Magisterarbeit, 2004
119 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Magisterarbeit untersucht die Scheidungsbewältigung von Kindern in Mutter-Kind-Familien. Ziel ist es, die spezifischen Herausforderungen und Bewältigungsstrategien von Kindern in dieser Familienkonstellation zu beleuchten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas und die Forschungsfrage erläutert. Anschließend wird der theoretische Hintergrund der Scheidung und der Familie im Wandel beleuchtet. In diesem Zusammenhang wird die Entwicklung der Mutter-Kind-Beziehung in historischen und gesellschaftlichen Kontexten analysiert. Das dritte Kapitel widmet sich der Scheidung als kritischem Lebensereignis. Hier werden die aktuelle Scheidungssituation in Deutschland sowie die Auswirkungen der Scheidung auf Kinder detailliert untersucht. Im vierten Kapitel stehen die kindlichen Scheidungsbewältigungsmechanismen im Fokus. Verschiedene Theorien zur Bewältigung und Abwehr sowie Einflussfaktoren wie protektive und risikoreiche Faktoren werden vorgestellt. Im fünften Kapitel wird die spezifische Situation von Kindern in Mutter-Kind-Familien beleuchtet. Neben den Rahmenbedingungen werden die Auswirkungen der Mutter-Kind-Beziehung und die Folgen der Vaterabwesenheit auf die kindliche Entwicklung untersucht.
Kindliche Scheidungsbewältigung, Mutter-Kind-Familie, Scheidung, Vaterabwesenheit, Bewältigungsmechanismen, Protektive Faktoren, Risikofaktoren, psychopathologische Phänomene, Geschlechtsrollenidentität.
Kinder nutzen verschiedene interne Ressourcen (Coping-Mechanismen) und externe Ressourcen (Qualität der Mutter-Kind-Beziehung), um das psychische Ungleichgewicht zu verarbeiten.
Dieses Modell beschreibt Coping als Prozess, bei dem zwischen palliativen (emotionsregulierenden) und instrumentellen (problemlösenden) Formen der Bewältigung unterschieden wird.
Die Abwesenheit des Vaters kann das Beziehungserleben beeinflussen und insbesondere Konsequenzen für die Entwicklung der männlichen Geschlechtsrollenidentität bei Söhnen haben.
Wichtige Faktoren sind ein stabiles psychisches Wohlbefinden der Mutter, eine hohe Erziehungskompetenz und ein unterstützendes soziales Umfeld.
Ja, die Arbeit untersucht geschlechtsspezifische Reaktionsmuster sowie alters- und entwicklungsabhängige Unterschiede in der Verarbeitung der Trennung.
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