Masterarbeit, 2012
106 Seiten, Note: 2
1 EINLEITUNG
1.1. PROBLEMSTELLUNG
1.2. ZIELSETZUNG
2 VORGEHENSWEISE UND METHODIK
2.1. AUFBAU DER ARBEIT
2.2. UNTERSUCHUNGSDESIGN
2.3. BEZUGSRAHMEN
3 BEGRIFFSDEFINITION
3.1. REGION
3.2. REGIONALE LEBENSMITTEL
3.3. BIOLEBENSMITTEL
3.4. DER ÖSTERREICHISCHE LEBENSMITTELEINZELHANDEL
4 DAS KONSUMENTENVERHALTEN
4.1. DAS S-O-R- MODELL
4.2. DER KAUFENTSCHEIDUNGSPROZESS
4.2.1. DIE EINSTELLUNG ALS EINFLUSSFAKTOR BEIM KAUFENTSCHEIDUNGSPROZESS
4.2.2. DIE ROLLE DES IMAGES BEIM KAUFENTSCHEIDUNGSPROZESS
4.2.3. DIE FUNKTION DES INVOLVEMENT BEIM KAUFENTSCHEIDUNGSPROZESS
4.3. DAS KONSUMENTENVERHALTEN BEI LEBENSMITTELN
5 STAND DER FORSCHUNG
5.1. ZUSAMMENFASSUNG DER STUDIENERGEBNISSE
5.1.1. GRÜNDE FÜR DIE NACHFRAGE NACH REGIONALEN PRODUKTEN
5.1.2. GRÜNDE FÜR DIE NACHFRAGE NACH BIOPRODUKTE
5.2. FAZIT
6 KONSUMENTEN- UND NACHFRAGEANALYSE
6.1. DAS QUALITATIVE INTERVIEW
6.2. ZIEL DER QUALITATIVEN BEFRAGUNG
6.3. AUFBAU DER STUDIE
6.4. AUFBAU DES INTERVIEWLEITFADENS UND DIE DURCHFÜHRUNG DER INTERVIEWS
7 INTERVIEWERGEBNISSE
7.1. STANDORTSPEZIFISCHE AUSWERTUNG DER INTERVIEWS
7.1.1. INTERSPAR EUROPARK
7.1.2. BASIC BIO
7.1.3. SCHRANNE
7.2. STANDORTÜBERGREIFENDE AUSWERTUNG DER INTERVIEWS
8 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
9 CONCLUSIO UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit untersucht das Konsumentenverhalten in Bezug auf regionale Lebensmittel und Bioprodukte, um die zugrunde liegenden Kaufmotive zu identifizieren und die Forschungslücke zwischen diesen beiden Produktgruppen zu schließen. Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit der SPAR AG Ansätze zu entwickeln, um Marktchancen durch regionale und biologische Produkte aus Österreich effektiv zu verbessern.
1.1. Problemstellung
Nicht nur der weltweite Güter- und Informationsaustausch und die Massenmobilität prägen unser Jahrhundert, sondern auch die ökologischen Probleme und die Wahrnehmung der Konsumenten, dass die Erde nur über eine begrenzte Anzahl an Ressourcen verfügt (Besch 2001, 19). Auch das Interesse seitens der Konsumenten an regionalen- bzw. Biolebensmitteln ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen (Deal, Zepeda 2009, 697).
Laut Opaschowski (2006) hat sich das Verbraucherverhalten im Laufe der Zeit sehr verändert. Zur Deckung des alltäglichen Grundbedarfs benötigt der Konsument weniger Zeit und Geld. Die Inlandsmärkte sind gesättigt und das Expandieren in Auslandsmärkte ist häufig durch hohe Risiken begrenzt. Somit birgt diese Situation für das Marketing eine wachsende Herausforderung. Für die Lebensmittelbranche wird das Wissen um das Konsumverhalten zu einer Frage von Wachstum und Überleben (Opaschowski 2006, 145).
Kirig und Rützler (2007) stellen fest, dass sich innerhalb der Gesellschaft eine Zwiespältigkeit wiederfinden lässt. Auf der einen Seite nimmt die internationale Orientierung immer mehr zu, das globale Angebot steigt und eine noch nie dagewesene Vielfalt an verschiedenen Lebensmitteln aus der ganzen Welt, die täglich konsumiert werden, ist zu verzeichnen. Diese Entwicklung kann allerdings auch eine Chance sein, denn die „Region“ stellt ein hilfreiches Orientierungsmittel dar, das Authentizität, Transparenz und Vertrauen gegenüber dem Kunden schaffen kann (Kirig, Rützler 2007, 7).
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die gesättigte Marktsituation der Lebensmittelbranche ein und verdeutlicht den wachsenden Stellenwert von Regionalität und Bio-Produkten.
2 VORGEHENSWEISE UND METHODIK: Hier wird der Aufbau der Arbeit dargelegt und das methodische Vorgehen mittels Literaturstudium und qualitativen Experteninterviews erläutert.
3 BEGRIFFSDEFINITION: In diesem Teil werden die Termini Region, regionale Lebensmittel und Bioprodukte abgegrenzt und der österreichische Lebensmitteleinzelhandel strukturell beschrieben.
4 DAS KONSUMENTENVERHALTEN: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen wie das S-O-R-Modell und den Kaufentscheidungsprozess, um das Kundenverhalten bei Lebensmitteln zu analysieren.
5 STAND DER FORSCHUNG: Hier werden bestehende Studien zum Konsumverhalten bei regionalen und biologischen Produkten zusammengefasst, um Forschungslücken zu identifizieren.
6 KONSUMENTEN- UND NACHFRAGEANALYSE: Dieses Kapitel beschreibt das Design der eigenen qualitativen Studie, inklusive der Zielsetzung und der Erstellung des Interviewleitfadens.
7 INTERVIEWERGEBNISSE: Hier werden die Ergebnisse der durchgeführten Interviews sowohl standortspezifisch als auch übergreifend ausgewertet und analysiert.
8 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN: Auf Basis der Untersuchungsergebnisse werden konkrete Vermarktungsstrategien für die SPAR AG abgeleitet.
9 CONCLUSIO UND AUSBLICK: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfragen und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
Konsumentenverhalten, Kaufmotive, regionale Produkte, Biolebensmittel, Lebensmittelbranche, SPAR AG, Qualitative Befragung, S-O-R-Modell, Kaufentscheidungsprozess, Regionalvermarktung, Biokonsum, Marketingstrategie, Kundenpräferenz, Konsumentenforschung, Nachhaltigkeit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konsumentenverhalten bezüglich regionaler Lebensmittel und Bioprodukte, um die spezifischen Kaufmotive der Kunden besser zu verstehen.
Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung von Begriffen wie Region und Bio, die Analyse des Kaufentscheidungsprozesses sowie die praktische Untersuchung von Konsumentenpräferenzen.
Ziel ist es, die bestehende Forschungslücke bezüglich der Kaufmotive bei regionalen und biologischen Produkten zu schließen und Handlungsempfehlungen für die SPAR AG zu formulieren.
Die Arbeit nutzt ein Literaturstudium zur theoretischen Fundierung, ergänzt durch eine qualitative empirische Untersuchung in Form von Kundeninterviews an drei verschiedenen Standorten in Salzburg.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Modelle des Konsumentenverhaltens, eine umfassende Auswertung aktueller Studien sowie die detaillierte Analyse der empirisch erhobenen Daten.
Wesentliche Begriffe sind Konsumentenverhalten, Kaufmotive, Regionalität, Bioprodukte, SPAR AG und Marketingstrategie.
Die Zusammenarbeit mit der SPAR AG ermöglichte es, eine praxisnahe Untersuchung durchzuführen, um die Marktchancen für dieses spezifische Unternehmen durch ein verbessertes Verständnis der Kundennachfrage zu steigern.
Der Salzburger Wochenmarkt "Schranne" diente als einer der drei Befragungsorte, um eine Vergleichsgruppe zu untersuchen, die bewusst regionale und lokale Produkte kauft, und um deren Marktatmosphäre besser zu verstehen.
Unter anderem wird die Einführung eines einheitlichen SPAR-Biosiegels vorgeschlagen, um der Verwirrung durch die Vielzahl an existierenden Siegeln entgegenzuwirken und das Vertrauen der Konsumenten zu festigen.
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