Hausarbeit, 2014
67 Seiten, Note: 1,3
1.1. Vorwort und allgemeine Informationen zur Case Study
1.1. Einleitung
1.2. Problembeschreibung
1.3. Ziel der Fallstudie
1.4. Verlauf der Fallstudie
2. Unterhaltungselektronik: Markt und Umwelt
2.1. Umweltfaktoren und Umfeldbedingungen
2.1.1. LOEWE Unternehmenshistorie
2.1.2. Definition der Analysemethode PESTEL
2.1.3. Anwendung der PESTEL-Analyse bei LOEWE
2.2. Unterhaltungselektronik: nationale und internationale Branchen- und Marktentwicklung
2.2.1. Auswertung der Absatz- und Umsatzzahlen in Deutschland
2.3. Benchmarking
3. Der Start des Turnarounds
3.1. Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme
3.1.1. Strategische Ausrichtung des Unternehmens
3.1.2.Aufbauorganisation
3.1.3. Finanzielle Situation des Unternehmens
3.1.5. Krisenverlauf und Ursachen
3.2. Die Erstellung eines Grobkonzeptes zur strategischen Neuausrichtung
3.2.1. Ablauf des Workshops
3.2.2. Die Projektorganisation
3.2.3. Turnaround-Kommunikation
4. Durchführung des Turnarounds
4.1. Turnaround des leistungswirtschaftlichen Bereiches „Forschung & Entwicklung“
4.1.1. Allgemeine Information
4.1.2. Analyse der Ist-Situation
4.1.3 Ist-Situation in Zahlen
4.1.4. Qualitative Analyse
4.1.5. Ziele zur strategischen Neuausrichtung
4.1.6. Maßnahmen zur strategischen Neuausrichtung
4.2. Turnaround des leistungswirtschaftlichen Bereichs Marketing und Vertrieb
4.2.1. Analyse der Istsituation
4.2.1.1. Unternehmen
4.2.2. Marketingmix nach dem Modell „Vier P“
4.2.2.1. Produkt
4.2.2.2. Preis
4.2.2.3. Promotion
4.2.2.4. Platzierung (Distribution)
4.2.3. Strategische Neuausrichtung
4.2.3.1. Marketingziele
4.2.3.2. Marktsegmentierung und Zielgruppendefinition
4.2.4. Marketingstrategie
4.2.5. Marketingmix nach dem Modell „Vier K“
4.2.5.1. Kundenbedürfnisse
4.2.5.2. Kosten für den Kunden
4.2.5.3. Komfort beim Kauf
4.2.6. Kommunikation
4.2.7. Controlling
4.3. Durchführung des Turnarounds für den leistungswirtschaftlichen Bereich Produktion und Logistik
4.3.1. Kick Off Meeting
4.3.2. Analyse der Ist-Situation
4.3.3. Strategische Neuausrichtung
4.3.3.1. Einführung eines Target Costing
4.3.3.2 Materialeffizienzsteigerung
4.3.3.3. Energieeffizienzsteigerung
4.3.3.4. Outsourcing der Vorfertigung
4.3.3.5. End- und Spezialfertigung (Made in Germany)
4.3.3.6. Sale and lease back des Maschinenparks
4.3.3.7. Verringerung der Durchlaufzeiten hin zum verkaufsfertigen Produkt
4.3.3.8. Outsourcing an einen Logistikpartner
4.3.3.9. Reduzierung des Fuhrparks
4.3.3.10. Aufgabe des Zentrallagers
4.3.3.11. Einführung der Just-in-Time Lieferung
5. Fazit
Die vorliegende Fallstudie verfolgt das Ziel, im Kontext einer angespannten finanziellen Lage ein innovatives, wertschöpfendes und nachhaltiges Konzept zur Restrukturierung und strategischen Neuausrichtung des Unterhaltungselektronik-Herstellers LOEWE zu entwickeln, um dessen Zukunftsfähigkeit langfristig zu sichern.
3.1.5. Krisenverlauf und Ursachen
Betrachtet man die Erfolgsergebnisse des Unternehmens von 2002 bis 2012 wird deutlich, dass sich das Unternehmen bereits seit vielen Jahren in einer strategischen Krise befindet.
Während LOEWE im Jahr 2002 noch erheblich von der Fußball WM profitierte und einen Gewinn von 20,1 Mio. Euro einfuhr, rutschte das Unternehmen innerhalb von einem Jahr tief in die Verlustzone. Dies bedeutet, dass die strategische Krise schon vor 2002 begonnen haben muss. LOEWE hielt in diesen Jahren noch an den traditionellen Bildröhrenfernsehern fest und verpasste die Technologieinnovation der Flachbildgeräte. Anfang 2003 wurde zwar die drohende Ertragskrise erkannt und eine Produktoffensive gestartet, der erhoffte Erfolg blieb jedoch aus. Das Unternehmen reagierte mit einer Neubesetzung des Vorstandes, Kurzarbeit und weiteren Sparprogrammen. Durch den Einstieg von Sharp 2004 erhielt das Unternehmen dann die rettende Finanzspritze. Nach zwei verlustreichen Jahren schaffte es das Unternehmen 2005 dann knapp wieder in die schwarzen Zahlen. Der Hauptumsatz lag durch weitere Produktoffensiven nun in den Flachbildgeräten. Ein stetiger Aufwärtstrend nahm bis 2008 seinen Lauf.
1.1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den massiven Strukturwandel in der Unterhaltungselektronik und begründet die Notwendigkeit einer strategischen Restrukturierung von LOEWE mit Fokus auf Kernkompetenzen.
2. Unterhaltungselektronik: Markt und Umwelt: Dieses Kapitel analysiert das Marktumfeld mittels PESTEL-Analyse und einer detaillierten Auswertung der Branchendaten, um die Krise des Unternehmens in Relation zur Marktentwicklung zu setzen.
3. Der Start des Turnarounds: Es werden die Ergebnisse der Bestandsaufnahme präsentiert, eine Projektorganisation zur Restrukturierung definiert und ein Modell für das Turnaround-Kommunikationsmanagement vorgestellt.
4. Durchführung des Turnarounds: Dieses Kapitel bildet den Kern der Arbeit und erläutert die spezifischen Restrukturierungsmaßnahmen für die Bereiche F&E, Marketing & Vertrieb sowie Produktion & Logistik zur Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet die strategische Neuausrichtung kritisch und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit bei konsequenter Umsetzung der Maßnahmen.
Turnaround Management, LOEWE, Strategische Neuausrichtung, Unterhaltungselektronik, Bestandsaufnahme, Benchmarking, Prozessoptimierung, Business Model Canvas, Target Costing, Just-in-Time, Premiumsegment, Unternehmenskrise, Innovationsmanagement, Qualitätsführerschaft, Restrukturierung
Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Sanierung und operativen Restrukturierung des Traditionsunternehmens LOEWE Technologies in einer akuten Unternehmenskrise.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Ursachen für den wirtschaftlichen Niedergang sowie der Entwicklung von Lösungsansätzen in den Kernbereichen Forschung & Entwicklung, Marketing & Vertrieb sowie Produktion & Logistik.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines innovativen und nachhaltigen Konzepts, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und verloren gegangenes Vertrauen bei Stakeholdern zurückzugewinnen.
Es werden unter anderem die PESTEL-Analyse zur Umfeldbewertung, Benchmarking zum Wettbewerbsvergleich sowie die Business Model Canvas Methodik zur Geschäftsmodellierung eingesetzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die operative Durchführung des Turnarounds, wobei konkrete Maßnahmen wie die Einführung von Target Costing, Just-in-Time Lieferungen und eine neue Marketingstrategie für eine veränderte Zielgruppe ausgearbeitet werden.
Die wichtigsten Schlagworte sind Turnaround Management, Restrukturierung, Premiumsegment, Prozessoptimierung und strategische Neuausrichtung.
Die Arbeit identifiziert F&E als den „Nukleus“ des Unternehmens, der für die Innovationsfähigkeit entscheidend ist, um die Qualitätsführerschaft im Premiumsegment gegenüber der Konkurrenz zurückzuerobern.
Es dient als visuelles Werkzeug, um das bestehende Geschäftsmodell kritisch zu hinterfragen und im Rahmen von Workshops ein zukunftsfähiges „Soll-Geschäftsmodell“ zu entwickeln, das alle Unternehmensbereiche integriert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

