Masterarbeit, 2014
119 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Theoretische Ansätze zur Beherrschung von Komplexität
2.1 Allgemeine Systemtheorie
2.1.1 Entstehung und Funktion von Systemen
2.1.2 Systeme als Modellansätze
2.1.3 Vielfalt der systemtheoretischen Ansätze
2.2 Systemtheoretische Ansätze zur Erklärung von Netzwerken
3 Wirtschaftliche Gründe der Netzwerkbildung
3.1 Unternehmensnetzwerke zwischen Markt und Hierarchie
3.2 Unternehmensinterne Faktoren der Netzwerkbildung
3.2.1 Transaktionskostenansatz
3.2.2 Ressourcenbasierter Ansatz
3.3 Unternehmensexterne Faktoren der Netzwerkbildung
3.3.1 Wirtschaftliche Treiber der Vernetzung
3.3.2 Informationstechnologische Treiber der Vernetzung
3.4 Ziele und Nutzen der Vernetzung
4 Begriffsdefinitionen
4.1 Unternehmensnetzwerke
4.2 Netzwerktypen
4.3 Innovationsnetzwerke
4.3.1 Historische Entwicklung der Innovationsnetzwerke
4.3.2 Ansätze der quantitativen und qualitativen Netzwerkforschung
5 Aufbau von Innovationsnetzwerken
5.1 Relevante Faktoren für den Netzwerkaufbau
5.2 Allgemeine Erfolgsfaktoren von Netzwerken
5.3 Erfolgsfaktoren innovativer Netzwerke
6 Netzwerkstrukturen von KMU innerhalb Deutschlands
6.1 Stand der Netzwerkforschung
6.2 Relevanz der KMU in Bezug auf Innovationstätigkeiten
6.3 Analyse der Netzwerkstruktur
6.4 Untersuchung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen
6.4.1 Modellansatz – „National Systems and Policies framework“
6.4.2 Internationaler Vergleich von Innovationssystemen
6.4.3 Auswirkungen auf Erfolgsfaktoren von Innovationsnetzwerken
7 Netzwerk- und Konfliktmanagement
7.1 Funktionsbereich und Aufgaben des Netzwerkmanagements
7.2 Prinzipal-Agenten- und Stewardship-Theorie
7.3 Fallbeispiel: CompeDent-Gruppe
8 Fazit & Ausblick
Die Masterarbeit untersucht die Erfolgsfaktoren beim Aufbau und Management von Innovationsnetzwerken am Standort Deutschland. Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens zur erfolgreichen Ausgestaltung von Kooperationsbeziehungen zwischen innovativen Geschäftspartnern durch eine interdisziplinäre und betriebswirtschaftliche Analyse.
3.1 Unternehmensnetzwerke zwischen Markt und Hierarchie
Bei der Erreichung der wettbewerbstechnischen Zielsetzungen kommen in der Regel immer zwei grundlegende Wege in Betracht. Die Rede ist dabei von den Lösungswegen des Marktes und der Hierarchie bzw. des „buy“ oder „make“. Wählt ein Unternehmen den erstgenannten Weg, handelt es sich um den Bezug von Fremdleistungen, die zu externen Marktpreisen verrechnet werden. Der Marktpreis kann in diesem Fall die drei Grundfunktionen der Allokation (Lenkung), der Ausgleichsfunktion (Koordinierung) und schließlich auch der Indikation (Signalisierung der Knappheit eines Gutes) erfüllen.
Jede Beschaffungsform hat selbstverständlich seine eigenen Vor- und Nachteile. Zu den Vorteilen des Marktbezugs gehört beispielsweise, dass der Spezialisierungsgrad des Zulieferers wesentlich höher sein kann, als es bei einer Eigenfertigung der Fall wäre. Der Kunde profitiert dabei vom größeren Know-How des Lieferanten, was ihm wiederum mit effizienteren Produktionslösungen und Qualität zu Gute kommt. Am Markt können jedoch auch Nachteile auftreten, die gegen den Fremdbezug von Leistungen sprechen. Die Abbildung 5 verdeutlicht den Zusammenhang der Vor- und Nachteile des Fremdbezugs und der Eigenfertigung in einem entsprechenden Überblick.
1 Einleitung: Einführung in die Relevanz von Innovationsnetzwerken und die Zielsetzung der Arbeit, ein Leitfaden zur Erfolgssteuerung zu entwickeln.
2 Theoretische Ansätze zur Beherrschung von Komplexität: Darstellung der Systemtheorie als Metatheorie zur Reduktion von Komplexität und deren Bedeutung für die Netzwerkforschung.
3 Wirtschaftliche Gründe der Netzwerkbildung: Untersuchung der internen und externen Treiber sowie der Rolle von Unternehmensnetzwerken als intermediäre Form zwischen Markt und Hierarchie.
4 Begriffsdefinitionen: Abgrenzung und Definition von Unternehmensnetzwerken und Innovationsnetzwerken sowie Erläuterung der Netzwerktypen.
5 Aufbau von Innovationsnetzwerken: Entwicklung eines Erfolgsfaktorenrasters basierend auf theoretischen Modellen, spezialisiert auf die Bedürfnisse innovativer Kooperationen.
6 Netzwerkstrukturen von KMU innerhalb Deutschlands: Empirische Analyse des Innovationsverhaltens deutscher KMU und Vergleich mit internationalen Innovationssystemen.
7 Netzwerk- und Konfliktmanagement: Analyse der inneren Beziehungsstrukturen von Netzwerken unter Nutzung der Prinzipal-Agenten- und Stewardship-Theorie am Beispiel der CompeDent-Gruppe.
8 Fazit & Ausblick: Zusammenfassung der theoretischen Erkenntnisse und der praktischen Ergebnisse sowie Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Innovationsnetzwerke, Erfolgsfaktoren, Unternehmensnetzwerke, Systemtheorie, KMU, Standort Deutschland, Netzwerkmanagement, Innovationssysteme, Transaktionskosten, Ressourcenbasierter Ansatz, Wettbewerbsfähigkeit, Wissensmanagement, Globalisierung, Interorganisational, Kooperation
Die Arbeit analysiert die Erfolgsfaktoren für den Aufbau und das Management von Innovationsnetzwerken, um Unternehmen eine Orientierungshilfe für die strategische Kooperation zu bieten.
Die Arbeit umfasst systemtheoretische Grundlagen, ökonomische Erklärungsmodelle (Transaktionskosten/Ressourcenansatz), empirische Daten zu deutschen KMU und einen internationalen Vergleich von Innovationssystemen.
Das Hauptziel ist es, einen theoretisch fundierten und praktisch anwendbaren Leitfaden für die erfolgreiche Gestaltung von Innovationsnetzwerken am Standort Deutschland bereitzustellen.
Es erfolgt eine Literaturanalyse, die Integration systemtheoretischer und betriebswirtschaftlicher Modelle sowie eine Auswertung empirischer Sekundärdaten (MIP, GII) und eine qualitative Fallstudie.
Neben theoretischen Grundlagen zur Komplexität werden die wirtschaftlichen Gründe der Netzwerkbildung, der Aufbau von Netzwerken, die Spezifika von Innovationsnetzwerken und deren Management untersucht.
Wichtige Begriffe sind Innovationsnetzwerke, Erfolgsfaktoren, Netzwerkmanagement, KMU, Systemtheorie und Wettbewerbsvorteile.
KMU sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, verfügen aber oft über begrenzte Ressourcen, weshalb die Netzwerkarbeit für ihre Innovationsfähigkeit eine entscheidende Rolle spielt.
Die Gruppe zeigt in der Praxis, wie durch die Kombination von internen Arbeitsgruppen und Netzwerkgütern ein gemeinsamer Erfolg erreicht werden kann, der für einzelne Labore allein nicht möglich wäre.
Die Arbeit zeigt, dass Standortfaktoren wie die Finanzierungssituation oder staatliche Innovationsförderung maßgeblich den Erfolg oder Misserfolg von Netzwerken beeinflussen können.
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