Bachelorarbeit, 2013
34 Seiten, Note: 1,3
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Die vorliegende Arbeit analysiert Sigmund Freuds Kultur- und Religionskritik, insbesondere seine Werke "Totem und Tabu", "Die Zukunft einer Illusion" und "Das Unbehagen in der Kultur". Der Fokus liegt darauf, Freuds Interpretationen und Theorien in Bezug auf die Entstehung, Funktion und Zukunft der Religion zu beleuchten. Die Arbeit untersucht zudem Freuds Methode und ihre Grenzen.
Die Einleitung stellt Freuds Kultur- und Religionskritik im Kontext seines Gesamtwerks dar und hebt die besondere Bedeutung dieser Schriften für sein Schaffen hervor. Sie beleuchtet die Gründe für die Entstehung dieser Schriften und erläutert das Anliegen der vorliegenden Arbeit.
Dieses Kapitel befasst sich mit den prägenden Einflüssen auf Freuds Kultur- und Religionskritik, insbesondere mit seinem persönlichen Verhältnis zur Religion, der Einwirkung der Psychoanalyse und den wichtigsten theoretischen Grundlagen seiner Psychoanalyse.
Dieses Kapitel untersucht Freuds Werk "Totem und Tabu", das die Entstehung des Totemismus und der Religion aus der Sicht der Psychoanalyse beleuchtet. Der Fokus liegt auf Freuds Theorie des Ödipuskomplexes und seiner Bedeutung für die Entwicklung von Tabus und religiösen Institutionen.
Dieses Kapitel behandelt Freuds "Die Zukunft einer Illusion", in dem er die Religion als kulturelles Phänomen analysiert. Er diskutiert die Funktion der Religion in der Gesellschaft und untersucht die Rolle von Religion in der modernen Welt.
In diesem Kapitel werden die zentralen Thesen aus Freuds Werk "Das Unbehagen in der Kultur" vorgestellt. Es geht um die Frage, wie Kultur und Individuum im Spannungsverhältnis zueinander stehen, welche Leistungen die Kultur erbringt und wie die Kultur durch die Triebverdrängung des Menschen geprägt ist.
Die wichtigsten Schlüsselbegriffe dieser Arbeit sind Sigmund Freud, Psychoanalyse, Kulturkritik, Religionskritik, Ödipuskomplex, Totemismus, Infantilität, Wunschvorstellung, Triebverzicht, Kultur, Gesellschaft, Religion, Religionsphilosophie.
Freud betrachtete die Religion als eine „infantile Wunschvorstellung“ und eine kollektive Neurose, die aus der Sehnsucht nach einem schützenden Vater resultiert.
Freud untersucht darin die Ursprünge der Kultur und Religion und führt sie auf ein hypothetisches „Urverbrechen“ (den Vatermord) und den daraus resultierenden Ödipuskomplex zurück.
Das Unbehagen entsteht durch den notwendigen Triebverzicht, den die Kultur vom Individuum fordert, um ein geordnetes Zusammenleben zu ermöglichen.
In „Die Zukunft einer Illusion“ definiert er religiöse Überzeugungen als Wünsche, die keine Grundlage in der Realität haben, aber psychologische Sicherheit bieten.
Kritiker werfen ihm Reduktionismus vor und bemängeln, dass er komplexe soziale Phänomene allein durch individuelle psychologische Mechanismen erklärt.
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