Bachelorarbeit, 2011
61 Seiten, Note: 1,0
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit den Darstellungen von Tengu in frühgeschichtlicher japanischer Literatur, insbesondere im Nihon shoki und im Konjaku monogatari shū. Die Arbeit analysiert die Rolle des Tengu in diesen Texten und untersucht, wie diese mythologische Figur in der japanischen Kultur des frühen Mittelalters wahrgenommen wurde.
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und erläutert die Relevanz der Tengu-Darstellungen in der japanischen Literatur. Sie stellt die beiden zentralen Quellen der Arbeit, das Nihon shoki und das Konjaku monogatari shū, vor und skizziert die Forschungsfrage.
Das zweite Kapitel befasst sich mit den frühen Erwähnungen des Tengu in China und im Nihon shoki. Es untersucht die chinesischen Ursprünge des Tengu und analysiert die einzige Erwähnung des Tengu im Nihon shoki. Dieses Kapitel legt den Grundstein für die Analyse der Tengu-Geschichten im Konjaku monogatari shū.
Das dritte Kapitel gibt einen Überblick über das Konjaku monogatari shū, eine Sammlung von Erzählungen aus verschiedenen Genres, die im späten 11. Jahrhundert entstand. Es beleuchtet die Bedeutung des Konjaku monogatari shū als Quelle für die Erforschung der japanischen Kultur und Mythologie.
Das vierte Kapitel analysiert die Tengu-Geschichten im Konjaku monogatari shū. Es untersucht die verschiedenen Darstellungen des Tengu in diesen Erzählungen und analysiert die Rolle des Tengu in der buddhistischen Tradition. Dieses Kapitel beleuchtet die Beziehung zwischen Tengu und buddhistischen Mönchen sowie die Bedeutung der Tengu-Geschichten für das Verständnis der japanischen Gesellschaft im frühen Mittelalter.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Tengu, das Nihon shoki, das Konjaku monogatari shū, die japanische Mythologie, den Buddhismus, die Heian-Zeit, die buddhistischen Institutionen, die Gesellschaft des frühen Mittelalters und die Beziehung zwischen Tengu und buddhistischen Mönchen.
Tengu sind übernatürliche Wesenheiten, oft als "himmlische Hunde" bezeichnet. In frühen Erzählungen erscheinen sie als Störenfriede des Buddhismus, später erhielten sie ihr bekanntes Aussehen, das den Yamabushi (Bergmönchen) ähnelt.
In dieser Sammlung werden Tengu oft als Widersacher buddhistischer Mönche dargestellt. Sie versuchen, Gläubige zu täuschen oder Mönche zu prüfen, unterliegen aber meist der überlegenen Weisheit des Buddhismus.
Ja, es gibt eine einzige Erwähnung, was darauf hindeutet, dass das Wesen im frühen Japan noch weitgehend unbekannt war und seine Wurzeln vermutlich in der chinesischen Mythologie liegen.
Tengu dienen oft als literarische Bühne für Mönche, um deren spirituelle Macht zu beweisen. Zudem wurden sie genutzt, um religiöse Gruppen außerhalb des offiziellen Buddhismus zu kritisieren.
Von vagen, oft vogelartigen oder hundsähnlichen Erscheinungen in der Heian-Zeit entwickelten sie sich ab dem 13. Jahrhundert zu menschenähnlichen Gestalten mit langen Nasen und spezifischen Attributen.
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