivation, Online-Fundraising, Bürgergesellschaft, Stakeholder-Management, Transparenz
Die Magisterarbeit befasst sich mit der Frage, wie Social Media und Web 2.0-Anwendungen die Kommunikation und Mittelbeschaffung (Fundraising) von Organisationen des Dritten Sektors verändern.
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Einordnung des Dritten Sektors, der Analyse moderner Kommunikationsinstrumente (wie Blogs, soziale Netzwerke) und der Professionalisierung von NPOs in einem sich wandelnden digitalen Umfeld.
Ziel ist es zu zeigen, wie NPOs Social Media effektiv nutzen können, um ihre Ziele (wie Fundraising und Vertrauensaufbau) unter Berücksichtigung der neuen digitalen Gegebenheiten zu erreichen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse sowie einer angewandten Fallstudie der Organisation Ärzte ohne Grenzen e.V., inklusive einer SWOT-Analyse.
Der Hauptteil analysiert die Herausforderungen für NPOs, die Rolle von Sozialkapital im Internet, die spezifischen Anforderungen an Fundraising im Web 2.0 und leitet daraus Strategien für die Praxis ab.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Social Media, Fundraising, NPO, Sozialkapital und digitale Transformation definieren.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass MSF sehr aktiv ist und insbesondere bei Facebook große Reichweiten erzielt, jedoch eine stärkere Vernetzung der verschiedenen Tools und eine dialogorientiertere Interaktion noch ausbaufähig sind.
Viele NPOs stehen unter finanziellem Effizienzdruck. Während Social Media Tools oft kostenfrei sind, erfordert der personelle Aufwand für eine professionelle, responsive Betreuung Ressourcen, die bei vielen NPOs knapp bemessen sind.
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