Masterarbeit, 2015
157 Seiten, Note: 82%
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Forschungsfrage
2 Theoretischer Teil
2.1 Begriffsdefinition
2.1.1 Attribution und Motivation/Lernen
2.1.2 Attributionstheorie nach Weiner:
2.1.3 Leistungsbeeinflussung durch Attribution:
2.1.4 Selbstkonzept der eigenen Begabung im Zusammenhang mit Motivation
2.1.5 akademisches Selbstkonzept und Motivation/Leistung
2.1.6 Irrationale Überzeugungen und auf sich selbst gerichteter Perfektionismus
2.1.7 Verbindung zwischen Selbstkonzept und Attributierung
2.1.8 Konzept der Zielorientierungen (nach Elliot) und Motivation
2.1.9 Intrinsische Motivation
2.1.10 Rahmenbedingungen eines Lehrganges und Motivation
2.1.11 Advanced Nursing Practice
2.1.12 Education als Schwerpunkt bei Advanced Nursing Practice
2.2 Verknüpfung von Theorie und Empirie
3 Empirischer Teil
3.1 Methodologie
3.1.1 Forschungsansatz
3.1.2 Datenerhebung
3.1.3 Ethische Überlegungen
3.1.4 Beschreibung der Interviewpartnerinnen und des Feldzuganges
3.1.5 Beschreibung der Interviewsituation
3.1.6 Datenaufbereitung
3.2 Darstellung der Ergebnisse
3.2.1 Gefundene Kriterien zur Motivation für die Heimhilfeausbildung
3.2.1.1 Wunsch oder Kontakt zur Pflege ist vorhanden
3.2.1.2 Ausbildungsalltag
3.2.1.3 Motivation in der Ausbildung
3.2.1.4 Erfolgserlebnisse und Wertschätzung motivieren
3.2.1.5 Rahmenbedingungen als extrinsische Motivation
3.2.1.6 „Familiäre Unterstützung hilft und motiviert“
3.2.2 Advanced Nursing Practice in der Edukation
3.2.2.1 „ANP bringt die Praxis in die Theorie“
3.2.2.2 „Theoriefundierte, evidenzbasierte Praxis lebt, bringt Authenzität und motiviert“
3.2.2.3 „Fallarbeit verbessert das Verstehen und das Lernen“
3.2.2.4 „Spürbare Verbesserung des Unterrichts durch meine Ausbildung zur ANP“
3.3 Zusammenfassung der Ergebnisse
4 Diskussion
7 Transkription der Interviews
7.1 Interview 1
7.2 Interview 2
7.3 Interview 3
7.4 Interview 4
7.5 Experteninterview #1
7.6 Experteninterview #2
7.7 Experteninterview #3
Die Masterarbeit zielt darauf ab, die intrinsische Motivation von Frauen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren während der Ausbildung zur Heimhilfe zu erfassen. Zudem wird untersucht, wie Advanced Nursing Practice (ANP) als pädagogische Methode eingesetzt werden kann, um den Lernprozess und die Qualität der Ausbildung in diesem Bereich nachhaltig zu verbessern.
2.1.1 Attribution und Motivation/Lernen
Attribution ist der Prozess des Verbindens von Verhalten und Ursache, dem Koppeln des Grundes für das Verhalten anderer. Diese Verbindung wird vom Individuum selbst vorgenommen.
Hinsichtlich Attribution im Lernprozess wird davon ausgegangen, dass positive Attribution im Unterricht, zum Beispiel im Bezug zur Lehrperson oder auch im Gruppenverhalten, die Motivation im Lernprozess aktiv mit zu wirken erhöhen kann. (Hogg & Vaughan, 2011, S. 80 ff).
Weiner et al. (1971) postulieren, dass aus einer Vielzahl von Faktoren vor allem vier wichtige Faktoren zur Erklärung von Handlungsergebnissen in Bezug auf den Kontext Leistung herangezogen werden. Sie bezeichnen die Hauptfaktoren hier als die Begabung, die Anstrengung, die Schwierigkeit der Aufgabe und den Zufall. Diese Faktoren werden nach drei Gesichtspunkten unterschieden:
Einerseits internal, das heißt innerhalb der Person liegend, wie Begabung und Anstrengung sowie external, das heißt außerhalb der Person liegend, dies wäre die Schwierigkeit der Aufgabe und der Zufall.
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung von Motivation in der Pflegeausbildung und führt in das Konzept von Advanced Nursing Practice (ANP) ein.
2 Theoretischer Teil: Es werden zentrale Theorien zu Motivation, Attribution und Selbstkonzept sowie der Rahmen von ANP und dessen Bildungsauftrag dargelegt.
3 Empirischer Teil: Die Studie beschreibt die qualitative Forschungsmethode mittels Interviews und präsentiert die daraus resultierenden Motivationskriterien sowie die Anwendung von ANP in der Edukation.
4 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und ein Ausblick auf die zukünftige Integration von ANP in die Pflegelehre in Österreich gegeben.
Intrinsische Motivation, Heimhilfeausbildung, Advanced Nursing Practice, APN, Attributionstheorie, Selbstkonzept, Pflegepädagogik, Motivationsfaktoren, Lernumgebung, Qualitative Forschung, Theorie-Praxis-Transfer, Evidenzbasierte Pflege, Erwachsenenbildung, Empowerment, Kompetenzentwicklung
Die Arbeit untersucht die intrinsische Motivation von Frauen im Alter von 30 bis 50 Jahren, die eine Ausbildung zur Heimhilfe absolvieren, und analysiert, wie Advanced Nursing Practice zur Unterstützung der Lernenden beitragen kann.
Die Schwerpunkte liegen auf Motivationspsychologie (Attribution, Selbstkonzept), den Rahmenbedingungen der Ausbildung zur Heimhilfe sowie den pädagogischen Möglichkeiten von Advanced Nursing Practice.
Das Ziel ist es, die Beweggründe für die Ausbildungswahl zu identifizieren und aufzuzeigen, wie durch ANP-Methoden wie Fallarbeit oder Coaching die Motivation und der Lernerfolg positiv beeinflusst werden können.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt. Die Datenerhebung erfolgte über halboffene Interviews mit ehemaligen Kursteilnehmerinnen sowie Experteninterviews mit Advanced Practice Nurses, die in der Lehre tätig sind.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Literaturanalyse zu psychologischen Motivationskonzepten und eine empirische Studie, in der Kriterien identifiziert werden, die für die Motivation der Teilnehmerinnen maßgeblich sind.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen intrinsische Motivation, Advanced Nursing Practice (ANP), Attributionstheorie, Selbstkonzept, Theorie-Praxis-Transfer und Pflegepädagogik.
Diese Altersgruppe befindet sich oft in einer Phase des beruflichen Umbruchs, wobei persönliche Motive, familiäre Rahmenbedingungen und die "zweite Chance" auf eine berufliche Neuorientierung eine zentrale Rolle für die Lernmotivation spielen.
ANP ermöglicht durch eine fundierte akademische Expertise einen besseren Theorie-Praxis-Transfer, eine stärkere Authentizität im Unterricht und den gezielten Einsatz von Fallarbeit, was trockenere Lehrinhalte interessanter macht.
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