Diplomarbeit, 2003
115 Seiten, Note: 1,3
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Preisdifferenzierung bei Privatgirokonten und analysiert die Eignung mengenbezogener Preisdifferenzierung am Beispiel der Sparkasse Kiel. Ziel ist es, die Möglichkeiten der Preisdifferenzierung im Girokontomarkt zu untersuchen und deren Implikationen für die Praxis aufzuzeigen.
Die Einleitung führt in das Thema Preisdifferenzierung ein und stellt die Relevanz der Thematik im Kontext des Girokontomarktes dar. Kapitel 2 bietet einen theoretischen Überblick über die Grundlagen der Preisdifferenzierung, ihre Formen und die spezifischen Merkmale der mengenbezogenen Preisdifferenzierung. Kapitel 3 konzentriert sich auf die Anwendung der Preisdifferenzierung auf Privatgirokonten bei der Sparkasse Kiel. Es wird der Girokontomarkt analysiert und die Eignung des Marktsegments für eine mengenbezogene Differenzierung untersucht. Kapitel 4 beschreibt das Forschungsdesign der empirischen Untersuchung, die Ziehung der Stichprobe, die Operationalisierung des Fragebogens und die Durchführung der Datenerhebung. In Kapitel 5 werden die Ergebnisse der empirischen Untersuchung präsentiert, die mittels Choice-Based-Conjoint-Analyse gewonnen wurden. Die Ergebnisse werden analysiert, um die Präferenzen der Kunden in Bezug auf die einzelnen Tarifmerkmale zu identifizieren. Die Ergebnisse werden verwendet, um die beste Kombination von Tarifen zu simulieren und deren Auswirkungen auf die Wahlwahrscheinlichkeiten und Deckungsbeiträge zu analysieren.
Preisdifferenzierung, Mengenbezogene Preisdifferenzierung, Privatgirokonten, Girokontomarkt, Sparkasse Kiel, Choice-Based-Conjoint-Analyse, Simulation, Wahlwahrscheinlichkeiten, Deckungsbeiträge, Kundenpräferenzen.
Ziel ist es, die Rentabilität im defizitären Zahlungsverkehrsbereich zu steigern, indem unterschiedliche Tarife für verschiedene Kundengruppen angeboten werden, um deren individuelle Zahlungsbereitschaft besser auszuschöpfen.
Hierbei richtet sich der Preis nach der Inanspruchnahme der Leistung, beispielsweise durch Grundgebühren kombiniert mit Transaktionspreisen oder durch Pauschalpreise für bestimmte Nutzungsmengen.
Dies ist eine empirische Methode, bei der Kunden zwischen verschiedenen Produktkombinationen wählen. So lässt sich ermitteln, welchen Nutzen sie einzelnen Tarifbestandteilen (z.B. Preis, Service) zuschreiben.
Indem sie Preiskonzepte nicht willkürlich oder nur an der Konkurrenz orientiert festlegen, sondern auf Basis tatsächlicher Kundenpräferenzen und Nutzenvorstellungen entwickeln.
Hoher Wettbewerbsdruck, niedrige Zinsen und hohe Kosten für Informationstechnologie und Filialnetze belasten die Ertragsseite, während der Zahlungsverkehr oft als kostenlose Basisdienstleistung wahrgenommen wird.
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