Bachelorarbeit, 2015
80 Seiten, Note: 1,1
1. Einleitung
1.1 Motivation und Zielsetzung
1.2 Methodik und Vorgehensweise
2. Praxisformwahl
2.1 Einzelpraxis
2.2 Berufsausübungsgemeinschaft (BAG)
2.3 Praxisgemeinschaft
2.4 Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)
3. Rahmenbedingungen
3.1 Zeitplan
3.2 Standortwahl
3.2.1 Zielgruppenanalyse
3.2.2 Mitbewerberanalyse
3.2.3 Work-Life-Balance
3.2.4 Praxiszeiten
3.2.5 Notfallversorgung
3.3 Zulassungsformalitäten
3.3.1 Registereintrag
3.3.2 Zulassung als Vertragszahnarzt
3.4 Versicherungen
3.4.1 Berufshaftpflichtversicherung
3.4.2 Praxisinventarversicherung
3.4.3 Private Unfallversicherung
3.4.4 Krankenversicherung
3.5 Marketing für die Zahnarztpraxis
3.5.1 Marketingprozess
3.5.2 Marketinginstrumente für die Praxis
3.5.3 Fehler im Praxis-Marketing
3.6 Vor- und Nachteile der Übernahme einer Praxis
4. Investitions- und Finanzierungsplanung
4.1 Praxisinvestitionsplanung
4.2 Kostenplanung
4.2.1 Personalaufwand
4.2.2 Andere praxisbezogene Kosten
4.2.3 Private Kosten
4.3 Umsatzplanung
4.4 Rentabilitätsplanung
4.5 Liquiditätsplanung
4.5.1 Betriebliche Liquidität
4.5.2 Private Liquidität
4.6 Kapitalbedarfsplanung
4.7 Finanzierungsformen
4.7.1 Tilgungsdarlehen
4.7.2 Annuitätendarlehen
4.7.3 Tilgungsaussetzungsdarlehen
4.7.4 Leasing
4.8 Förderungsmöglichkeiten
4.8.1 Finanzierungsförderung
4.8.2 Beratungsförderung
4.8.3 Sonstige Förderungsmöglichkeiten
4.9 Controlling
4.9.1 Was ist Controlling?
4.9.2 Controlling richtig machen
4.9.3 Fehler im Controlling
5. Drei solide Schritte zur Praxisübernahme
6. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit dient als strukturierte Entscheidungshilfe für Absolventen der Zahnmedizin im Freistaat Sachsen, die vor dem Einstieg in eine Praxisübernahme stehen. Sie vermittelt grundlegende betriebswirtschaftliche sowie rechtliche Kenntnisse, beleuchtet Chancen und Risiken und integriert praktische Erfahrungen von Experten, um den angehenden Zahnärzten eine sichere Basis für ihre Niederlassungsentscheidung zu bieten.
3.6 Vor- und Nachteile der Übernahme einer Praxis
Vorteile sind:
keine Anlaufzeit,
bestehendes Image – die Praxis ist bereits bekannt,
bestehender Patientenstamm,
Personal ist eingearbeitet und mit Patienten schon vertraut sowie
ein schon vorhandenes Netzwerk an notwendigen Beziehungen zu Kollegen und Krankenhäusern.
Nachteile:
fixierter Standort,
Inflexibilität (Einfinden in vorgegebene Abläufe),
kaum Freiraum für Gestaltungsmöglichkeiten der Räumlichkeiten und Einrichtung,
das Personal muss meist übernommen werden (BGB §613a) sowie
bestehende Gehaltsregelungen und Arbeitsverträge (Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen 2014b).
1. Einleitung: Beschreibt die demografische Ausgangslage in Sachsen und definiert die Motivation sowie Zielsetzung der Arbeit als Entscheidungshilfe für junge Zahnärzte.
2. Praxisformwahl: Analysiert verschiedene Kooperations- und Organisationsformen zahnärztlicher Praxen und deren Vor- sowie Nachteile für den Praxisinhaber.
3. Rahmenbedingungen: Behandelt die organisatorischen Aspekte einer Übernahme wie Zeitplanung, Standortkriterien, Zulassungsformalitäten, Absicherungsstrategien und Marketing.
4. Investitions- und Finanzierungsplanung: Erläutert die betriebswirtschaftlichen Grundlagen der Praxisgründung, inklusive Finanzierungsmöglichkeiten und Controlling-Instrumenten zur Erfolgssicherung.
5. Drei solide Schritte zur Praxisübernahme: Führt den Leser in drei Phasen – Wertermittlung, Potenzialanalyse und Übernahme – strukturiert durch den Prozess der Praxisübergabe.
6. Zusammenfassung: Reflektiert die gewonnenen Erkenntnisse aus Theorie und Experteninterviews und unterstreicht die Notwendigkeit professioneller Beratung bei der Niederlassung.
Praxisübernahme, Zahnmedizin, Freistaat Sachsen, Niederlassung, Existenzgründung, Betriebswirtschaft, Finanzplanung, Praxisformen, Marketing, Controlling, Versicherungen, Patientenstamm, Investition, Liquidität, Praxismanagement.
Die Arbeit fungiert als Leitfaden für Zahnmedizin-Absolventen, die sich im Freistaat Sachsen mit einer Praxisübernahme niederlassen möchten, um sie bei den komplexen Vorbereitungen zu unterstützen.
Die zentralen Felder umfassen die Wahl der passenden Praxisform, die Planung von Finanzen und Investitionen, die notwendigen rechtlichen Zulassungsvoraussetzungen sowie Marketingstrategien.
Das Hauptziel ist es, Unsicherheiten bei Absolventen durch fundierte Informationen, Checklisten und Expertenwissen abzubauen und den Einstieg in die Selbstständigkeit zu erleichtern.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf Experteninterviews mit praktizierenden Zahnärzten, Unternehmensberatern, Bankmitarbeitern und Vertretern der Kassenzahnärztlichen Vereinigung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Praxisformen, die Klärung von Rahmenbedingungen (Standort, Zulassung, Versicherungen), die detaillierte Finanzierungsplanung und die Implementierung eines Controllings.
Die wichtigsten Schlagworte sind Praxisübernahme, Existenzgründung, Finanzplanung, Praxismanagement und Zahnärztliche Niederlassung.
Experten empfehlen häufig die Übernahme, da diese durch einen bestehenden Patientenstamm vom ersten Tag an Umsätze generiert und somit das wirtschaftliche Risiko einer Neugründung minimiert.
Ein Controlling ist wichtig, um die finanzielle Entwicklung der Praxis zu überwachen, rechtzeitig auf Umsatzschwankungen oder ineffiziente Prozesse zu reagieren und die kurzfristige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen.
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