Examensarbeit, 2011
86 Seiten, Note: 2,8
1 Einleitung – Sinn und Zweck der Arbeit
2 Definitionen grundlegender Begriffe
2.1 Motorik
2.2 Leistung – Leisten – Lernleistung
2.3 Testverfahren – sportmotorische Testverfahren
3 Aktueller Forschungsstand in Bezug auf Motorik-Tests
3.1 Wie ist der aktuelle Stand der Forschung im Bereich Motorik-Tests in Deutschland insbesondere in Bezug auf die Schule?
3.2 Was steht im Lehrplan zu Motorik-Tests und motorischer Entwicklung?
3.3 Welche Motorik-Tests gibt es?
3.4 Welche der Motorik-Tests werden in der Schule eingesetzt und warum?
4 Einige Aspekte sportmotorischer Tests
4.1 Der Gesundheitsaspekt bei Motorik-Tests
4.2 Nehmen die motorischen Fähigkeiten der Kinder im Vergleich zu früher tendenziell ab?
4.3 Der Talentaspekt bei Motorik-Tests
4.4 Der pädagogische Aspekt bei Motorik-Tests
4.4.1 Der Bildungsaspekt und die Bildungsziele des Sportunterrichts
4.4.2 Der Erziehungsaspekt
4.4.3 Persönlichkeitsentwicklung durch motorische Leistungsentwicklung
4.4.4 Emotionale und motivationale Aspekte
5 Vergleich von Motorik-Tests
5.1 Anhand welcher Kriterien kann man Motorik-Tests miteinander vergleichen?
5.2 Welche Kriterien werden für diese Untersuchung gewählt und warum?
6 Methodisches Vorgehen der Untersuchung
6.1 Angewandte Methoden
6.2 Welches Material wird in der Arbeit untersucht?
7 Exemplarische Vorstellung zweier Motorik-Tests
7.1 Deutscher Motorik-Test (DMT)
7.1.1 Trainingswissenschaftliche und durchführungsrelevante Faktoren zum DMT
7.1.2 Persönlichkeitsrelevante und weitere Faktoren zum DMT
7.2 Hamburger Parcours („Hamburger Talentparcours“ und „Hamburger Talenttest“)
7.2.1 Trainingswissenschaftliche und durchführungsrelevante Faktoren zum Hamburger Parcours
7.2.2 Persönlichkeitsrelevante und weitere Faktoren zum Hamburger Parcours
7.3 Vergleich des DMT mit dem Hamburger Parcours anhand der ausgewählten Kriterien (Parameter)
7.3.1 Inhalte
7.3.2 Umfänge/Intensität inklusive Materialaufwand
7.3.3 Durchführung
7.3.4 Möglichkeiten der Ergebnisverwertung und Auswertungsgrundlagen
7.3.5 Persönlichkeitsrelevante Faktoren
7.3.6 Skript
7.3.7 Aktualität
7.3.8 Kritik
8 Diskussion
8.1 Welcher der vorgestellten Tests eignet sich inhaltlich für die Schule?
8.2 Welcher der vorgestellten Tests eignet sich für die Schule hinsichtlich einfacher Handhabung und einfacher Durchführung?
8.3 Welcher der vorgestellten Tests eignet sich für die Schule hinsichtlich des Gesundheitsaspektes?
8.4 Welcher der vorgestellten Tests berücksichtigt persönlichkeitsbezogene Parameter?
8.5 Lassen sich die Tests mit dem Rahmenplan Schule vereinbaren und in welchen Abständen sollte man sie sinnvollerweise durchführen?
8.6 Welcher der Tests eignet sich hinsichtlich des Talentaspektes?
8.7 Welcher der Tests eignet sich hinsichtlich des Förderaspektes von Kindern mit motorischen Defiziten?
9 Fazit - Chancen und Grenzen der untersuchten Motorik-Tests für den Lehrer im Sportunterricht und mögliche bildungspolitische Folgen
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich sportmotorischer Testverfahren für den Schulsport, um deren Eignung zur Leistungsbewertung und Entwicklungsförderung von Schülern kritisch zu prüfen und bildungspolitische Implikationen aufzuzeigen.
1 Einleitung – Sinn und Zweck der Arbeit
Sportunterricht ist ein facettenreiches Unterrichtsfach, in dem unter anderem Leistungen der Schüler von Lehrern überprüft werden sollen. Was als schulische Leistung gilt, bzw. nach welchen Kriterien und Normen eine Schülerleistung bewertet werden soll, wird meist kontrovers diskutiert. Besonders intensiv werden diese Diskussionen in der Sportpädagogik geführt. In der Unterrichtspraxis drängt sich schnell die Frage auf: Welche Leistung ist überhaupt messbar? Immerhin geraten gerade Schulfächer, in denen Elemente der Ästhetik, der Kreativität und der Körperlichkeit eine entscheidende Rolle spielen, in einen Bewertungskonflikt (vgl. Lütgert, 2001). In diesem Kontext stellt sich auch die Frage, ob Leistungsbewertungen im Fach Sport überhaupt wünschenswert, sinnvoll und zielführend sind?
Hinzu kommt, dass sich Schüler innerhalb eines Jahrgangs in unterschiedlichen biologischen Entwicklungsstufen befinden können. Die Beurteilung von Schülern ist eine schwierige und fehleranfällige Aufgabe für den Lehrer (Weinert, 2001, S. 57). Dennoch sollen Bewertungen möglichst objektiv, transparent und nicht zuletzt gerecht sein. Das ist eine schwierige Aufgabe. Jeder Lehrer stellt eine subjektive Gewichtung bestimmter Leistungsmerkmale dar, wodurch Leistungen niemals wertfrei oder objektivierbar sind (vgl. Grunder & Bohl, 2001, S. 30). Laut Weinert (2001, S. 54) ist das subjektive Lehrerurteil also in verschiedener Hinsicht korrektur- und ergänzungsbedürftig. Weinert schlägt deshalb vor, die Diagnoseleistungen des Lehrers durch objektive Leistungsmessungen mit Hilfe standardisierter Tests zu unterstützen um so Leistungen der eigenen Schüler mit anderen Klassen bzw. mit dem gesamten Altersjahrgang zu vergleichen (vgl. Weinert, 2001, S. 57-58).
1 Einleitung – Sinn und Zweck der Arbeit: Diese Einführung thematisiert die Problematik der Leistungsbewertung im Sportunterricht und begründet die Notwendigkeit objektiver Testverfahren zur Ergänzung des subjektiven Lehrerurteils.
2 Definitionen grundlegender Begriffe: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe „Motorik“, „Leistung“ (im Kontext von Leisten und Lernleistung) sowie sportmotorische Testverfahren theoretisch definiert.
3 Aktueller Forschungsstand in Bezug auf Motorik-Tests: Der Abschnitt bietet einen Überblick über die Entwicklung von Motorik-Tests in Deutschland, ihre Verankerung in Lehrplänen und diskutiert ihre praktische Relevanz im Schulalltag.
4 Einige Aspekte sportmotorischer Tests: Hier werden zentrale Anwendungsbereiche beleuchtet, insbesondere Gesundheit, Talentdiagnose, Pädagogik (Bildung und Erziehung) sowie die psychologische Bedeutung der Tests für Schüler.
5 Vergleich von Motorik-Tests: Es werden Kriterien für den systematischen Vergleich von Testverfahren hergeleitet, um eine fundierte Basis für die spätere Untersuchung der Testbeispiele zu schaffen.
6 Methodisches Vorgehen der Untersuchung: Dieses Kapitel erläutert die methodische Herangehensweise der Arbeit, von der Auswahl der Tests bis zur deduktiven und empirischen Analyse.
7 Exemplarische Vorstellung zweier Motorik-Tests: Der DMT und der Hamburger Parcours werden detailliert in Entstehung, Aufbau, Durchführung und Auswertung vorgestellt und unmittelbar miteinander verglichen.
8 Diskussion: Die Ergebnisse des Vergleichs werden kritisch hinsichtlich ihrer Schultauglichkeit, Handhabbarkeit, Gesundheitsrelevanz und Förderwirkung für die Schulpraxis diskutiert.
9 Fazit - Chancen und Grenzen der untersuchten Motorik-Tests für den Lehrer im Sportunterricht und mögliche bildungspolitische Folgen: Das abschließende Fazit bewertet den Einsatz von Motorik-Tests als Mittel der objektiven Leistungsbewertung und reflektiert ihre Grenzen sowie mögliche bildungspolitische Konsequenzen.
Sportunterricht, Motorik-Tests, Leistungsbewertung, Schulsport, DMT, Hamburger Parcours, Talentförderung, Gesundheitsaspekt, sportmotorische Fähigkeiten, Schulleistungen, Bewegungsfelder, Diagnose, Testverfahren, motorische Defizite, pädagogische Aspekte.
Die Arbeit untersucht, inwieweit sportmotorische Testverfahren als objektive Instrumente zur Überprüfung und Bewertung von Schulleistungen im Sportunterricht geeignet sind und welche Chancen sowie Grenzen damit verbunden sind.
Zentrale Themen sind die theoretische Begriffsklärung von Motorik und Leistung, der aktuelle Forschungsstand zu Testverfahren, sowie pädagogische und gesundheitsrelevante Aspekte von Sporttests.
Das Ziel ist die Bewertung der praktischen Eignung spezifischer Motorik-Tests für den Schulalltag, um Lehrkräften bei der objektiven Leistungsdiagnose zu unterstützen und bildungspolitische Folgen zu skizzieren.
Die Arbeit nutzt Literatur- und Internetrecherchen, eigene praktische Erprobungen sowie Methoden der Deduktion zur Kriterienentwicklung und empirischen Analyse der ausgewählten Testverfahren.
Der Hauptteil umfasst eine detaillierte Gegenüberstellung des "Deutschen Motorik-Tests" (DMT) und des "Hamburger Parcours" anhand spezifischer Kriterien wie Inhalt, Aufwand, Durchführung und Auswertbarkeit.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Schulsport, Motorik-Tests, Leistungsdiagnostik, Talentdiagnose, Rahmenpläne sowie die pädagogische Förderung von Schülern.
Während der DMT primär auf eine bundesweite Vergleichbarkeit abzielende Testbatterie ist, ist der Hamburger Parcours als komplexes, eher regional orientiertes Screening-Verfahren zur Talentsichtung konzipiert.
Lehrkräfte bemängeln vor allem den hohen Zeitaufwand für Durchführung und Auswertung, die teils problematische Alterseignung sowie das Erfordernis spezieller Testmaterialien, was im Schulalltag kaum leistbar ist.
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