Examensarbeit, 2014
17 Seiten
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Darstellung der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge
1. Der Deutschunterricht in der Grundschule
2. Erzählen in der Grundschule
3. Sprechen und Zuhören
4. Die Überprüfung des Lern- und Kompetenzzuwachses
5. Aufbau der Unterrichtsreihe
6. Curriculare Legitimation der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge
7. Didaktische Reflexion der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge
8. Weitere fachdidaktische Begründungszusammenhänge
Schriftliche Planung des Unterrichts
1. Lernvoraussetzungen der Kinder
2. Sachstruktur/Sachanalyse
3. Fachdidaktische Begründung/Bezug zu RL und LP
4. Kommentierte Verlaufsplanung
Diese Arbeit zielt darauf ab, die mündliche Ausdrucksfähigkeit und Erzählkompetenz von Grundschulkindern der Klasse 2 durch eine gezielte Unterrichtsreihe zum Thema Märchen zu fördern. Im Zentrum steht dabei die methodische Unterstützung des Nacherzählens, um Schülerinnen und Schüler zu befähigen, Geschichten strukturiert und situationsangemessen vorzutragen.
2. Erzählen in der Grundschule
„Mündliches Erzählen im Alltag spielt eine große Rolle. Geschehnisse und Ereignisse werden alltagssprachlich weitergegeben; über eigene Erlebnisse und Erfahrungen wird erzählt, oft angeregt durch Erzählungen anderer, oft mit mehreren Erzählern oder in Erzählketten, bei denen sich Erzählungen aneinanderreihen. […] Dabei unterscheidet sich mündliches Erzählen vom schriftlichen durch den Einsatz dramaturgischer Mittel wie Gestik, Stimmführung, Stimm- und Sprachvarianten bei Dialogen. Zudem reagiert jeder Erzähler […] unmittelbar auf das Verhalten der Zuhörer. Deshalb stellt mündliches Erzählen ein eigenes Arbeitsfeld dar.“5
In der Grundschule gilt das Interesse „den Wegen, wie Kinder das Erzählen als eine eigene Kompetenz für sich entwickeln, welche Erzählmotive, -strategien und –weisen sie dabei gewinnen und welche Bedingungen dazu förderlich sind.“6
Der Morgenkreis und der Erzählkreis wirken sich positiv auf die Entwicklung der Erzählkompetenz der Kinder aus.
1. Der Deutschunterricht in der Grundschule: Der Deutschunterricht vermittelt grundlegende sprachliche Bildung und fördert die Erzähl- und Gesprächskultur sowie Lese- und Schreibfähigkeiten.
2. Erzählen in der Grundschule: Dieses Kapitel thematisiert die Bedeutung des mündlichen Erzählens als eigenständiges Arbeitsfeld und beleuchtet Voraussetzungen wie das Zuhören und die Entwicklung von Erzählkompetenz.
3. Sprechen und Zuhören: Der Fokus liegt auf der sozialen Bedeutung des Sprechens und Zuhörens sowie auf der Einhaltung von Gesprächsregeln und der Entwicklung der Persönlichkeit durch verbesserte Ausdrucksmöglichkeiten.
4. Die Überprüfung des Lern- und Kompetenzzuwachses: Hier wird dargelegt, wie die Lehrkraft durch gezielte Beobachtung in verschiedenen Unterrichtsphasen mündliche Leistungen der Kinder einschätzt und beurteilt.
5. Aufbau der Unterrichtsreihe: Dieses Kapitel skizziert die methodische Abfolge der Unterrichtseinheit, von der Wissensaktivierung über die Erarbeitung von Kriterien bis hin zur Aufnahme einer Märchen-CD.
6. Curriculare Legitimation der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge: Die Reihe wird anhand der Vorgaben des Lehrplans für das Fach Deutsch im Bereich "Sprechen und Zuhören" in Nordrhein-Westfalen legitimiert.
7. Didaktische Reflexion der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge: Das Kapitel reflektiert die Ziele der Reihe, insbesondere die Stärkung der Erzählkompetenz durch Methoden wie den „Roten Faden“ und die Bedeutung der Sozialform Partnerarbeit.
8. Weitere fachdidaktische Begründungszusammenhänge: Es wird die historische und aktuelle fachdidaktische Bedeutung des mündlichen Sprachgebrauchs erörtert, wobei die Notwendigkeit betont wird, das Sprechen im Fokus der Didaktik zu halten.
1. Lernvoraussetzungen der Kinder: Die Analyse der Klassensituation sowie der individuellen Lernausgangslage dient als Grundlage für die differenzierte Planung der Unterrichtssequenz.
2. Sachstruktur/Sachanalyse: Dieses Kapitel definiert Märchen als Gattung der „Epik“ und beschreibt die entwicklungspsychologischen Stufen der Erzählkompetenz bei Kindern.
3. Fachdidaktische Begründung/Bezug zu RL und LP: Die Unterrichtseinheit wird explizit mit den Kompetenzerwartungen und Inhaltsbereichen des Lehrplans abgeglichen.
4. Kommentierte Verlaufsplanung: Eine detaillierte Aufschlüsselung der Unterrichtsstunde in Phasen und Handlungsfolgen inklusive methodischer Kommentare zur Unterrichtsgestaltung.
Deutschunterricht, Erzählkompetenz, Märchen, Sprechen und Zuhören, Roter Faden, Grundschule, Nacherzählen, Lehrplan, mündliche Ausdrucksfähigkeit, Unterrichtsplanung, Sozialform, Kompetenzzuwachs, Erzählkultur, Sprachhandeln, Diagnose
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Begründung einer Unterrichtsreihe zum Thema "Erzählen von Märchen" in einer zweiten Grundschulklasse.
Die zentralen Themen sind die Förderung der mündlichen Erzählkompetenz, die Bedeutung von Sprechen und Zuhören sowie die methodische Strukturierung durch den Einsatz von Hilfsmitteln wie dem "Roten Faden".
Das primäre Ziel ist die Verbesserung der mündlichen Ausdrucksfähigkeit und der Erzählkompetenz der Schülerinnen und Schüler durch praktisches Üben und Reflektieren.
Die Arbeit stützt sich auf didaktische Analysen, den Lehrplan für Grundschulen in NRW sowie fachdidaktische Literatur zur Sprachunterrichtsplanung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fachdidaktische Begründung des Erzählens, eine detaillierte Lernvoraussetzungsanalyse und eine kommentierte Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde.
Zu den prägenden Begriffen zählen Erzählkompetenz, Roter Faden, Deutschunterricht, Märchen und die Diagnose mündlicher Leistungen.
Sie bietet den Kindern eine visuelle Strukturhilfe, um Erlebnisse oder Märchen in die logisch richtige Reihenfolge zu bringen und somit das monologische Erzählen zu erleichtern.
Partnerarbeit wird gewählt, um eine hohe Schülerbeteiligung zu erreichen, gegenseitige Unterstützung zu ermöglichen und auch schüchterneren Kindern den Raum zum Erzählen zu geben.
Die "warme Dusche" dient der positiven Würdigung der erbrachten Leistung durch die Mitschüler, wobei diese begründen, was ihnen an der Nacherzählung besonders gefallen hat.
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