Masterarbeit, 2015
122 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 INNOVATIONSMANAGEMENT
2.1 Der Innovationsbegriff
2.2 Innovationstypen
2.2.1 Inhaltliche Dimension
2.2.2 Intensitätsdimension
2.2.3 Subjektive Dimension
2.2.4 Auslöserdimension
2.3 Prozess des Innovationsmanagements
2.4 Innovationen als Projekte
2.5 Bedeutung von Innovationen für die Wirtschaft
2.5.1 Volkswirtschaftliche und unternehmerische Bedeutung
2.5.2 Treibende Akteure der Wirtschaftsentwicklung mittels Innovationen
3 INNOVATIONSCONTROLLING
3.1 Begriff und Aufgaben
3.2 Organisatorische Ausgestaltung
3.3 Chancen und Risiken
4 KENNZAHLEN IM INNOVATIONSPROZESS
4.1 Inputkennzahlen
4.1.1 Gliederung nach Bereichen
4.1.2 Kritische Würdigung
4.2 Prozesskennzahlen
4.2.1 Ein- und mehrdimensionale Kennzahlen
4.2.2 Projektbezogene- und projektübergreifende Kennzahlen
4.2.3 Kritische Würdigung
4.3 Outputkennzahlen
4.3.1 Ebene der Wissensgenerierung
4.3.2 Produkt- und Prozessebene
4.3.3 Kritische Würdigung
4.4 Outcomekennzahlen
4.4.1 Kennzahlen zur Messung des direkten Erfolgsbeitrags
4.4.2 Kennzahlen zur Messung des indirekten Erfolgsbeitrags
4.4.3 Kritische Würdigung
5 STEUERUNGSINSTRUMENTE FÜR INNOVATIONEN
5.1 Controlling neuer Innovationsprojekte
5.1.1 Umweltanalyse
5.1.1.1 Makroumwelt
5.1.1.2 Mikroumwelt
5.1.2 Unternehmensanalyse
5.1.3 SWOT-Analyse
5.1.3.1 Grundsätzlicher Ansatz
5.1.3.2 Kritische Würdigung
5.1.4 Technologieportfolio als Innovationsportfolio
5.1.4.1 Technologieattraktivität
5.1.4.2 Ressourcenstärke
5.1.4.3 Ableitung der Investitionsstrategie
5.1.4.4 Praktische Umsetzung
5.1.4.5 Kritische Würdigung
5.1.5 Gap-Analyse
5.1.5.1 Operative und strategische Lücke
5.1.5.2 Kritische Würdigung
5.1.6 Discounted Cashflow Verfahren
5.1.6.1 Grundsätzlicher Ansatz
5.1.6.2 Kritische Würdigung
5.1.7 Beurteilung der Kreativitätseinschränkung für neue Innovationsprojekte
5.2 Controlling laufender Innovationsprojekte
5.2.1 Innovationsabrechnung
5.2.1.1 Innovationsergebnisrechnung
5.2.1.2 Vollständiger Finanzplan
5.2.2 Meilensteinanalyse
5.2.3 Meilensteintrendanalyse
5.2.4 Kostentrendanalyse
5.2.5 Target Costing (Zielkostenrechnung)
5.2.5.1 Ansätze zur Bestimmung der Zielkosten
5.2.5.2 Zielkostenberechnung mit Market into Company Ansatz
5.2.5.3 Kritische Würdigung
5.2.6 Beurteilung der Kreativitätseinschränkung für laufende Innovationsprojekte
6 FAZIT
Die vorliegende Master-Thesis evaluiert den vermeintlichen Konflikt zwischen Innovationsaktivitäten und Controlling. Ziel der Arbeit ist es, die bedeutendsten Innovationskennzahlen und Steuerungsinstrumente zu analysieren, um ihren Nutzen für Entscheidungsträger nachvollziehbar zu machen und aufzuzeigen, wie Innovationen effizient und effektiv in einem Unternehmen gesteuert werden können.
2.1 Der Innovationsbegriff
In der ökonomischen Fachliteratur existieren zahlreiche Definitionen für den Innovationsbegriff. Aufgrund dieser großen Vielfalt ist es zwingend erforderlich den Begriff präzise zu bestimmen. Für den renommierten deutschen Innovationsforscher Jürgen Hauschildt sind Innovationen „...qualitativ neuartige Produkte oder Verfahren, die sich gegenüber einem Vergleichszustand „merklich“ - wie auch immer das zu bestimmen ist - unterscheiden.“ Hauschildt will hiermit besonders die Neuartigkeit herausstellen. Diese kommt zum Ausdruck indem Zweck und Mittel in einer bis dato unbekannten Form miteinander kombiniert werden (neue Zweck-Mittel-Kombination). Zusätzlich muss die Innovation in der Lage sein entweder in einem Unternehmen oder auf dem Markt zu bestehen. Der Innovationsbegriff kann im weiteren und engeren Sinne betrachtet werden. Im weiteren Sinne stellt eine Innovation den Prozess von der ursprünglichen Ideengenerierung bis zur abschließenden internen oder externen Verwertung dar. Wird eine Innovation lediglich als Ergebnis der unternehmerischen Tätigkeit gesehen, dann handelt es sich um eine Innovation im engeren Sinne.
Die Vorstufe jeder Innovation stellt die Invention (Erfindung) dar. Darunter werden die anfängliche (technische) Umsetzung von Ideen sowie die Verknüpfung bereits vorhandener (wissenschaftlicher) Erkenntnisse zusammengefasst. Ursprung von Inventionen können einerseits erfolgreiche F&E-Aktivitäten sein, andererseits aber auch reiner Zufall. Aus der Erfindung entsteht erst dann eine Innovation, wenn ihr ein wirtschaftlicher Nutzen zugeführt wird.
1 EINLEITUNG: Hinführung zur Relevanz des Innovationsmanagements in einer globalisierten Welt und Definition des Ziels sowie des Aufbaus der Thesis.
2 INNOVATIONSMANAGEMENT: Erläuterung des Innovationsbegriffs, der verschiedenen Innovationstypen, des Prozessmodells und der Bedeutung für die Wirtschaft.
3 INNOVATIONSCONTROLLING: Darstellung der Grundlagen, organisatorischen Einbettung sowie der Chancen und Risiken des Innovationscontrollings.
4 KENNZAHLEN IM INNOVATIONSPROZESS: Systematische Analyse von Input-, Prozess-, Output- und Outcomekennzahlen zur Messung der Innovationsleistung.
5 STEUERUNGSINSTRUMENTE FÜR INNOVATIONEN: Detaillierte Betrachtung von Instrumenten für neue Projekte (z.B. SWOT, Portfolio) und laufende Projekte (z.B. Abrechnung, Target Costing).
6 FAZIT: Zusammenfassung der Erkenntnisse und Einordnung des Innovationscontrollings als notwendiges Element zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.
Innovationsmanagement, Innovationscontrolling, Kennzahlen, Steuerungsinstrumente, Produktinnovation, Prozessinnovation, Inputkennzahlen, Prozesskennzahlen, Outputkennzahlen, Outcomekennzahlen, Strategische Planung, Target Costing, Innovationsabrechnung, Innovationsgrad, Wettbewerbsfähigkeit
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit kreativer Innovationsprozesse und der betriebswirtschaftlichen Anforderung nach Steuerung und Kontrolle durch das Controlling.
Die Arbeit deckt das Innovationsmanagement, die Theorie und Praxis des Innovationscontrollings sowie die Anwendung spezifischer Kennzahlen und Steuerungsinstrumente über den gesamten Lebenszyklus von Innovationen ab.
Das Hauptziel ist die Evaluation des Konflikts zwischen Innovationen und Controlling sowie die Identifikation und Analyse der effektivsten Instrumente zur Steuerung von Innovationsprojekten.
Es handelt sich um eine theoretische Fundierung und Evaluation auf Basis der aktuellen ökonomischen Fachliteratur und verschiedener Controlling-Instrumente.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Innovationen, die Analyse der Controlling-Grundlagen, die Differenzierung von Kennzahlen in vier Dimensionen (IPOO-Framework) sowie die Erläuterung von Steuerungsinstrumenten für neue und laufende Innovationsprojekte.
Zentrale Begriffe sind Innovationsmanagement, Innovationscontrolling, Kennzahlen, Target Costing, Technologieportfolio und Innovationsabrechnung.
Der Konflikt besteht darin, dass Innovationsprozesse Freiheit und Kreativität benötigen, während das Controlling auf Struktur, Prognostizierbarkeit und Zielerreichung ausgerichtet ist, was potenziell kreativitätshemmend wirken kann.
Die Innovationsabrechnung stellt sicher, dass Innovationsprojekte aus Sicht des Unternehmens wie Investitionen betrachtet werden, um den Projekt-, Erfolgs- und Zukunftsbezug transparent zu steuern.
Bei inkrementellen Innovationen lassen sich Kostenstrukturen oft aus Vorgängermodellen ableiten. Bei radikalen Innovationen ist die Zielkostenfindung schwieriger, da oft keine Vergleichsdaten existieren, weshalb hier eher eine funktionsorientierte Herangehensweise gewählt wird.
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