Diplomarbeit, 2004
110 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Unternehmenskrise und Krisenmanagement
2.1. Unternehmenskrise
2.1.1. Begriffsbestimmung
2.1.2. Ursachen
2.1.3. Auswirkungen
2.1.4. Verlauf von Unternehmenskrisen
2.2. Krisenmanagement
2.2.1. Begriffsbestimmung und Aufgaben
2.2.2. Aktives und reaktives Krisenmanagement
2.2.2.1. Aktives Krisenmanagement
2.2.2.2. Reaktives Krisenmanagement
2.3. Fazit
3. Unternehmenskommunikation und Krisenkommunikation
3.1. Unternehmenskommunikation
3.1.1. Definition und Bedeutung
3.1.2. Kommunikationsprozess
3.1.3. Ziele
3.1.4. Aufgaben und Funktionen
3.1.5. Zielgruppen
3.1.6. Instrumente
3.2. Krisenkommunikation
3.2.1. Definition und Bedeutung
3.2.2. Ziele
3.2.3. Aufgaben und Maßnahmen
3.2.4. Instrumente
4. Verknüpfung Krisenmanagement und Krisenkommunikation
4.1. Phasen des Krisenmanagements: Aufgaben und Kommunikations politische Instrumente
4.1.1. Krisenantizipation
4.1.2. Krisenprävention
4.1.3. Repulsives Krisenmanagement
4.1.3.1. Research
4.1.3.2. Action
4.1.3.3. Communication
4.1.3.4. Evaluation
4.1.3.5. Zusammenfassung Repulsives Krisenmanagement
4.2. Ebenen des Krisenverlaufs
4.2.1. Inhaltlich-prozessuale Ebene
4.2.2. Interne und externe Informationseben
4.2.3. Organisationsebene
4.2.4. Intern und extern gerichtete Kommunikationsebene
4.2.5. Psychologische Ebene
4.2.6. Zusammenfassung Ebenen
4.3. Fazit
5. Fallbeispiele
5.1. Daimler-Benz AG, Krise bei der Einführung der A-Klasse
5.1.1. Situation / Ablauf
5.1.2. Ursachen
5.1.3. Reaktionen
5.1.4. Fazit
5.2. Intel GmbH, Krise um den Pentium-Chip
5.2.1. Situation / Ablauf
5.2.2. Ursachen
5.2.3. Reaktionen
5.2.4. Fazit
6. Checklisten
6.1. Checkliste: Dont’s
6.1.1. Krisenantizipation
6.1.2. Krisenprävention
6.1.3. Krisenbewältigung
6.1.4. Lernen aus der Krise
6.2. Checkliste: Do’s
6.2.1. Krisenantizipation und Krisenprävention
6.2.2. Krisenbewältigung
7. Schlussfolgerung
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Krisenmanagement und Krisenkommunikation in Unternehmen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Kommunikationsstrategie Unternehmen Krisen erfolgreich bewältigen und Vertrauen zurückgewinnen können, wobei die These verfolgt wird, dass schlechte Krisenkommunikation ein Indiz für ein mangelhaftes Krisenmanagement darstellt.
4.1.1. Krisenantizipation
Ansatzpunkt der Krisenantizipation sind potentielle Krisen. Man versteht darunter eine mögliche, aber noch nicht reale Unternehmenskrise. In dieser Phase befindet sich das Unternehmen noch im Normalzustand und es gibt noch keine wahrnehmbaren Krisensymptome. Die zentrale Aufgabe des antizipativen Krisenmanagements ist die gedankliche Vorbereitung auf mögliche Krisen und deren zum Teil gravierenden Auswirkungen. Welche Maßnahmen zur Vermeidung einer Krise sind von den Unternehmen durchzuführen?
Grundsätzlich sollte sich jedes Unternehmen mit dem Eintreten, auch dem plötzlichen Eintreten von Krisen beschäftigen. Anfangs ist es deshalb wichtig, die Mitarbeiter und das Management für Krisen zu sensibilisieren, denn nur so ist es möglich Gefahrenquellen zu identifizieren und Gegenmaßnahmen zu finden.
Die Unternehmensleitung muss sich bewusst sein, dass Krisenprävention zwar viel Zeit und Geld erfordert, dies aber eine wertvolle Investition in die Zukunft des Unternehmens ist. Sollten diese Ressourcen nicht frühzeitig investiert werden, ist im Krisenfall oft ein Vielfaches der Zeit und der Kosten (z.B. Folgekosten) zur erfolgreichen Krisenbewältigung notwendig.
Natürlich ist es nicht möglich, sich auf jede denkbare Krise einzustellen. Im Hinblick auf mögliche Gefahrenquellen ist das Bilden eines „Krisenteams“ am sinnvollsten. Dieses Team besteht aus einer Anzahl von Mitarbeitern der verschiedensten Abteilungen und Hierarchiestufen und befasst sich konkret mit der Krisenvermeidung. Das bedeutet sie formulieren wichtige Krisenthemen, untersuchen sie aus strategischer und operativer Sicht, machen sich Gedanken über mögliche Folgen und treffen geeignete Präventivmaßnahmen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Krisenmeldungen ein und beschreibt den Aufbau der Arbeit, inklusive der methodischen Vorgehensweise und der Analyse konkreter Fallbeispiele.
2. Unternehmenskrise und Krisenmanagement: Dieses Kapitel definiert Unternehmensrisiken und stellt die Phasen des Krisenmanagements sowie die Unterscheidung zwischen aktivem und reaktivem Management dar.
3. Unternehmenskommunikation und Krisenkommunikation: Es erläutert die Grundlagen der internen und externen Unternehmenskommunikation und deren spezifische Funktion sowie Ziele bei der Krisenbewältigung.
4. Verknüpfung Krisenmanagement und Krisenkommunikation: Dieses Kapitel analysiert das Zusammenspiel zwischen Managemententscheidungen und Kommunikationsmaßnahmen anhand verschiedener Phasen und Ebenen des Krisenverlaufs.
5. Fallbeispiele: Hier werden die Krise der A-Klasse bei Daimler-Benz sowie die Pentium-Chip-Krise bei Intel praxisnah untersucht und hinsichtlich ihrer Ursachen, Reaktionen und Ergebnisse analysiert.
6. Checklisten: Dieses Kapitel bietet strukturierte Handlungsempfehlungen für Führungskräfte zur Krisenantizipation, Prävention und Bewältigung, unterteilt in „Do's“ und „Dont's“.
7. Schlussfolgerung: Die Schlussfolgerung fasst die Ergebnisse zusammen und verifiziert die These, dass Krisenmanagement und -kommunikation eng verzahnt sein müssen, um langfristig erfolgreich zu sein.
Krisenmanagement, Krisenkommunikation, Unternehmenskrise, Repulsives Krisenmanagement, Krisenantizipation, Krisenprävention, Krisenteam, Kommunikationspolitik, Public Relations, Krisenhandbuch, Unternehmensimage, Stakeholder, Schadensbegrenzung, Krisenbewältigung, Unternehmenskultur.
Die Arbeit untersucht das Zusammenspiel zwischen der betriebswirtschaftlichen Steuerung von Unternehmenskrisen und der begleitenden Kommunikationsstrategie, um Schäden zu begrenzen.
Die zentralen Felder sind die Definition von Krisen, die Phasen des Krisenmanagements, die strategische Unternehmenskommunikation und die praktische Anwendung bei Krisen im Unternehmen.
Das primäre Ziel ist es, die Hypothese zu überprüfen, ob schlechte Krisenkommunikation ein verlässliches Anzeichen für ein grundsätzlich erfolgloses Krisenmanagement darstellt.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse betriebswirtschaftlicher Ansätze sowie einer fallstudienbasierten Analyse realer Unternehmenskrisen.
Der Hauptteil analysiert die Phasen des Krisenmanagements, die Ebenen des Krisenverlaufs sowie den Einsatz spezifischer Kommunikationsinstrumente wie Public Relations und Multimedia-Kommunikation.
Wichtige Begriffe sind Krisenmanagement, Krisenkommunikation, Krisenantizipation, Krisenprävention, Schadensbegrenzung und Stakeholder-Kommunikation.
Das Krisenteam fungiert als Beratungs- und Führungsgremium, das im Ernstfall Entscheidungen trifft, die operative Organisation entlastet und die strategische Krisenbewältigung koordiniert.
Das Internet ermöglicht eine ungefilterte, weltweite Kommunikation in Echtzeit, was dazu führen kann, dass Gerüchte und Krisenmeldungen sich rasend schnell verbreiten, bevor das Unternehmen reagieren kann.
Mitarbeiter sind das Fundament der Unternehmung; wenn sie nicht informiert werden oder demotiviert sind, gefährdet dies die operative Krisenbewältigung und die nach außen kommunizierte Glaubwürdigkeit.
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