Diplomarbeit, 2004
90 Seiten, Note: 2,0
1 EINFÜHRENDE BEMERKUNGEN
2 ALLGEMEINES ZUM SPONSORING
2.1 EINORDNUNG DES SPONSORINGS IN DIE KOMMUNIKATIONSPOLITIK
2.2 ABGRENZUNG UND BEGRIFFSDEFINITION DES SPONSORINGS
2.3 DIE BETEILIGTEN IM SPONSORING
2.4 ERSCHEINUNGSFORMEN DES SPONSORINGS
2.4.1 Strukturierung des Sponsorings nach Arten
2.4.2 Sponsoring-Arten
2.4.2.1 Sport-Sponsoring
2.4.2.2 Kultur-Sponsoring
2.4.2.3 Umwelt-Sponsoring
2.4.2.4 Sozial-Sponsoring
2.4.2.5 Wissenschafts-Sponsoring
2.4.2.6 Programm-Sponsoring
2.5 KOMMUNIKATIVE NUTZUNG DES SPONSORINGS
2.5.1 Sponsoringspezifische Nutzung
2.5.2 Nutzung im Rahmen der integrierten Kommunikationspolitik
2.5.3 Nutzung im Rahmen anderer Marketinginstrumente
3 SPONSORING-CONTROLLING
3.1 GRUNDLAGE UND BEGRIFF DES CONTROLLING
3.2 WESEN UND AUFGABENBEREICHE DES MARKETING-CONTROLLING
3.3 WESEN UND BEDEUTUNG DES SPONSORING-CONTROLLING
3.3.1 Ergebnisorientierte Sponsoringkontrolle
3.3.1.1 Ex ante-Kontrollen
3.3.1.2 Ex ante-/ ex post-Kontrollen
3.3.1.3 Inbetween-Kontrollen / Tracking-Studien
3.3.2 Prozesskontrollen im Sponsoring
3.3.2.1 Wirtschaftlichkeits-Kontrolle von Sponsoring-Engagements
3.3.2.2 Sponsoring-Kennzahlen
4 AUSGEWÄHLTE SPONSORING-CONTROLLING KONZEPTE
4.1 S & E – ANSATZ NACH PATRICK COTTING
4.1.1 Der Planungs- und Management-Regelkreis
4.1.2 Der S&E-Controlling-Konzeptrahmen
4.1.3 Die Perspektiven des S&E-Controllingansatzes
4.1.3.1 Die Erlebnisweltperspektive
4.1.3.2 Die Kundenperspektive
4.1.3.3 Die Prozess- und Managementperspektive
4.1.3.4 Die Ertragsperspektive
4.1.3.5 Portfolio-Betrachtungen
4.2 DAS SPONSORING-CONTROLLINGSYSTEM NACH MICHAEL KLEMM
4.2.1 Informationsfunktion des Sponsoring-Controlling
4.2.1.1 Die Informationsbedarfsermittlung
4.2.1.2 Informationsaufbereitung und –speicherung
4.2.1.3 Informationsübermittlung
4.2.2 Koordinationsfunktion des Sponsoring-Controlling
4.2.2.1 Vorbemerkungen
4.2.2.2 Erstellen eines Sponsoringplanungs- und –kontrollsystems
4.3 DAS SPONSOR-METER-KONZEPT
4.4 DAS IEG VALUATION SERVICE KONZEPT
4.5 KRITISCHE BETRACHTUNG UND ANMERKUNGEN ZU DEN ZUVOR DARGESTELLTEN SPONSORING-KONZEPTE
5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die Diplomarbeit hat zum Ziel, die Notwendigkeit und Möglichkeiten einer effektiven Erfolgskontrolle im Sponsoring zu untersuchen. Da Unternehmen Sponsoring-Aktivitäten häufig ohne systematisches Controlling durchführen, soll diese Arbeit auf Basis theoretischer Betrachtungen Wege aufzeigen, wie die Effektivität und Effizienz von Sponsoring-Engagements beurteilt und gesteuert werden kann.
4.1.3.2 Die Kundenperspektive
Die Kundenperspektive gibt Antworten auf die Fragen, ob die Sponsoringbotschaft beim Zuschauer ankommt und wie sie von den Zielpersonen erlebt und emotional bewertet wird. Um diese Fragen in einem angemessenen Rahmen beantworten zu können, untersucht das kundenorientierte Controlling in erster Linie nicht-monetäre, qualitative Zielgrößen, wie z.B. Bekanntheitsgrad oder Einstellungsurteile.
Nachfolgend werden einige Verfahren dargestellt und kurz erläutert, die zur Lösung beitragen können.
Erinnerungsanalysen sollen Auskunft über die Bekanntheit einer bestimmten Assoziation geben. Hierfür stehen die Befragungsmethoden: ungestütztes Erinnerungsverfahren, gestütztes Erinnerungsverfahren sowie das Wiedererkennungsverfahren zur Verfügung. Beim ungestützten Erinnerungsverfahren wird die Erinnerung der Testperson ohne Hilfestellung abgefragt. Durch Gedächtnisstützen, wie z.B. Firmenlogos, sollen beim gestützten Erinnerungsverfahren die Erinnerungen abgefragt werden. Diese Methode ermöglicht es, sowohl aktive als auch passive Gedächnisinhalte (vage Erinnerungsbilder) abzufragen. Wiederer-kennungsverfahren sollen aufzeigen, ob vorgelegte Sponsoring-botschaften von den Testpersonen wieder erkannt werden. Um mögliche falsche Angaben der Rezipienten zu erkennen, werden Kontrollfragen in den Test eingebaut. Diese beinhalten frei erfundene Sponsoring-botschaften.
Mit Hilfe von Einstellungsanalysen soll die Einstellung der Konsumenten gegenüber der Assoziation des Sponsors mit der jeweiligen Erlebniswelt festgestellt werden.
1 EINFÜHRENDE BEMERKUNGEN: Einführung in die Aktualität des Sponsorings als Kommunikationsinstrument und Darstellung der Problematik mangelnder Erfolgskontrollen in Unternehmen.
2 ALLGEMEINES ZUM SPONSORING: Theoretische Einordnung des Sponsorings in die Kommunikationspolitik, Definition und Abgrenzung sowie Detaillierung der verschiedenen Sponsoring-Arten.
3 SPONSORING-CONTROLLING: Grundlagen des Controllings übertragen auf das Sponsoring, inklusive der Erarbeitung einer eigenen Definition sowie der Diskussion von Wirkungskontrollen und Prozesskontrollen.
4 AUSGEWÄHLTE SPONSORING-CONTROLLING KONZEPTE: Detaillierte Betrachtung und kritische Analyse verschiedener Controlling-Modelle, insbesondere des S&E-Ansatzes nach Cotting und des Systems nach Klemm.
5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Synoptische Darstellung der gewonnenen Erkenntnisse und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Sponsoring-Controllings.
Sponsoring, Controlling, Marketing-Controlling, Erfolgskontrolle, Wirkungsanalyse, Sponsoring-Konzept, S&E-Ansatz, Prozesskontrolle, Wirtschaftlichkeitskontrolle, Sponsoring-Kennzahlen, Sponsoring-Audit, Integrierte Kommunikation.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und der praktischen Umsetzung eines systematischeren Controllings für Sponsoring-Aktivitäten von Unternehmen.
Die zentralen Felder sind die theoretischen Grundlagen des Sponsorings, die Integration in den Marketing-Mix und die Entwicklung sowie Anwendung von Controlling-Konzepten zur Steuerung von Sponsoring-Engagements.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen mittels verschiedener Controlling-Ansätze die Effektivität und Effizienz ihrer Sponsoring-Investitionen messen und optimieren können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer theoretischen Betrachtung bestehender Sponsoring-Controlling-Konzepte.
Der Hauptteil analysiert verschiedene Sponsoring-Arten, erläutert die Grundlagen des Controllings im Marketing-Kontext und stellt detailliert vier Sponsoring-Controlling-Konzepte vor, darunter die Ansätze von Patrick Cotting und Michael Klemm.
Die wichtigsten Begriffe sind Sponsoring-Controlling, S&E-Ansatz, Ergebniskontrolle, Prozesskontrolle, Wirkungsinterdependenzen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
Cotting betrachtet Sponsoring und Eventmarketing als eine integrierte Einheit und nutzt eine Balanced Scorecard, um Effektivität und Effizienz über verschiedene Perspektiven (Kunden, Prozesse, Erlebniswelt, Erträge) hinweg zu steuern.
Diese Konzepte werden primär als nützliche Tools für die Vorbereitungsphase zur Wertbestimmung von Sponsoring-Paketen eingestuft, jedoch nicht als ganzheitliche Controlling-Systeme für den gesamten Prozess von der Planung bis zur Erfolgskontrolle.
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