Bachelorarbeit, 2013
53 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
1.1 Thematische Einführung und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Methodische Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
1.4 Begriffliche Erklärungen und Abgrenzungen
1.4.1 Maskottchen
1.4.2 Kundenbindung
2. Aktueller Forschungsstand
2.1 Rückblick: Methode der Datenerhebung und Datenanalyse
2.2 Bisherige Erkenntnisse
3. Auswertung der Interviewdaten
3.1 Zusammenfassender Überblick
3.2 Diskussion: Vergleich der Resultate mit Literaturangaben in Bezug auf die Zielgruppe Kinder
3.2.1 Äußere Gestaltung des Maskottchens
3.2.1.1 Geschlecht
3.2.1.2 Erscheinungsform
3.2.1.3 Corporate Design
3.2.1.4 Bekleidung
3.2.1.5 Mimik und Gestik
3.2.2 Charakter des Maskottchens
3.2.3 Name des Maskottchens
3.2.4 Qualitätsmanagement
3.2.4.1 Beobachtung aktueller Trends
3.2.4.2 Richtlinien und Schulungen
3.2.5 Kommunikationsinstrumente des Kindermarketings
3.2.5.1 Give Aways / Merchandising
3.2.5.2 Preisausschreiben
3.2.5.3 Internet
4. Abgleich der Erkenntnisse aus der Datenerhebung mit der Diskussion
5. Beantwortung der Forschungsfrage und Handlungsempfehlungen
6. Conclusio
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Maskottchen als Instrument zur Kundenbindung in der familienorientierten Ferienhotellerie zu identifizieren. Basierend auf einer induktiven Analyse von Experteninterviews und objektiven Fallbeispielen wird untersucht, wie Maskottchen gestaltet, umgesetzt und vermarktet werden müssen, um bei der jungen Zielgruppe die gewünschte positive Wirkung und emotionale Bindung zu erzielen.
3.2.1.5 Mimik und Gestik
Mit seiner Stupsnase, den schwarzen Knopfaugen und dem schneeweißen Fell lockte er im Jahr 2007 Tausende von Besuchern in den Berliner Zoo. Die Rede ist von Eisbär Knut, der sogar in den USA, Australien und Japan ein Medienstar war. Es gab nicht nur zahlreiche Merchandising-Produkte von Knut, sondern auch einen eigenen Knut-Song. Doch warum sorgte das Eisbärbaby für diesen Medienwirbel? Die Antwort auf diese Frage liefert das Phänomen des Kindchenschemas (Axel Springer AG, 2007).
Dieses wurde das erste Mal von Konrad Lorenz im Jahre 1943 beschrieben. Laut dem Verhaltensforscher weisen Kleinkinder sowie Jungtiere vieler Tierarten kindliche Proportionen auf, die als Schlüsselreiz wirken und Fürsorge- und Kümmerverhalten beim Betrachter auslösen.
Typische Merkmale eines Kleinkindergesichts sind ein großer Kopf, eine große Stirnregion und tief liegende Gesichtsmerkmale. Darüber hinaus zählen große, runde Augen, eine kleine Nase und rundliche Wangen zu den Charakteristika (Schneider, 2012).
Vergleicht man das Phänomen Kindchenschema mit den Aussagen aus den Interviews, so stößt man jedoch auf Widersprüche. So erzählt zum Beispiel Anette Schneider: „Die Figur die wir jetzt haben ist schon die Dritte. Zuerst war die noch viel größer und auch in der Dimension war der Kopf sehr groß. Da hat die Erfahrung gezeigt, dass dies manchen Kindern Angst macht, grad den Kleinen“ (Interview mit Anette Schneider, 15.11.2012). Auch Simone Schmidt teilt diese Erkenntnis: „Der Kopf darf nicht zu groß sein, da die Babys bzw. Kleinkinder davor Angst haben“ (Interview mit Simone Schmidt, 20.11.2012). Stefan Maier misst der Gestaltung der Augen eines Maskottchens eine hohe Bedeutung bei und begründet: „[...] die Kinder schauen in die Augen und entscheiden dann, ob sie dich nett finden“.
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Problemstellung, die Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen und die Zielsetzung der Bachelorarbeit vor.
2. Aktueller Forschungsstand: Hier werden die methodische Herangehensweise der Datenerhebung reflektiert und bisherige Erkenntnisse aus der Literatur sowie der Analyse vorgestellt.
3. Auswertung der Interviewdaten: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Auswertung und Diskussion der Experteninterviews in Bezug auf die Gestaltung, das Qualitätsmanagement und die Vermarktung von Maskottchen.
4. Abgleich der Erkenntnisse aus der Datenerhebung mit der Diskussion: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Datenerhebung mit der theoretischen Diskussion abgeglichen, um die für die Forschungsfrage relevanten Aspekte zu bestätigen.
5. Beantwortung der Forschungsfrage und Handlungsempfehlungen: Hier werden basierend auf der Analyse acht konkrete Erfolgsfaktoren für Maskottchen als Instrument zur Kundenbindung definiert und Handlungsempfehlungen für die Praxis gegeben.
6. Conclusio: Das Abschlusskapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung des Maskottchens als Kundenbindungsinstrument.
Maskottchen, Kundenbindung, familienorientierte Ferienhotellerie, Kindermarketing, Erfolgsfaktoren, Experteninterviews, Kindchenschema, Corporate Design, Qualitätsmanagement, Markenführung, Sympathiefigur, Tourismus, Kinder, Vermarktung, Branding.
Die Arbeit untersucht, wie Maskottchen als Instrument eingesetzt werden können, um eine langfristige Kundenbindung in der familienorientierten Ferienhotellerie zu erreichen.
Die Untersuchung deckt die äußere Gestaltung der Figuren, ihr Qualitätsmanagement, die Einbindung in das Corporate Design sowie spezifische Kommunikationsinstrumente für Kinder ab.
Die Forschungsfrage lautet: Welches sind die Erfolgsfaktoren eines Maskottchens zur Kundenbindung in der familienorientierten Ferienhotellerie?
Die Autorin stützt sich auf eine induktive Vorgehensweise, bei der aus einer vergleichenden Fallstudie und Experteninterviews allgemeine Erfolgsfaktoren abgeleitet werden.
Im Hauptteil werden die Interviewdaten ausgewertet und im Kontext der Literatur diskutiert, um Gestaltungsempfehlungen für Maskottchen zu entwickeln.
Wichtige Begriffe sind Maskottchen, Kundenbindung, Kindermarketing, Erfolgsfaktoren, Zielgruppe Kinder und Markenführung.
Obwohl das Kindchenschema positive Gefühle auslösen soll, haben Experteninterviews gezeigt, dass zu große Köpfe und Augen bei Kleinkindern in der Praxis oft Angst auslösen können.
Um die Illusion bei den Kindern aufrechtzuerhalten, dass es sich um eine einheitliche und lebendige Figur handelt, sollte das Maskottchen nicht sprechen, da dies die Identifikation gefährden könnte.
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