Diplomarbeit, 2004
78 Seiten, Note: 1,7
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der öffentlichen Förderung von Popularmusik in Deutschland, insbesondere im Kontext der Stadtentwicklungspolitik. Im Fokus stehen die Städte Hamburg und Berlin, deren unterschiedliche Förderstrategien im Popularmusiksektor verglichen werden sollen. Die Arbeit untersucht die Entwicklung der Popularmusikförderung, die Rolle der Kulturpolitik in der Stadtentwicklung und die Frage, inwieweit die Förderung von Popularmusik an standortpolitischen Gesichtspunkten orientiert ist.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz von Popularmusik für das kulturelle Leben und die städtische Ökonomie hervorhebt. Anschließend werden die Grundlagen der Kulturpolitik und Stadtentwicklungspolitik erläutert, wobei die Bedeutung von Kultur für die Stadtentwicklung und die kulturgetriebenen Strategien der Stadtentwicklungspolitik, wie Ökonomie der Symbole, Gentrification und Festivalisierung, im Fokus stehen. Im dritten Kapitel wird das Phänomen Popularmusik sowie die Geschichte der Musikförderung in Deutschland dargestellt.
Im vierten Kapitel werden die beiden Fallstudien Hamburg und Berlin vorgestellt. Es werden die lokalen Musikszenen, die Geschichte der Popularmusikförderung in beiden Städten und die jeweiligen Förderinstrumente und -etats im Detail analysiert und miteinander verglichen.
Kulturpolitik, Stadtentwicklung, Stadtmarketing, Popularmusik, Musikförderung, Hamburg, Berlin, Medienmetropolen, Standortwettbewerb, Kulturwirtschaft, Gentrification, Festivalisierung, Förderinstrumente, Förderetats.
Beide Städte konkurrieren als Musikmetropolen, verfolgen aber unterschiedliche historische Ansätze in der Budgetverteilung und den spezifischen Förderinstrumenten für ihre Szenen.
Sie dient als Standortfaktor für die Kulturwirtschaft, fördert die Gentrification und wird im Stadtmarketing zur Imagebildung („Ökonomie der Symbole“) genutzt.
Es bezeichnet den Trend, Kulturpolitik verstärkt auf medienwirksame Großereignisse und Festivals auszurichten, um die Attraktivität des Standorts zu steigern.
Ja, moderne Kulturpolitik betrachtet Musik oft als Teil der Kreativwirtschaft, wobei die Ansiedlung von Unternehmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen wichtige Förderziele sind.
Im Vergleich zur klassischen Musik hat Popularmusik eine junge Fördergeschichte (ca. 25 Jahre) und kämpfte lange um die Anerkennung als förderungswürdige Kunstform.
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