Magisterarbeit, 2004
97 Seiten, Note: Gut
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Diese Arbeit untersucht Kants Philosophie der Freiheit und ihre Verbindung zum Problem des Bösen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Böse, obwohl es nicht als ein transzendentes Prinzip in Kants System erscheint, eine zentrale Rolle im Verständnis der menschlichen Existenz und des moralischen Handelns spielt.
Das erste Kapitel dieser Arbeit untersucht Kants Theorie der Freiheit und stellt die Dissoziation zwischen Freiheit und Böse heraus. Der Text beleuchtet Kants Versuche, diese Aporie aufzulösen und das Verhältnis von Freiheit zum Guten und Bösen zu verstehen.
Kapitel zwei analysiert die transzendentale Freiheit und ihre Beziehung zur Moralphilosophie. Es diskutiert Kants "Identitätsthese" und die scheinbare Diskrepanz zwischen der Freiheit und dem moralischen Bösen.
Kapitel drei befasst sich mit der Verbindung von Freiheit und Sittengesetz. Es beleuchtet die Rolle des Faktums der Vernunft und die Schwierigkeit, das moralische Böse mit der Autonomie des Willens zu vereinbaren.
Kapitel vier betrachtet die Maxime als Gesetzgebung der Vernunft und das Tätigsein der Willkür. Es analysiert die Anlage zum Guten und den Hang zum Bösen sowie das Konzept des Peccatum Originarium.
Kapitel fünf untersucht den Ursprung des Bösen in der menschlichen Freiheit und beleuchtet die Frage, ob das Selbstsein mit dem Bösen verbunden ist.
Die Schlüsselwörter, die in dieser Arbeit eine zentrale Rolle spielen, umfassen: Transzendentale Freiheit, Sittengesetz, Autonomie, radikal Böse, Willkür, Peccatum Originarium, Vernunft, Anlage zum Guten, Hang zum Bösen, Selbstsein.
Für Kant impliziert die Freiheit des Menschen nicht nur die Möglichkeit zum Guten, sondern notwendigerweise auch die Freiheit, sich für das Böse zu entscheiden.
Es bezeichnet einen Hang in der menschlichen Natur, die moralischen Maximen der Selbstliebe über das Sittengesetz zu stellen, was die Wurzel allen bösen Handelns ist.
Der Wille ist die Quelle des moralischen Gesetzes, während die Willkür das Vermögen ist, nach Maximen zu handeln und sich zwischen Gut und Böse zu entscheiden.
Sie besagt ursprünglich, dass ein freier Wille und ein Wille unter sittlichen Gesetzen einerlei sind. Das Problem des Bösen stellt diese These vor logische Schwierigkeiten.
Es bezieht sich auf den Ursprung des Bösen im Menschen, den Kant nicht zeitlich, sondern vernunftmäßig als eine Verkehrtheit des Herzens erklärt.
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