Masterarbeit, 2013
83 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Einführung in das Thema
2.1 Team – Eine Begriffserklärung
2.1.1 Der betriebliche Nutzen von Teams
2.1.2 Eine Klassifizierung der unterschiedlichen Teamtypen
2.1.2.1 Projektteams
2.1.2.2 Arbeitsteams
2.1.2.3 Entscheidungsteams
2.2 Die Erfolgswirksamkeit eines Teams
2.3 Die Metaanalyse
3 Teammodelle
3.1 Phasenmodell der Teamentwicklung nach Tuckman
3.2 Kasseler Teampyramide
3.3 Das Input-Prozess-Output-Modell der Teamarbeit
3.4 Die Systematik der Teamprozesse
4 Allgemeine Einflussfaktoren auf die Teamleistung
4.1 Aufgabenbezogene Einflussfaktoren
4.1.1 Klassifikation der unterschiedlichen Aufgaben
4.1.2 Wann auf Teamarbeit setzen?
4.2 Betriebliche Einflussfaktoren
4.2.1 Der Erfolgsgarant Führung
4.2.1.1 Aufgabenorientierte vs. mitarbeiterorientierte Führung
4.2.1.2 Transaktionale vs. Transformative Führung
4.2.1.3 Empowering Leadership
4.2.2 Alle auf Kurs – die Bedeutung der Zielsetzung
4.2.3 Der Faktor Zeit
5 Teaminterne Einflussfaktoren auf die Teamleistung
5.1 Die kognitiven Prozesse der Teamarbeit
5.1.1 Das transaktive Wissenssystem
5.1.2 Shared mental model
5.1.3 Kognitive Fähigkeiten – Team Kognition
5.1.4 Teamlernen
5.2 Das Wie im Team - Verhaltensprozesse
5.2.1 Taskwork - Aufgabenbezogenes Handeln
5.2.2 Teamwork - Personenbezogenes Handeln
5.2.2.1 Persönlichkeiten
5.2.2.2 Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten
5.2.2.3 Koordination, Kooperation und Kommunikation
5.2.2.4 Konflikt
5.3 Das Fühlen im Team – Motivation und Affektivität
5.3.1 Team Kohäsion
5.3.2 Team efficacy and potency
5.3.3 Motivation
6 Möglichkeiten der Teamentwicklung
6.1 Teamzusammenstellung
6.1.1 Größe
6.1.2 Diversität
6.2 Maßnahmen der Teamentwicklung
6.2.1 Teambuilding
6.2.1.1 Goal setting
6.2.1.2 Developing interpersonal relations
6.2.1.3 Clarifying roles
6.2.1.4 Problem solving
6.2.2 Teamtraining
6.2.2.1 Einzeltraining der Teammitglieder
6.2.2.2 Training mit dem gesamten Team
6.2.2.3 Team Coaching
7 Zusammenfassung
8 Ausblick
9 Literaturverzeichnis
Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das Ziel, bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse aus Metaanalysen zum Thema Teamentwicklung zu synthetisieren, um empirisch belegte Erfolgsfaktoren für die Teamarbeit zu identifizieren und für die Praxis nutzbar zu machen.
2.1 Team – Eine Begriffserklärung
Der Begriff Team als solcher ist in der Psychologie nicht eindeutig definiert und findet mit dem Begriff Arbeitsgruppe in der Literatur eine häufig synonym verwendete Terminologie. Zahlreiche Definitionen existieren, die sich in vielen Eigenschaften gleichen und sich dennoch in einigen Punkten unterscheiden. Nach einer mehreren Ansätzen zusammenfassenden Definition von Kozlowski und Bell (2001) sind Arbeitsgruppen oder Teams „(a) […] composed of two or more individuals, (b) who exist to perform organizationally relevant tasks, (c) share one or more common goals, (d) interact socially, (e) exhibit task interdependencies, (f) maintain and manage boundaries, and (g) are embedded in an organizational context that sets boundaries, constrains the team, and influences exchange with other units in the broader entity.“ (S. 6). Diese Definition zeigt, dass ein Team ein stark interagierendes Gebilde in einem komplexen Umfeld ist, dessen Fokus auf dem Arbeitsergebnis liegt. Diese Definition schließt Teams in der Produktion genauso ein wie Top-Management-Teams oder Projektgruppen und stellt daher eine gute Grundlage für die weiteren Ausführungen dieser Masterarbeit dar.
Eine allgemeingültige Abgrenzung des „Teams“ zum Begriff „Gruppe“ gibt es ebenfalls nicht. Es kann aber festgehalten werden, dass jedes Team eine Gruppe, aber nicht jede Gruppe auch automatisch ein Team ist (Kauffeld, 2001; S. 11ff.). Vielmehr versteht sich ein Team als eine Spezialform einer Gruppe, für welche die oben genannten Voraussetzungen gelten.
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die steigende Bedeutung von Teams in modernen Organisationen und setzt sich zum Ziel, empirische Erfolgsfaktoren für die Teamarbeit aus Metaanalysen abzuleiten.
2 Einführung in das Thema: Es werden grundlegende Begrifflichkeiten definiert, verschiedene Teamtypen klassifiziert und das statistische Verfahren der Metaanalyse erläutert.
3 Teammodelle: Das Kapitel stellt theoretische Rahmenmodelle wie das Phasenmodell von Tuckman, die Kasseler Teampyramide und das IPO-Modell vor, um Prozesse innerhalb von Teams verständlich zu machen.
4 Allgemeine Einflussfaktoren auf die Teamleistung: Hier werden externe Rahmenbedingungen, insbesondere aufgabenbezogene Faktoren, betriebliche Kontexte wie Führung und die Rolle von Zielsetzungen sowie der Zeitfaktor analysiert.
5 Teaminterne Einflussfaktoren auf die Teamleistung: Dieser Kernbereich betrachtet kognitive Prozesse, Verhaltensweisen sowie motivationale und affektive Aspekte wie Kohäsion und Selbstwirksamkeit innerhalb von Teams.
6 Möglichkeiten der Teamentwicklung: Es werden aktive Interventionsmaßnahmen wie Teamzusammenstellung, Teambuilding, Teamtraining und Coaching im Hinblick auf ihren Einfluss auf den Teamerfolg untersucht.
7 Zusammenfassung: Die Ergebnisse werden in einem übergreifenden Modell integriert und zentrale, praxisrelevante Handlungsempfehlungen werden abgeleitet.
8 Ausblick: Der abschließende Teil identifiziert Forschungslücken, thematisiert die Herausforderungen der Übertragung von Labor- auf Feldstudien und deutet zukünftige Entwicklungen wie virtuelle Teams an.
9 Literaturverzeichnis: Umfassende Auflistung aller in der Arbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen.
Teamentwicklung, Teamerfolg, Metaanalyse, Teamleistung, Führung, Teamtraining, Teambuilding, Gruppenprozesse, Teamkohäsion, Teamkognition, Arbeitsgruppe, Erfolgsfaktoren, Organisationsklima, Zielsetzung, Konfliktmanagement
Die Arbeit befasst sich mit einer wissenschaftlichen Bestandsaufnahme empirischer Studien zur Teamentwicklung mit dem Ziel, kritische Erfolgsfaktoren für die Leistungsfähigkeit von Teams in Organisationen zu identifizieren.
Die zentralen Themenfelder umfassen Teammodelle, externe Einflussfaktoren (Führung, Aufgaben, Organisation), teaminterne Prozesse (Kognition, Verhalten, Motivation) sowie konkrete Maßnahmen der Teamentwicklung wie Training und Coaching.
Das Ziel ist die Verdichtung bestehender Forschungsergebnisse aus Metaanalysen, um fundierte Aussagen darüber treffen zu können, welche Faktoren die Teamarbeit positiv beeinflussen und wie diese in die Praxis übertragen werden können.
Der Autor stützt sich primär auf die Auswertung zahlreicher Metaanalysen, um eine empirisch belastbare Datenbasis für die Wirksamkeit verschiedener Einflussfaktoren und Interventionsmaßnahmen zu schaffen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch Teammodelle, die Analyse allgemeiner Rahmenbedingungen, eine detaillierte Untersuchung teaminterner Faktoren (Kognition, Verhalten, Motivation) und die Darstellung verschiedener Teamentwicklungsmaßnahmen.
Kernbegriffe sind Teamentwicklung, Teamerfolg, Metaanalyse, Teamleistung, Führung, Teamtraining, Teamkohäsion und Teamkognition.
Um die Qualität der in der Arbeit berücksichtigten Studien transparent zu machen, werden statistische Maße wie der Korrelationskoeffizient und das Glaubwürdigkeitsintervall erläutert, da diese die Stärke und Verlässlichkeit der gefundenen Zusammenhänge bestimmen.
Während Teambuilding als Interventionsform auf die Verbesserung sozialer Beziehungen, Rollenklärung und Konfliktlösung fokussiert, dient Teamtraining der gezielten Aneignung von spezifischen Kompetenzen und Fähigkeiten, um die inhaltliche Zusammenarbeit zu optimieren.
Die Zeit wird als ein in der Forschung oft vernachlässigter, aber kritischer Faktor identifiziert, der sowohl in Phasenmodellen als auch in der longitudinalen Betrachtung der Teamentwicklung eine wesentliche Rolle für den Erfolg spielt.
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